Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Wieder zurück…

Hallöchen ihr alle,

es tut uns sooo leid dass wir uns so ewig nicht gemeldet haben. Hier war zwar zum Teil auch ganz schön was los, aber nicht so übermäßig viel, das wir nicht zum schrieben gekommen wären. Wir waren einfach irgendwie down. So, nun werden wir aber mal der Reihe nach durchgehen. Zuletzt haben wir ja Ostern von uns hören lassen. Vorneweg allerdings: Es geht uns allen gut.

Kurz nach Ostern musste Mama ja schon ins Krankenhaus. Davor war ihre Laune gar nicht so gut. Zum einen weil sie sehr aufgeregt war, ob etwas für ihre Probleme gefunden wird. Außerdem musste sie so eine doofe „pseudoallergenarme Diät“ einhalten. Sie hat uns das so erklärt: Es gibt nur ganz ganz selten echte Lebensmittelallergien, meist sind es nur Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Weil sich die Symptome aber ähnlich wie eine Allergie verhalten, heißt das eben Pseudo-Allergie. Und um möglichst unbelastet an die Tests zu gehen, musste sie alles was , von dem bekannt ist, dass es Allergien auslöst, aus der Ernährung weglassen. Ich füge euch mal ein kleines Bildchen ein von der Liste, die alles aufzählt was gegessen bzw. nicht gegessen werden durfte. Mittlerweile ist das ja zum Glück vorbei. Das hat nämlich ganz schön auf Mamas Laune geschlagen.

Jetzt kommt eine ganze Krankenhaus-Erzählung. Wer das nicht lesen möchte, überspringt am besten den nächsten Teil.

Sie war dann fast eine Woche im Krankenhaus. Sie war ja (zum Glück kann man sagen) schon sehr lange nicht mehr im Krankenhaus und hatte ganz vergessen, wie langwierig das alles so ist. Am ersten Tag wurde ihr zwar viel erzählt, was so gemacht werden soll, aber passiert ist bis auf Blut abnehmen nix.

Am zweiten Tag hatte sie dann einen Ultraschall vom ganzen Bauch um die Organe abzuschallen und sie musste in einen Beutel pusten um ein Bakterium, was bei einigen Menschen um Magen lebt nachzuweisen. Der Ultraschall war ok und später kam auch das Ergebnis, dass dieses Bakterium nicht bei unserer Mama wohnt. Da hat das Vieh auch Glück gehabt maunzen wir euch! Dem hätten wir’s gezeigt! Das wars aber auch schon wieder an diesem Tag. Etwa halb 10 waren die Termine durch und dann kam den ganzen Tag nichts mehr. Der Dritte Tag war auch supi: Es kam die Visite, etwa 7 oder 8 Leute sind das Zimmer gestürmt. Darunter Chefarzt, Oberarzt, 4-5 Assistenzärzte und eine oder 2 Schwestern. „Das ist Frau Sowieso, sie hat dies und das, alles unauffällig, kann eigentlich entlassen werden.“ Waaaaas?! Das solls jetzt gewesen sein? Der Oberarzt fragt: Was kam beim Belastungstest raus? „Ähm, den habe ich noch nicht gemacht, was für ein Belastungstest?“ Rollt der Chef tatsächlich mit den Augen! Genervt die Ansage an sein Gefolge (die haben sich alle tatsächlich so benommen, als wäre er der König, alle um ihn herumscharwenzelt, hat nur noch der rote Teppich gefehlt!), dass der Belastungstest schnellstmöglich durchgeführt wird. Das Ganze hat etwa 45 Sekunden gedauert, dann waren sie beim Nebenbett, da hat es auch nicht länger gedauert. Mama war wirklich enttäuscht. Sie hatte sich von der Visite irgendwie mehr erhofft, sie hatte noch so viele Fragen. Nunja, irgendwann kam dann eine Schwester und hat sie zum Treppensteigen gescheucht. Falls ihr euch fragt, wieso Belastungstest? Diese allergischen Schübe traten meist bei körperlicher Belastung in Zusammenhang mit Temperaturwechsel aus. Deswegen ist Mama auch vorher noch 10 Minuten rausgegangen, hat die Haut schön kühlen lassen und ist dann die Treppe hoch und runter gerannt. Falls ihr euch nun wieder fragt, wieso Treppe? Dieses Krankenhaus war tatsächlich nicht im Besitz eines Laufbandes oder Ergometers. Ergebnis: Es ist eigentlich fast nix passiert, aber eben nur fast. Es kamen einige, etwa 4-5 Quaddelchen an Armen und Beinen. Normalerweise sind es ganz viele die sich von Kopfhaut, über die Schläfen auf den gesamten Köper ausbreiten. ABER, immerhin einige sind aufgetreten, womit eine Ernährungs-ursache an und für sich ausgeschlossen werden kann. Denn Schließlich hatte Mama sich bis dahin ja pseudoallergenarm ernährt und TROTZDEM sind Quaddelchen gekommen. Das war allerdings auch schon wieder für den Tag. Weil der Test aber so frisch war und ausgeschlossen werden musste, dass nicht noch später irgendwelche schlimmeren Auswirkungen auf die Belastung auftreten, durfte sie an diesem Tag nicht nach Hause. Der nächste/letzte Tag. Diesmal war die Visite viel besser. Es kam nur eine Ärztin, die sich auch die Zeit für Fragen genommen hat. Dabei wurde festgestellt, dass man einen Test, der schon am ersten Tag gemacht werden sollte, vergessen hatte! Den Prick-Test, den kennt ihr ja vielleicht. Dazu musste wieder Blut abgenommen werden, das wurde zentrifugiert um es in feste und flüssige Bestandteile zu teilen.

