Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Mama schämt sich ;)

Hallo Freunde,

eeehh ich kanns kaum fassen. Es ist schon wieder unerhört lange her, dass ihr was von uns gehört habt. Zuerst war einfach nichts los und Mama wusste gar nicht, was sie erzählen sollte. Dann war auf einmal was los und Mama hatte keine Zeit euch zu schreiben. Dann konnte Mama nicht schreiben (warum werdet ihr erfahren) und dann war sie so geschwächt, dass sie sich einfach nicht aufraffen konnte. Und zuletzt war sie so damit beschäftigt, die Ostergeschenke fertig zu kriegen, dass sie wieder keine Zeit hatte. Sogar zu Columbchens Geburtstag konnte sie nicht – schäm dich Mama! Gefeiert wurde er natürlich trotzdem und nachträgliche Glückwünsche nimmt er auch an, da bin ich mir sicher. So, gehen wir der Reihe nach…

Der Letzte Beitrag ist vom 13.03. – danach war erstmal nicht viel los und Mama wusste gar nicht, was sie euch erzählen sollte. Am 17.03. dann war wieder was los. Folgendes: Ich springe ja gerne vom Waschbeckenrand auf den Badspiegelschrank rauf. Da komm ich zwar alleine schlecht wieder runter, aber meist mache ich das sowieso nur wenn jemand im Bad ist. Mama und ich haben da ein Ritual, ich springe drauf und wenn sie merkt dass ich wieder runter will beugt sie sich vornüber und ich springe auf ihren Rücken. Nur wenns gar nicht anders geht springe ich auf eine Kommode die in der Nähe steht, aber das ist ein ziemlich tiefer Sprung, deswegen nehme ich lieber den Umweg über den Rücken. Diesesmal wollte Columbchen scheinbar auch mal rauf, hat sich aber nicht getraut vom Waschbeckenrand hoch zu springen – Mama hat deshalb den Fahrstuhl gespielt und ihn soweit hochgehoben, dass er nur noch einen kleinen Schritt machen musste. Dann lief er da so rum, ich bin mittlerweile schon wieder runtergegangen… Auf einmal macht er ein Geräusch, als hätte ihm jemand auf den Schwanz getreten oder fast noch schlimmer und springt/fliegt direkt auf den Boden (immerhin etwa 2 m). Ich hab mich total erschrocken und hab direkt die Flaschenbürste gemacht. Mama hat sich auch erschrocken weil sie gar nicht wusste, was auf einmal los war. Columbchen hat sich auch ganz doll erschrocken und ist in die Küche unter den Tisch gerannt. Dort hat er sich auch nicht vorlocken lassen, er hatte richtig Angst vor Mama. Sie hat sich dann einen Stuhl genommen (woraufhin der Zwergi wieder richtig doll Angst gekriegt hat und sich in die wirklich allerletzte Ecke des Tisches verkochen hat) um mal auf den Spiegelschrank zu gucken was da liegt, was den Kleinen so erschrocken haben konnte. Daraufhin ist sie auch fast vom Stuhl gefallen! Da waren doch tatsächlich 3 lose Kabelenden! Da der Schrank so hoch ist und keine Spiegellampe benötigt wurde haben die Dosies da keine Lampe angeschlossen und diese Kabel auch völlig vergessen. Kurz bevor der Zwerg runtergefallen/gesprungen/geflogen ist, hatte er auch sein Köpfchen gesenkt, hatte er etwa daran geknabbert und einen Schlag bekommen?! Sie ist direkt wieder in die Küche gegangen gerannt um sich Columbchen genauer anzugucken und mal sein Herzchen zu hören. Der kleine Kerl hatte aber solche Angst, auch vor ihr, dass er ins Wohnzimmer geflüchtet ist, ebenfalls unter den Tisch! Mamas Herz ist ihr jedenfalls fast aus der Brust gesprungen! Sie hat dann die Leckerlie-Option gezogen. Mit einiger Verspätung zu mir (ich war ja nur durch Zwergis Schrei erschreckt) kam er auch und Mama konnte ihn wenigstens mal anfassen. Schien bis auf den Schreck normal zu sein. Sie hat ihn dann erstmal kurz zur Ruhe kommen lassen. Später hat sie sich leicht auf ihn gelegt