Der flüssige Teil wurde dann als Quaddelchen unter die Haut gespritzt. Außerdem wurde noch eine Positiv-Probe (entwickelt sich zu juckender Quaddel) und eine Negativ-Probe (geht schnell zurück ohne zu jucken) genauso gespritzt. Je nachdem wie sich das Blut verhält, also entweder wird größer und juckt oder geht weg und juckt nicht, wird eine Autoimmun-Erkrankung bestimmt. Problem war bloß, das dauert natürlich ein bisschen und das ASB-Taxi war schon bestellt, welches weitere Patienten nach Hause bringen sollte. Das Ende vom Lied: das Auto musste etwas warten und es liegt keine Autoimmunerkrankung vor. Falls ihr euch jetzt fragt, und was kam nun raus?! Tja, das fragen wir uns auch! Das einzige ist „belastungsinduzierte Urtikaria“. Na toll, wo beginnt denn Belastung? Mama wurde gesagt, sie soll vor dem Sport eine Allergietablette nehmen die nicht müde macht. Die meisten Antihistaminika machen ja müde, das ist für Sport natürlich kontraproduktiv. Problem ist bloß, dass diese Schübe ja teilweise auch schon bei einem etwas flotteren Spaziergang aufgetreten sind. Aber naja, Mama maunzt, sie kennt ja ihren Körper und weiß so etwa, welche Außen-Temperaturen kritisch sind für einen Spaziergang. Eine Sache war allerdings noch. Ihre Schilddrüsenwerte waren ziemlich erhöht, das hat ihr sehr zu schaffen gemacht. Seit heute gibt es allerdings erstmal wieder eine kleine Entwarnung. Sie soll ja einen Ultraschall der Schilddrüse machen lassen, das macht ihr Hausarzt. Dazu wurde NOCHMAL Blut abgenommen. Heute hat sich angerufen und zu fragen, wie die Werte diesmal waren – sind wieder ok. Im September letzten Jahres wurden die Werte auch schon mal überprüft hat die Hausärztin gesagt – da waren sie auch normal. Nun sind wir erstmal beruhigt. Im Juli ist dann noch der Ultraschall, aber erstmal sind wir beruhigt. So, das war jetzt seeehr viel zu Mamas Zeug, ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt aber das lag ihr auf dem Herzchen, und was ihr auf dem Herzen liegt, dass liegt natürlich auch uns Vierpfötigen Mitbewohnern auf dem Herzen.

So, Krankenhaus-Zeug vorbei. Wer übersprungen hat, kann jetzt gerne weiterlesen 🙂

Die Zeit nach dem Krankenhaus war für uns alle auch nicht leicht maunz ich euch. Papa war gar nicht gut drauf. Das große Problem war, dass Mama sich natürlich totaaal gefreut hat endlich wieder da zu sein und dann der griesgrämige Papa. Der erzählt Mama dann auch nicht gleich was sein Problem ist. Nein, sie muss ihm das in mühevoller Kleinstarbeit aus der Nase ziehen. Über eine Woche hat sich das hingezogen und ihr könnt euch vorstellen, das frustriert. Die Mama war ganz schön traurig. Wir sind da auch ein wenig zwischen den Stühlen hin und her gepfotelt. Wir mussten ja irgendwie beide aufmuntern. Wir haben Papa zwar immer wieder gemaunzt, er soll Mama endlich sagen was los ist, aber er hat nicht auf uns gehört. Mittlerweile ist aber alles wieder gut und beide wieder fröhlich. Papa hatte Stress auf Arbeit, das ist aber erstmal wieder geklärt…

Das einzige was es jetzt noch nicht so schönes zu erzählen gibt ist, dass Columbchen seit einiger Zeit wieder in unregelmäßigen Abständen in die Badewanne macht, mal groß – mal klein. Aber nicht jeden Tag. Im Schnitt würde ich maunzen so jeden zweiten Tag. Keine Ahnung wieso. Bevor er rein macht, kratzt er ein bisschen in der Badewanne rum, als würde er versuchen eine Kuhle für sein Geschäft zu machen. Manchmal hört Mama das und geht schnell hin. Am Samstag ist das gleich zweimal gewesen. Beim ersten Mal hat er sie gesehen, ist schuldbewusst rausgesprungen, gleich ins Klo gegangen und hat gepullt. Beim zweiten Mal, etwa 5 – 10 Minuten später das gleiche. Nur dieses Mal ist er nicht gleich rausgesprungen sondern hat Mama erstmal anmiaut. Sie hat ihn dann rausgenommen und ins Klo gesetzt, dort hat er dann gek… . Er bekommt schon, wenn wir das schnell genug mitbekommen Belohnungsleckerlies. Hat einer eine Ahnung, woran das liegen könnte? Damals, als er auch schon willd gepinkelt hat, hat er ja an viele Stellen pepinkelt, meist nicht gek… und sofort damit aufgehört, als wir die Streu gewechselt haben. Was nun?

Noch eine kleine Geschichte zu dem was so los war. Es gibt noch einige Bilder, die während unserer Abwesenheitsphase entstanden sind, die werden wir euch nach und nach zeigen. Beispielsweise hat Mama den Kühlschrank und Tiefkühlschrank abgetaut. Das war ein Abenteuer maunzen wir euch!

So ihr lieben, der nächste Post liegt schon in den Startlöchern. Versprochen ist versprochen. Morgen erstmal einen schönen Pfingstsamstag!

PS: Bei uns wird gerade übrigens renoviert.. Ich, eure Bonnie, habe *hüstel* ja einige Ecken *hüstel* verschönert. Die werden jetzt ausgebessert. Papa hat schon die Wasserpissi angedroht, sollte ich danach wieder an den Ecken kratzen. Aber sie haben Hoffnung, in letzter Zeit ist das Kratzen nämlich deutlich besser bzw. weniger geworden als früher, als ich noch jung und wild war 🙂 Bilder folgen!

Gehabt euch wohl und liebe Schnurris von uns an euch alle

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Sauerei

Heute möchte ich euch über die Sauereien erzählen, die Columbchen hier nach seinem Einzug angestellt hat. Das war nämlich ein ganz schönes Ferkel und hat vor allem Mama sehr viel Nerven gekostet. Aber von vorn.

Er kam ja aus einer Familie, wo er ab und an auch mal im Garten streunern durfte. Mama hatte sich aber erkundigt, ob er im Haus geboren wurde und auch dort nach wie vor sein Klöchen nutzt – ob er also das Leben in der Wohnung kennt und nutzt. Ja alles ok, kennt er, nutzt er – also haben sie das Kerlchen zu uns geholt, die Geschichte kennt ihr ja mittlerweile. Apropos – ganz toll was? Zwergi kündigt hier groß an er will mitbloggen und Graf von und zu hier und da – und dann?! Nix! Nada! Niente! „Er hat so viel zu tun“ Aha, ja und ich nicht? Wir werden das im Auge behalten oder? 😉 Diese Geschichte kann ja sowieso nur ich maunzen, er würde wahrscheinlich versuchen sich irgendwie rauszumaunzen.