als er im Bett lag um sein Herz pochern zu hören und in die Augen hat sie ihm auch geleuchtet – alles normal. Den nächsten Tag wollte sie dann eventuell mit ihm zum Arzt gehen, wenn er ihr komisch erscheint. Papa hat Mama auch beruhigt und gesagt, eigentlich kann er keinen Schlag bekommen haben, solange er nicht auf mind. 2 Kabelenden gleichzeitig gekaut hat und das hat er auf keinen Fall. Am nächsten Morgen schien er normal, alles im grünen Bereich, also ist sie erstmal arbeiten gegangen. Danach noch zum Sport – und danach kam Mama erstmal nicht mehr nach Hause. Kurzer Abriss der Ereignisse: Nach 110 Minuten auf dem Laufband hat sie ein Kribbeln an der Kopfhaut, den Schläfen und den Armen bemerkt. Das kennt sie, hatte sie schon öfters, zuletzt war sie deshalb auch in der Notaufnahme. Das wird zur großflächigen Nesselsucht, dagegen hat sie ein Notfallmedikament ihrer Hausärztin bekommen. Das hat sie gleich genommen und wollte eigentlich noch fix heimfahren. Aber der Schub kam dermaßen schnell und heftig, dass sie nicht mal die 2 km bis zur Notaufnahme geschafft hätte. Deshalb ist sie wieder ins Fitnesscenter rein gegangen, ist am Auto schon einmal zusammengebrochen, im Gebäude noch einmal und kurz nachdem sie von Mitarbeitern aufgelesen wurde noch einmal. Joa, dann kam irgendwann der Notarzt und sie kam wieder mal in die Notaufnahme. Dort wurde sie mit Antihistaminika zu gedröhnt (im positiven Sinne) und gegen 9 Uhr abends war sie dann wieder zuhause, immer noch sehr geschwächt. Den nächsten Tag ist sie dann zum Hausarzt gegangen, der hat Blut abgenommen und sie für den Rest der Woche krankgeschrieben. Sie hat mir ein paar Tage später gemaunzt, dass sie erst jetzt (also die Tage später) merkt, wie schwach sie am Donnerstag und auch Freitag noch war, als es wieder besser und normaler wurde. Am Montag durfte sie wieder arbeiten gehen, hatte am Nachmittag aber nochmal einen Termin, dort wurden ihre Blutergebnisse besprochen (alles ok, bis auf einen stark erhöhten IgE-Wert (weist auf allergische Reaktion hin)) und sie haben ihr für den nächsten Tag einen Hautarzt-Termin besorgt. Sie hatte sich zwar auch schon einen Termin besorgt, allerdings war sie letzten September da und der Termin ist nach mehrmaligen Absagen von Seiten der Praxis erst im April gewesen. Nun hatte sie einen Termin am nächsten Tag! Die Hautärztin war sehr unfreundlich, das Gute war aber, dass sie gar nicht erst angefangen hat rumzudoktern sondern sie gleich ins Krankenhaus eingewiesen hat. Dort war sie gestern, die haben ein Haufen Tests mit ihr vor. Sie hätte auch gleich da bleiben können, aber man konnte ihr nicht garantieren, dass sie an Ostern wieder raus kommt. Deswegen hat sie sich einen neuen Termin geben lassen in 3 Wochen. Sie ist jetzt ganz zufrieden, weil sie sich ernst genommen fühlte, der Arzt schien zumindest die Symptome zu kennen und zuordnen zu können. Man hat sich auch endlich mal richtig Zeit genommen ihr zuzuhören – wann passieren diese Anfälle und in welchem Zusammenhang.

Joa, deshalb konnte ich euch nicht direkt von Columbchens eventuellen Stromschlag erzählen. Ihm geht es übrigens sehr gut, entweder er hat doch keinen Schlag bekommen oder er war nur sehr leicht. Die Kabel sind jetzt natürlich weg, falls sich einer fragt was aus denen geworden ist!

Danach war eigentlich weiterhin nicht viel los. Mama hat aber einige Fotos gemacht, immer im Hinterkopf „oh wie süß, das muss ich auf dem Blog zeigen“. Aber sie war einfach zu kaputt, um den Rechner anzumachen. Ich musste mich natürlich um sie kümmern und sie beschmusen – ihr versteht das hoffentlich.