Als Papa wenige Tage nach Zwergis Ankunft nach Dresden musste, geschah das erste Malheur. Mama saß nix Böses ahnend auf der Couch, hört sie es auf einmal hinter sich am Esstisch kratzen. Hat der Blödkopp doch tatsächlich da hin gepullt! Aber gut, kann ja mal passieren, ruhig bleiben. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann er das nächste mal daneben gepinkelt hat, aber es passierte, mehrfach. Unter den Tisch noch ein- oder zweimal. Irgendwann hat er dort nicht mehr hingemacht. Mama hatte sich belesen, wie man die Düfte am Besten wegbekommt. Es war ja glücklicherweise Wochenende oder Urlaub, ich weiß es nicht mehr – Mama war jedenfalls die ganze Zeit da und konnte immer gleich wegwischen. Als nächstes: Wir haben unsere Transportbox immer im Flur am Kratzbaum stehen gehabt, damit wir die Angst vor der Kiste verlieren, wenn wir mal zum Tierarzt müssen. Tja, was soll ich sagen – zweckentfremdet. Ob mit Decke darin oder ohne, Columbus hat da rein gepullert. Das war so nervig! Langsam aber sicher waren Mama und Papa verzweifelt. Zuerst dachte Mama ja noch, Columbus protestiert weil Papa weggefahren ist, obwohl er bis dahin sich oft bei Papa versteckt hat und er seine Bezugsperson war. Aber dann war Papa ja wieder da. Weitere Orte zum wilden Entleeren waren natürlich der Badteppich, der grüne Kunstrasen auf dem Balkon und eine Ecke in Mamas Zimmer. Ich kann mich noch genau erinnern, einmal war Mama so wütend und vor allem verzweifelt, da hat Papa ratlos auf der Treppe gesessen und Mama gefragt, ob sie Columbchen etwa zurück bringen wollen? Natürlich nicht! Hat Mama gemaunzt (Mist 😉 ) Da war der Papa ganz erleichtert, er dachte wirklich Mama will aufgeben. Mittlerweile war ein neues Klo angeschafft, welches in Mamas Zimmer in der Ecke stand, wo eine Wild-Stelle war. Das hat auch vorübergehend geholfen, dann hat er weitergemacht, deswegen wurde es wieder entfernt, was an der Situation nichts geändert hat. Die Ecke in diesem Zimmer hat er seitdem aber verschont, warum auch immer. Dafür ist er ein oder zwei Mal auf den Teppich in Papas Zimmer gegangen. Da war Polen aber offen kann ich euch maunzen. Fand der Papa gar nicht lustig, dass sein Zimmer auf einmal auch betroffen ist. Das Ganze hat sich über etwa 4-6 Wochen hingezogen. Immer mal mehr, mal weniger. Das besondere an der Sache war, dass erst wenn die Dosis zu Hause waren, Columbus zielgerichtet bspw. die Transportbox anvisiert hat. Den ganzen Tag über hat er da hin gemacht wo es hingehört – erst wenn jemand zu Hause ist wurde wildgepinkelt. Es war wirklich auffällig – Essen, Kuscheln, Wildpinkeln. Als den Dosis das aufgefallen ist, sind sie ihm zu der besagten Zeit hinterher gelaufen. Erst mussten sie ihn dann aus der Box raus holen und zum Klo bringen. Wenige Tage später hat der Zwergi auch begriffen, dass sie ihm immer hinterherlaufen. Als er wiederum das bemerkt hat, ist er von ganz alleine abgedreht und zum Klo getippelt. Sieht doch ganz stark nach Protest aus. Aber weshalb? Ist es wirklich weil er seinen Garten vermisst oder ist es etwas anderes? Mama hat dann mal eine andere Streu ausprobiert. Bisher hatten sie dieses Holzstreu von Cats Best. Zur Probe ob es an der Holzstreu liegt hatten sie dann eine ganz billige Sandstreu von Aldi ausprobiert. Hat nicht geklappt :/ Also wieder die ursprüngliche Holzstreu. Der Kunstrasen vom Balkon wurde entfernt, war eh hässlich und hat nun gestunken (wurde trotzdem wieder bepieselt), die Box wurde entfernt, körperliche Gründe wurden aber auch ausgeschlossen. Außerdem wurde vom Klöchen die Klappe entfernt, hat aber auch nicht geholfen. Columbchen wurde zum Arzt geschleppt, aber war alles i.O. Wir haben dann neue Näpfe bekommen, weil die Tierärztin gesagt hat, dass sowas von allem Möglichen kommen kann – beispielsweise auch vom falschen Napf. Irgendwann hat die Pullerei aufgehört, wurde immer weniger und ist dann maximal 1 – 2-mal im Monat nochmal aufgetreten, aber nur noch auf den Badteppich, nirgends wo anders.