Einige davon werd ich euch gleich mal zeigen:

Außerdem hat Mama eine total lustige Schlafsession vom Zwergi aufgenommen – alle Bilder in Abständen von wenigen Sekunden aufgenommen (seht ihr auch im Titel des Bildes, da steckt die Uhrzeit mit drin) 😀

Was natürlich ganz und gar nicht zu verzeihen ist – dass sie keinen Post an Columbchens Geburtstag verfasst hat! Dieser war am 28.03. – gefeiert haben wir natürlich trotzdem. Der Zwergi wurde auch ordentlich verwöhnt und bekuschelt und auch ein bisschen beschenkt 🙂 Am Tag vor dem Geburtstag hat Mama erfahren, dass sie beim Blog-Geburtstag-Gewinnspiel der Großstadtkatze eine supi Katzenangel gewonnen hat. Das ist perfektes Timing, denn sie sollte am Nachmittag noch eine neue für den Zwergi besorgen gehen, die alte ist mittlerweile wirklich schon ziemlich im Popo. An seinem Geburtstag hat er neben ganz lieben Glückwünschen der Dosies, einem Nasenstumper von mir dann auch noch lecker Thunfisch bekommen (ich hab auch was abbekommen hihi 🙂 ) und einen selbstgenähten Kuschelsack bekommen. (Mama maunzt gerade: leider nehmen wir ihn noch nicht so sehr an, bisher hab ich nur einmal kurz reingeschnuppert, bin kurz rein und wieder raus, Columbchen hat bisher nur drauf gelegen. Aber das wird schon noch. Er ist ca 55×40 cm groß, vielleicht ein bisschen zu klein geraten :/. )Mal schauen, noch hat sie die Hoffnung auch nicht aufgegeben, das dauert ja manchmal ein bisschen. Foto folgt, die Bilder sind noch auf der Speicherkarte. :/

Außerdem ist nach nur ca. einer Woche Bestellzeit der neue Napf angekommen – fast perfektes Timing 😉 Keramik im Hof hatte wohl gerade einen Gesellen da, der die Beiden unterstützt hat.

So, ich verspreche hiermit hoch und heilig – noch vor Ostern melden wir uns nochmal!! Wenn nicht, kriegt Mama eins mit der Pfote drüber oki? Das will sie bestimmt nicht riskieren, sie sieht das ja manchmal beim Zwergi, wenn der ein paar von mir drüber kriegt.

Bis dahin erstmal einen schönen Karfreitag morgen! Ich hoffe, ihr habt besseres Wetter als wir, der Sturm nervt total! Das Nussbaumhaus leidet ja besonders wie wir gelesen haben – haltet durch und lasst euch schön weiter beschmusen.

CiaoCiao, eure Bonnie


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Sauerei

Heute möchte ich euch über die Sauereien erzählen, die Columbchen hier nach seinem Einzug angestellt hat. Das war nämlich ein ganz schönes Ferkel und hat vor allem Mama sehr viel Nerven gekostet. Aber von vorn.

Er kam ja aus einer Familie, wo er ab und an auch mal im Garten streunern durfte. Mama hatte sich aber erkundigt, ob er im Haus geboren wurde und auch dort nach wie vor sein Klöchen nutzt – ob er also das Leben in der Wohnung kennt und nutzt. Ja alles ok, kennt er, nutzt er – also haben sie das Kerlchen zu uns geholt, die Geschichte kennt ihr ja mittlerweile. Apropos – ganz toll was? Zwergi kündigt hier groß an er will mitbloggen und Graf von und zu hier und da – und dann?! Nix! Nada! Niente! „Er hat so viel zu tun“ Aha, ja und ich nicht? Wir werden das im Auge behalten oder? 😉 Diese Geschichte kann ja sowieso nur ich maunzen, er würde wahrscheinlich versuchen sich irgendwie rauszumaunzen.

Als Papa wenige Tage nach Zwergis Ankunft nach Dresden musste, geschah das erste Malheur. Mama saß nix Böses ahnend auf der Couch, hört sie es auf einmal hinter sich am Esstisch kratzen. Hat der Blödkopp doch tatsächlich da hin gepullt! Aber gut, kann ja mal passieren, ruhig bleiben. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann er das nächste mal daneben gepinkelt hat, aber es passierte, mehrfach. Unter den Tisch noch ein- oder zweimal. Irgendwann hat er dort nicht mehr hingemacht. Mama hatte sich belesen, wie man die Düfte am Besten wegbekommt. Es war ja glücklicherweise Wochenende oder Urlaub, ich weiß es nicht mehr – Mama war jedenfalls die ganze Zeit da und konnte immer gleich wegwischen. Als nächstes: Wir haben unsere Transportbox immer im Flur am Kratzbaum stehen gehabt, damit wir die Angst vor der Kiste verlieren, wenn wir mal zum Tierarzt müssen. Tja, was soll ich sagen – zweckentfremdet. Ob mit Decke darin oder ohne, Columbus hat da rein gepullert. Das war so nervig! Langsam aber sicher waren Mama und Papa verzweifelt. Zuerst dachte Mama ja noch, Columbus protestiert weil Papa weggefahren ist, obwohl er bis dahin sich oft bei Papa versteckt hat und er seine Bezugsperson war. Aber dann war Papa ja wieder da. Weitere Orte zum wilden Entleeren waren natürlich der Badteppich, der grüne Kunstrasen auf dem Balkon und eine Ecke in Mamas Zimmer. Ich kann mich noch genau erinnern, einmal war Mama so wütend und vor allem verzweifelt, da hat Papa ratlos auf der Treppe gesessen und Mama gefragt, ob sie Columbchen etwa zurück bringen wollen? Natürlich nicht! Hat Mama gemaunzt (Mist 😉 ) Da war der Papa ganz erleichtert, er dachte wirklich Mama will aufgeben. Mittlerweile war ein neues Klo angeschafft, welches in Mamas Zimmer in der Ecke stand, wo eine Wild-Stelle war. Das hat auch vorübergehend geholfen, dann hat er weitergemacht, deswegen wurde es wieder entfernt, was an der Situation nichts geändert hat. Die Ecke in diesem Zimmer hat er seitdem aber verschont, warum auch immer. Dafür ist er ein oder zwei Mal auf den Teppich in Papas Zimmer gegangen. Da war Polen aber offen kann ich euch maunzen. Fand der Papa gar nicht lustig, dass sein Zimmer auf einmal auch betroffen ist. Das Ganze hat sich über etwa 4-6 Wochen hingezogen. Immer mal mehr, mal weniger. Das besondere an der Sache war, dass erst wenn die Dosis zu Hause waren, Columbus zielgerichtet bspw. die Transportbox anvisiert hat. Den ganzen Tag über hat er da hin gemacht wo es hingehört – erst wenn jemand zu Hause ist wurde wildgepinkelt. Es war wirklich auffällig – Essen, Kuscheln, Wildpinkeln. Als den Dosis das aufgefallen ist, sind sie ihm zu der besagten Zeit hinterher gelaufen. Erst mussten sie ihn dann aus der Box raus holen und zum Klo bringen. Wenige Tage später hat der Zwergi auch begriffen, dass sie ihm immer hinterherlaufen. Als er wiederum das bemerkt hat, ist er von ganz alleine abgedreht und zum Klo getippelt. Sieht doch ganz stark nach Protest aus. Aber weshalb? Ist es wirklich weil er seinen Garten vermisst oder ist es etwas anderes? Mama hat dann mal eine andere Streu ausprobiert. Bisher hatten sie dieses Holzstreu von Cats Best. Zur Probe ob es an der Holzstreu liegt hatten sie dann eine ganz billige Sandstreu von Aldi ausprobiert. Hat nicht geklappt :/ Also wieder die ursprüngliche Holzstreu. Der Kunstrasen vom Balkon wurde entfernt, war eh hässlich und hat nun gestunken (wurde trotzdem wieder bepieselt), die Box wurde entfernt, körperliche Gründe wurden aber auch ausgeschlossen. Außerdem wurde vom Klöchen die Klappe entfernt, hat aber auch nicht geholfen. Columbchen wurde zum Arzt geschleppt, aber war alles i.O. Wir haben dann neue Näpfe bekommen, weil die Tierärztin gesagt hat, dass sowas von allem Möglichen kommen kann – beispielsweise auch vom falschen Napf. Irgendwann hat die Pullerei aufgehört, wurde immer weniger und ist dann maximal 1 – 2-mal im Monat nochmal aufgetreten, aber nur noch auf den Badteppich, nirgends wo anders.