Aaaber, es ging wieder los. Etwa zur Weihnachtszeit, als Mama und Papa viel zu Hause waren und Gäste da waren usw. da hat er teilweise sogar in die Badewanne oder ins Waschbecken gekackt! Neeeeiiiinn, Columbchen du bist so ekelig!! Es wurde geschimpft, ins Klo gesetzt, mit Leckerlis belohnt, wenn er alles richtig gemacht hatte. Nix hat geholfen. Der Höhepunkt war erreicht, als er einmal im oberen Flur auf die Auslegware hinter dem kleinen Kratzi gepullt hatte. Wenn es jetzt losgeht, dass Sachen bepieselt werden, die sich nicht so leicht auswaschen oder wechseln lassen – dann ist aus die Maus. Und ich weiß nicht mehr wie, aber Mama hat irgendwo gelesen, dass Holzstreu vor allem bei Katern nicht so beliebt ist, weil sie Gerüche nicht so gut aufnimmt. Also wurde doch nochmal die Streu gewechselt. Nach einigem hin und her überlegen ist sie auf Biokats Micro Streu gekommen. Und was soll ich euch maunzen?! Weg! Nie wieder gepinkelt! Keine Badematte, kein Balkon, nix. Wir sind alle so froh. Lag es wohl doch am Streu und das billige Zeug war einfach auch das falsche. Ich finde es auch gut, dass es aufgehört hat. Erstens weil es einfach eklig war und zweitens, weil der Zwerg dadurch so viel unnötige Aufmerksamkeit bekommen hat obwohl er frech war. Manchmal hab ich Mama maunzen hören, dass sie mich nicht vergessen darf zu loben und zu belohnen, dass ich nicht auch anfange, unsauber zu werden. Dabei bin ich doch immer lieb – schaut mal:

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Na… zwei ganz Liebe sind wir was 😀

So, nun habe ich euch meinen Eindruck von der Wildpinkelei meines Bruders gegeben. Nicht so schön was? Aber jetzt ist ja zum Glück alles ok.

Nun muss ich mal schauen wie es mit mir weitergeht die Tage. Heute morgen hatte ich so ein Gluckern im Bauchi. Mama macht sich ein kleines bisschen Sorgen, da ich ja scheinbar etwas anfällig für Magen-Darm-Angelegenheiten bin. Bisher hab ich aber gefressen und gespielt, also noch keine Panik. Mama hat gesagt bei Menschen gluckert es ja auch mal, ist nicht immer gleich was schlimmes, aber mal im Blick behalten was?

Ich maunze euch einen schönen Wochenstart morgen! Schnurris, eure Bonnie!


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Zum K****n

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es eine etwas weniger schöne Geschichte zu maunzen, aber von vorne.

Unser Papi ist seit Montag krank gewesen und deshalb zu Hause. Sonst wäre ich heute wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, meine und Clumbchens Krankengeschichte aufzupfoteln – ich hab heut nämlich gekotzt – nicht das erste Mal leider :/ Das hätte wahrscheinlich keiner mitbekommen, denn Papi hat gesehen, dass Columbchen schon wieder anfangen wollte das aufzufuttern.

Unsere jeweils erste Besuche beim Tierarzt haben wir euch ja schon gemaunzt. Das nächste Mal war dann irgendwann im Sommer, wo es richtig heiß war. Da musste wir beide wieder da hin, aber wegen unterschiedlichen Sachen. Columbchen hatte irgendetwas mit den Zähnen, weiß ich nicht mehr genau – mein Grund war nämlich viel wichtiger. Es war ja sehr heiß und ich hab ab und an angefangen zu hecheln. Mama hat aber beim googlen rausgefunden, dass das bei Katzen eigentlich kein gutes Zeichen ist. Immer wenn ich mich kurz mit Columbchen gekloppt hab, musste ich hecheln. Also ab zum Tierarzt… Den Zwerg lasse ich jetzt einfach mal außen vor, da kam sowieso nix besonderes raus, war alles ok. Ich wurde genau untersucht aber die Frau in Weiß hat gesagt, es wäre alles in Ordnung und bei der Hitze könne das auch schon mal vorkommen. Dieses Jahr musste ich übrigens nicht wieder hecheln obwohl es heiß war. Wahrscheinlich war ich tatsächlich einfach noch zu klein für die Hitze und die Aufregung.

Einige Wochen später musste Columbchen zum Arzt, gleich 2 mal innerhalb von 2 oder 3 Wochen. Der kleine Dummi… passt auf: seht ihr etwas?:

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Da hat er wohl ne dicke Lippe riskiert was 😀 Um auszuschließen, dass es eine Kinnakne ist oder was es sonst so sein könnte, ging es ab zur Tiertante. Aber war alles okidoki. Die Frau hat Mama gesagt, dass er einfach nur zu wild gespielt hat und gegen eine Tür oder so gerammelt ist. Es sollte noch bis er etwa ein hlbes Jahr ist anhalten, dann wird es weniger. Tatsächlich hat sie Recht gehabt – nach dem zweiten Besuch bei Frau Doktor hat der Zwerg kein dickes Kinn mehr gehabt. Sie hat ihm Arnika-Globuli mitgegeben, damit war alles wieder tippi toppi.

Tja, der nächste Tierarztbesuch war dann schon am 17.10.2013 unsere Entbömmelung, bzw. meine – tja keine Ahnung wie es heißt 😉

Wir durften nochmal schön chillen. Mama hat die Boxen schonmal mit Decken in die Boxen gelegt damit wir uns daran gewöhnen können. Der eigentliche Tag war dann gar nicht schön. Mama hatte einen Termin extra am Vormittag gemacht damit wir zeitig wieder zu Hause sind. Sie hatte sich für diesen und den nächsten Tag (Donnerstag und Freitag) extra von dar Arbeit abgemeldet (Urlaub bauchte sie noch nicht, war ja noch nicht offiziell angestellt). Womit sie aber nicht gerechnet hatte war, dass sie uns erstmal nur abgibt und wir erst Mittags operiert werden! Sie dachte, sie kommt noch kurz mit rein, sieht wie wir einschlafen und kann dann ganz in Ruhe nach Hause gehen. Aber nein, schlimm genug, dass sie es schon aushalten musste uns laut jammernde Miezekatzis zum Tierarzt zu bringen, sie musste uns auch noch am Empfang abgeben – jeder ganz ängstlich in seiner Box. Ich gucke mal kurz zu Mama rüber – ja wenn sie daran denkt steigen ihr tatsächlich wieder Tränchen in die Augen. Sie hat mir später gemaunzt, dass sie als sie wieder im Auto war ganz laut geweint hat, so leid taten wir ihr. Wir hatten auch ganz schön Angst. Was nachdem Mama weg war passiert ist weiß ich gar nicht mehr so genau. Gegen halb 5 nachmittags durfte Mama uns dann wieder abholen. Die Tierärztin hat gesagt, dass jeder von uns gleich in seine Box gekrabbelt ist als wir wach und einigermaßen krabbelbereit waren. Ihr wurde gesagt, dass sie uns noch eine Stunde oder so in der Box lassen solle und uns in einen ruhigen dunklen Raum stellen soll. Mama hatte zu Hause eigentlich schon alles vorbereitet – Klöchen, Handtuch alles da. Aber da ich nicht Ruhe geben wollte, hat sie uns dann doch in das Schlafzimmer gestellt. Als wir ENDLICH raus durften, wussten die Spätzünder Mama und Papa auch, warum ich so wild am Gitter gerüttelt hatte – ich musste dringend aufs Klo und meinen Sauberkeitssinn hatte ich nicht in der Narkose vergessen – aber so musste ich in die Box pieseln. Wir durften dann jedenfalls raus aus der Box und wir waren auch schon wieder ganz gut drauf – getorkelt sind wir fast gar nicht mehr. Mama hat aber wieder angefangen zu weinen. Sie hatte jeden von uns unser Lieblingsspielzeug in die Box gelegt und darauf hat man ganz deutlich die Blutspuren gesehen. Auf den Handtüchern die reingelegt waren hat man das gar nicht so sehen können. Wir armen kleinen Mäuse hat sie gesagt….