Aaaber, es ging wieder los. Etwa zur Weihnachtszeit, als Mama und Papa viel zu Hause waren und Gäste da waren usw. da hat er teilweise sogar in die Badewanne oder ins Waschbecken gekackt! Neeeeiiiinn, Columbchen du bist so ekelig!! Es wurde geschimpft, ins Klo gesetzt, mit Leckerlis belohnt, wenn er alles richtig gemacht hatte. Nix hat geholfen. Der Höhepunkt war erreicht, als er einmal im oberen Flur auf die Auslegware hinter dem kleinen Kratzi gepullt hatte. Wenn es jetzt losgeht, dass Sachen bepieselt werden, die sich nicht so leicht auswaschen oder wechseln lassen – dann ist aus die Maus. Und ich weiß nicht mehr wie, aber Mama hat irgendwo gelesen, dass Holzstreu vor allem bei Katern nicht so beliebt ist, weil sie Gerüche nicht so gut aufnimmt. Also wurde doch nochmal die Streu gewechselt. Nach einigem hin und her überlegen ist sie auf Biokats Micro Streu gekommen. Und was soll ich euch maunzen?! Weg! Nie wieder gepinkelt! Keine Badematte, kein Balkon, nix. Wir sind alle so froh. Lag es wohl doch am Streu und das billige Zeug war einfach auch das falsche. Ich finde es auch gut, dass es aufgehört hat. Erstens weil es einfach eklig war und zweitens, weil der Zwerg dadurch so viel unnötige Aufmerksamkeit bekommen hat obwohl er frech war. Manchmal hab ich Mama maunzen hören, dass sie mich nicht vergessen darf zu loben und zu belohnen, dass ich nicht auch anfange, unsauber zu werden. Dabei bin ich doch immer lieb – schaut mal:

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Na… zwei ganz Liebe sind wir was 😀

So, nun habe ich euch meinen Eindruck von der Wildpinkelei meines Bruders gegeben. Nicht so schön was? Aber jetzt ist ja zum Glück alles ok.

Nun muss ich mal schauen wie es mit mir weitergeht die Tage. Heute morgen hatte ich so ein Gluckern im Bauchi. Mama macht sich ein kleines bisschen Sorgen, da ich ja scheinbar etwas anfällig für Magen-Darm-Angelegenheiten bin. Bisher hab ich aber gefressen und gespielt, also noch keine Panik. Mama hat gesagt bei Menschen gluckert es ja auch mal, ist nicht immer gleich was schlimmes, aber mal im Blick behalten was?

Ich maunze euch einen schönen Wochenstart morgen! Schnurris, eure Bonnie!


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Krankheit Teil 2

Huuhu,

Ich wollte euch ja noch maunzen, was nach meine Kastration los war.

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann und wie es angefangen hat – entweder war da zuerst die Appetitlosigkeit oder das Kotzen. Ich glaube zuerst habe ich nix mehr gegessen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich nicht mal die geliebten Schleckstangen mehr wollte. Mama ist dann wieder mit mir zum Tierarzt gegangen. Der Arzt der da war (die Praxis hat zwei Tierärztinnen und einen Doktor, der hatte mich auch operiert und kannte mich deshalb noch ganz gut) hat festgestellt, dass es in meinem Bauch auch ganz schön gluckert, ich wahrscheinlich einen Magen-Darm-Infekt habe. Er hat mir etwa sgegen die Bauchschmerzen gespritzt und Tabletten mitgegeben, die ich nur mit „Gewalt“ genommen habe. Aber dann fing noch das Kotzen an, so dass die Tabletten nicht dringeblieben sind. Es war so schlimm, dass ich irgendwann rosa Schleim gespuckt habe – Mama war völlig aufgelöst. Ein Anruf ganz spät beim Tierarzt ergab war, wir sollen wenn es bis morgen nicht besser wird – wieder kommen. Und was soll ich sagen, es wurde nicht besser. Es war Samstag, deswegen ist Papa mit zum Arzt gekommen. Das war auch gut, denn ihr glaubt nicht was dann kam! Erst war er total lieb, hat mich im Untersuchungsraum rumlaufen lassen, alles beschnuppern – wollte mir sogar eine Schleckstange geben die ich aber nicht wollte. Wahrscheinlich hab ich das schon als Bestechung erahnt. Denn dann: ich sollte eine Flüssigkeit aus der Spritze direkt ins Mäulchen bekommen. Das wollte ich aber nicht, deswegen musste ich in einen blauen Stinkesack. Darin war ich bis zum Hals eingepackt und konnte mich deshalb nicht bewegen. Der Sack hat so gestunken, war auch ganz schön dreckig. Wahrscheinlich hat da schon die ein oder andere Mieze reingepullt oder drauf gekotzt. Das Ding musste ich ab sofort 4 Tage lang einmal täglich anziehen. Aber nicht mit mir Freunde – so einfach hab ich mich nicht geschlagen gegeben. Mama und Papa tat ich sehr leid (haben sie zumindest immer gemaunzt) aber wenn ich wieder gesund sein wollte musste das halt sein. Am Rande: Columbchen ist voll auf das Ding abgefahren. Der hat sich da dran gesuhlt und gerieben – hat voll markiert der kleine Stinki. Hätte er doch das doofe Ding anziehen sollen. Naja, ich bin aber wieder gesund geworden zum Glück. Der Tierarzt war auch ganz nett- er hat gesagt ich solle erstmal gesund werden und dann können wir die Rechnung machen (Mama und Papa hatten am Samstag gefragt, was mit der Rechnung ist, da sie ja schon ein paar mal da waren). Als es dann soweit war, hat er alle Leistungen als Folgebehandlung nach der Kastration abgerechnet, was meinen Studi-Eltern natürlich entgegen kam.

Die Tage nach der OP und dem Magen-Darm-Infekt ist Mama ganz schön die Lust am fotografieren vergangen. Erst 2Wochen später gibt es die ersten fotos von uns. Dafür aber ganz süße – schaut selbst:

Ein einziges Mal waren wir seitdem noch krank – dafür aber beide gleichzeitig und an einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Wieder einmal hab ich nix gefressen und angefangen zu spucken. Der Unterschied zum letzten mal – ein oder zwei Tage später hat auch Columbchen nicht mehr gefressen. Und wir hatten beide Durchfall, richtig üblen Durchfall. Mama hat eine Stuhlprobe zum Tierarzt gebracht, die im eigenen Labor dort auf Würmer und Giardien geprüft wurde. Wir haben unterdessen beide Tabletten bekommen. Ich habe meine wieder nur mit „Gewalt“ zu mir genommen, bei Columbus hatte man den Eindruck er hält das für ein Leckerli. Mama und Papa haben das gar nicht gleich mitbekommen und haben erst ihm auch die Tablette reingezwungen. Aber nach ein/zwei Tabletten haben sie mitbekommen, dass er das Zeug freiwillig frisst. *köpfchen schüttel* Durch die Tabletten schienen wir wieder gesund. Mama und Papa haben das auch sehr gehofft – denn sie wollten in den Urlaub fahren und sie konnten doch die Ersatz-Dosis nicht uns Tabletten reinwürgen lassen! Nach den Tabletten kam der Durchfall und das Kotzen wieder!! Diesmal haben wir eine länger haltende Spritze und ein homöopathisches Mittel zum Wiederaufbau der Darm-Flora bekommen. Außerdem haben wir nochmal eine Stuhlprobe abgegeben, die in einem externen Labor nochmal auf Giardien überprüft werden sollte. Die Tierärztin hat aber gesagt, sie denkt nicht, dass es die Viecher sind. Die Dosis sind dann mit einem etwas flauen Gefühl in den Urlaub gefahren, aber es waren ja nur 5 Tage. Die neuen Tabletten sahen aus und rochen auch wie Brühwürfel, die haben wir eigentlich freiwillig genommen. Aber die Ersatz-Dosi kannten wir ja noch fast gar nicht, deswegen musste sie uns die Dinger doch zerkleinern und ins Essen mischen. Freiwillig haben wir ihr noch nicht aus der Hand gefuttert. Am Tag der Rückkehr aus dem Urlaub hat Mama einen Anruf von der Tierärztin bekommen – alles negativ. Keine Giardien, keine Würmer, keine Bakterien – nichts. Wenn das Kotzen und der Durchfall nicht wegehen würden – müsste man über eine Futtermittelallergie sprechen. Oooohhhjeeeeee…..

Aber nicht mit uns – wir haben nicht mehr gespuckt und auch nicht mehr auf Durchzug gestellt im Klo 🙂 Und jetzt mit dem neuen Futter ist sowieso alles besser 😉

Tja, *toi toi toi*, das wars mit unserer Krankengeschichte…

Ich wünsche euch, dass auch ihr nicht so bald wieder krank werdet! Jetzt wünsch ich euch aber erstmal einen schönen Abend und ein tolles Wochenende! 🙂

 


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Zum K****n

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es eine etwas weniger schöne Geschichte zu maunzen, aber von vorne.