Die nächsten Tage stand Erholung auf dem Plan. Es ging uns eigentlich ganz gut – vor allem der Zwergi hatte keine Probleme. Ich musste einmal zum Arzt, weil sich an meiner Naht eine Beule gebildet hatte – war aber nix schlimmes wie sich rausgestellt hat. Aber Mama geht immer lieber auf Nummer sicher. Was dann in der Woche nach der OP kam, war allerdings ganz und gar nicht schön.

Aber ich denke, das erzähle ich euch morgen oder übermorgen, das ist eine ganze Menge was da noch kam…. Noch ein paar aktuelle Schnuffelbilder von mir:

PS: Ich hab heute auch nicht mehr gekotzt.. Vielleicht war ich heute früh einfach zu aufgeregt – hier hat es nämlich GANZ GANZ doll gewittert! So dolle hat es schon ewig nicht mehr geknallt! Papa hat uns zum Glück als er davon wach geworden ist, in sein Bettchen gelassen und wir konnten kuscheln.

Ciao Ciao, eure Bonnie


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Zweiter und letzter Pipi-Unfall :)

Hallo liebe Zwei- und Vierbeiner 🙂

Pfff… Columbchen. DU? Chef? Graf von und zu? Das hättest du wohl gerne mein Kleiner. Wenn hier einer der Chef ist, dann ja wohl ich. Ich war es immer, bin es immer noch und werde es aller Voraussicht auch erstmal bleiben. Wir sind doch ganz gut aufgeteilt – du bist der Schmusebär der mama und Papa ablenkt. Während ich das Essen mopse. Dass ich dann etwas mehr von dem geklauten Fresschen bekomme versteht sich ja wohl von selbst, ich hab es schließlich organisiert.

Aber ich merke, ich schweife ab. Eigentlich wollte ich was ganz anderes maunzen. Unsere Machenschaften um Mama und Papa um den Finger zu wickeln, werden wir in einem eigenständigen Artikel veröffentlichen, ok Columbchen? Ähm, *räusper*, Chefchen :p.

Ich habe euch ja schon gemaunzt, dass ich einen Pinkelunfall beim Aufbau des Kratzbaums hatte. Heute will ich euch vom 2. Unfall maunzen, wofür ich allerdings etwas weiter ausholen muss.

Als ich hier eingezogen bin, waren Mama und Papa noch nicht sicher, ob ich bei ihnen mit im Bett schlafen darf. Ich weiß nicht mehr genau, wieviele Nächte sie es ausgehalten haben mich NICHT reinzulassen, jedenfalls nicht mehr als 3 :). Dann konnten sie sich nicht mehr länger wehren und haben mich reingelassen. Als ich dann den ersten morgen dort aufgewacht bin, war ich soo glücklich, dass ich gleich zeigen wollte „supi, das ist jetzt vor allem auch mein Bett“ und dann hab ich ein bisschen in Mamas Bett gestrullert :/. Mama war ganz aufgeregt, sie dachte dass ich das jetzt öfters mache und hat sich schon geärgert, mich in Bett geholt zu haben.. Aber ich war auch ganz erschrocken über meine und ihre Reaktion und dann habe ich es nie wieder gemacht, schließlich wollte ich wieder zu den beiden ins kuschlige Bettchen. Und was soll ich euch sagen – das war mein zweiter und letzter Unfall *ganz stolz nick*

Hätte ich damals schon gewusst, dass bald noch eine zweite Samtpfote kommt, hätte ich mir das mit dem markieren wahrscheinlich aber nochmal überlegt. Der Kleine schläft ja seitdem er hier ist auch in dem Bett!!

Am Anfang als ich im Bett mitschlafen durfte, habe ich immer bei Papa auf der Schulter geschlafen. Das war immer schön, da war der höchste Ausguck und ich konnte alles überblicken. Allerdings war ich ja auch noch ziemlich klein, als ich größer wurde habe ich mal bei Mama, mal bei Papa auf der Brust/Rücken geschlafen. Als Columbchen dann da war, habe ich mich eiskalt zwischen Mama und Papa gelegt, damit er da nicht so einfach hin- und her wechseln kann und ich immer an erster Stelle bin und alles sofort mitkriege. Soll ich euch mal zeigen, wie ich ihm gezeigt habe, wer hier die Chefin ist?

SAMSUNG

Na? Na?? Wer ist hier der Boss? Hat ganz schön Angst der Kleine was? Ich muss ja sagen, wenn ich das jetzt so sehe, tut mir Columbchen schon ein bisschen leid. Ich wollte ihm ja keine Angst machen, aber schließlich musste ich ja zeigen dass ich zuerst da war und deshalb das Vorrecht hier habe. Hat auch gut geklappt hihi. Ich bin hier schließlich immer noch an der Macht. (siehste Kleiner)

Diese werde ich jetzt auch erstmal wieder ausspielen gehen und mir ein paar Leckerchen erschleimenschmusen 🙂

PS: Meine Pipi-Unfälle sind nichts gegen das, was Columbchen mit Mama und Papa veranstaltet hat! Der war ein Schmutzfink kann ich euch maunzen!


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Die Sache mit dem Kratzbaum

Hallöchen…

ich hatte ja letztens schon erwähnt, dass ich euch von meinem Kratzbaum berichten wollte.

Mama und Papa hatten schon vor meinem Einzug nach einem Kratzbaum gesucht, sich aber nie entscheiden können. Die Tierärztin hatte dann gesagt, sie sollen ruhig einen schön Großen nehmen. Für eine Wohnungs- und Balkonkatze die auch noch so jung ist, ist das besser. Puh, da war ich froh, dass sie das gesagt hatte. Mama war auch froh, Papa war nämlich für einen kleineren und sie für einen größeren. So konnte Mama dann einen Tollen aussuchen.

Als Mama und Papa gerade den Baum aufgebaut haben, hatte ich den ersten kleinen, ich sage mal, Unfall. Ich fand den so toll und wollte unbedingt gleich drauf und war so aufgeregt, dass ich auf eine der Liegeflächen gemacht habe (seht ihr den Wischeimer im Hintergrund? Meine Schuld :/ ). Da waren Mama und Papa erstmal bisschen böse auf mich. Ich hatte auch ein ziemlich schlechtes Gewissen – das war doch nicht meine Absicht. Aber wie ihr ja schon gesehen habt – ich bin eine süße Katze. Daher waren sie gar nicht lange böse auf mich.

Nachdem alles wieder sauber war und endlich auch aufgebaut – durfte ich gleich drauf spielen. Seht selbst:

Die Dosis haben den Kratzi im Flur unter die Treppe gestellt. Über den richtigen Standort gab es einige Diskussionen. Mama hatte ja keine Zeit, in der sie viel im Internet gesurft ist um ganz viel über Katzen zu erfahren. Unter anderem auch über den richtigen Standort von Liegeplätzen. Mama war der Meinung, dass der Kratzbaum lieber im Wohnzimmer stehen sollte. Papa konnte sich aber durchsetzen, und so kam er in den Flur. War aber auch nicht verkehrt wie sich herausgestellt hat. Nach wie vor liege ich gerne darauf. Auch auf dem mittlerweile neu angeschafften Kratzi.

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Ich habe meinen Stammplatz. Letztens habe ich auch festgestellt, warum ich so gerne da liege. Immer wenn nämlich jemand die Treppe hoch oder runter läuft, MUSS man quasi kurz anhalten um mir einen Schmatzi aufs Köpfchen zu geben oder einfach nur zum streicheln. So kurze Streichler nehme ich immer gerne. Mehr Schmusen mag ich nur, wenn ICH will, nicht wenn jemand anders gerade Lust hat.

Soo, ich geh mal wieder gucken, was ich hier so anstellen kann…

Bis bald wieder – Bonnie