Unser Papi ist seit Montag krank gewesen und deshalb zu Hause. Sonst wäre ich heute wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, meine und Clumbchens Krankengeschichte aufzupfoteln – ich hab heut nämlich gekotzt – nicht das erste Mal leider :/ Das hätte wahrscheinlich keiner mitbekommen, denn Papi hat gesehen, dass Columbchen schon wieder anfangen wollte das aufzufuttern.

Unsere jeweils erste Besuche beim Tierarzt haben wir euch ja schon gemaunzt. Das nächste Mal war dann irgendwann im Sommer, wo es richtig heiß war. Da musste wir beide wieder da hin, aber wegen unterschiedlichen Sachen. Columbchen hatte irgendetwas mit den Zähnen, weiß ich nicht mehr genau – mein Grund war nämlich viel wichtiger. Es war ja sehr heiß und ich hab ab und an angefangen zu hecheln. Mama hat aber beim googlen rausgefunden, dass das bei Katzen eigentlich kein gutes Zeichen ist. Immer wenn ich mich kurz mit Columbchen gekloppt hab, musste ich hecheln. Also ab zum Tierarzt… Den Zwerg lasse ich jetzt einfach mal außen vor, da kam sowieso nix besonderes raus, war alles ok. Ich wurde genau untersucht aber die Frau in Weiß hat gesagt, es wäre alles in Ordnung und bei der Hitze könne das auch schon mal vorkommen. Dieses Jahr musste ich übrigens nicht wieder hecheln obwohl es heiß war. Wahrscheinlich war ich tatsächlich einfach noch zu klein für die Hitze und die Aufregung.

Einige Wochen später musste Columbchen zum Arzt, gleich 2 mal innerhalb von 2 oder 3 Wochen. Der kleine Dummi… passt auf: seht ihr etwas?:

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Da hat er wohl ne dicke Lippe riskiert was 😀 Um auszuschließen, dass es eine Kinnakne ist oder was es sonst so sein könnte, ging es ab zur Tiertante. Aber war alles okidoki. Die Frau hat Mama gesagt, dass er einfach nur zu wild gespielt hat und gegen eine Tür oder so gerammelt ist. Es sollte noch bis er etwa ein hlbes Jahr ist anhalten, dann wird es weniger. Tatsächlich hat sie Recht gehabt – nach dem zweiten Besuch bei Frau Doktor hat der Zwerg kein dickes Kinn mehr gehabt. Sie hat ihm Arnika-Globuli mitgegeben, damit war alles wieder tippi toppi.

Tja, der nächste Tierarztbesuch war dann schon am 17.10.2013 unsere Entbömmelung, bzw. meine – tja keine Ahnung wie es heißt 😉

Wir durften nochmal schön chillen. Mama hat die Boxen schonmal mit Decken in die Boxen gelegt damit wir uns daran gewöhnen können. Der eigentliche Tag war dann gar nicht schön. Mama hatte einen Termin extra am Vormittag gemacht damit wir zeitig wieder zu Hause sind. Sie hatte sich für diesen und den nächsten Tag (Donnerstag und Freitag) extra von dar Arbeit abgemeldet (Urlaub bauchte sie noch nicht, war ja noch nicht offiziell angestellt). Womit sie aber nicht gerechnet hatte war, dass sie uns erstmal nur abgibt und wir erst Mittags operiert werden! Sie dachte, sie kommt noch kurz mit rein, sieht wie wir einschlafen und kann dann ganz in Ruhe nach Hause gehen. Aber nein, schlimm genug, dass sie es schon aushalten musste uns laut jammernde Miezekatzis zum Tierarzt zu bringen, sie musste uns auch noch am Empfang abgeben – jeder ganz ängstlich in seiner Box. Ich gucke mal kurz zu Mama rüber – ja wenn sie daran denkt steigen ihr tatsächlich wieder Tränchen in die Augen. Sie hat mir später gemaunzt, dass sie als sie wieder im Auto war ganz laut geweint hat, so leid taten wir ihr. Wir hatten auch ganz schön Angst. Was nachdem Mama weg war passiert ist weiß ich gar nicht mehr so genau. Gegen halb 5 nachmittags durfte Mama uns dann wieder abholen. Die Tierärztin hat gesagt, dass jeder von uns gleich in seine Box gekrabbelt ist als wir wach und einigermaßen krabbelbereit waren. Ihr wurde gesagt, dass sie uns noch eine Stunde oder so in der Box lassen solle und uns in einen ruhigen dunklen Raum stellen soll. Mama hatte zu Hause eigentlich schon alles vorbereitet – Klöchen, Handtuch alles da. Aber da ich nicht Ruhe geben wollte, hat sie uns dann doch in das Schlafzimmer gestellt. Als wir ENDLICH raus durften, wussten die Spätzünder Mama und Papa auch, warum ich so wild am Gitter gerüttelt hatte – ich musste dringend aufs Klo und meinen Sauberkeitssinn hatte ich nicht in der Narkose vergessen – aber so musste ich in die Box pieseln. Wir durften dann jedenfalls raus aus der Box und wir waren auch schon wieder ganz gut drauf – getorkelt sind wir fast gar nicht mehr. Mama hat aber wieder angefangen zu weinen. Sie hatte jeden von uns unser Lieblingsspielzeug in die Box gelegt und darauf hat man ganz deutlich die Blutspuren gesehen. Auf den Handtüchern die reingelegt waren hat man das gar nicht so sehen können. Wir armen kleinen Mäuse hat sie gesagt….

Die nächsten Tage stand Erholung auf dem Plan. Es ging uns eigentlich ganz gut – vor allem der Zwergi hatte keine Probleme. Ich musste einmal zum Arzt, weil sich an meiner Naht eine Beule gebildet hatte – war aber nix schlimmes wie sich rausgestellt hat. Aber Mama geht immer lieber auf Nummer sicher. Was dann in der Woche nach der OP kam, war allerdings ganz und gar nicht schön.

Aber ich denke, das erzähle ich euch morgen oder übermorgen, das ist eine ganze Menge was da noch kam…. Noch ein paar aktuelle Schnuffelbilder von mir:

PS: Ich hab heute auch nicht mehr gekotzt.. Vielleicht war ich heute früh einfach zu aufgeregt – hier hat es nämlich GANZ GANZ doll gewittert! So dolle hat es schon ewig nicht mehr geknallt! Papa hat uns zum Glück als er davon wach geworden ist, in sein Bettchen gelassen und wir konnten kuscheln.

Ciao Ciao, eure Bonnie


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Columbchens erste Tage

Hallöchen ihr Lieben 🙂

heute möchte ich euch die ersten Tagen, die der kleine Zwergi hier in MEINEM zu Hause verbracht hat maunzen. Ich hatte ja hier schon von seinem Einzug gemaunzt. Im letzten Artikel hatte ich euch auch schon ein Foto gezeigt, wie sein erster Morgen in MEINEM Bett so aussah, hui der hatte Schiss was 🙂 Wie ich schon gemaunzt habe, ein bisschen tat er mir ja auch leid, aber ich musste schließlich erstmal zeigen, dass ich die Hosen anhabe.

Am zweiten Tag hat Mama ihn dann wieder in den Transpotkorb gepackt und ich dachte schon – na endlich, der Strörenfried geht wieder in SEIN zu Hause. Ich konnte ja nicht ahnen, dass er nur kurz zu dieser Tante in weiß fährt :/

Mama hat mir danach gemaunzt, was die Frau über ihn gesagt hat. Viel war das nicht, nur ein paar Würmer hatte er im Bauchi, aber die hatte ich ja auch. Mama hat dann noch gefragt, wie sie uns zwei am besten vergesellschaftet kriegt und wie lange so etwas etwa dauert. Es ging schließich schon mächtig ab zwischen uns beiden. Mama hat sich Sorgen gemacht, dass es lange so weiter gehen würde oder wir uns womöglich nie so richtig verstehen würden. Aber als die Frau in Weiß gehört hat, dass wir schon in einem Bett geschlafen haben, war sie ganz überrascht. Sie meinte dann wohl, also wenn das so ist, dann dauert es vielleicht noch ein paar Tage, mehr aber bestimmt nicht. Wenn ich den Columbchen nicht akzeptieren würde, würde ich ihn gar nicht aufs Bett lassen. Mist, hätte ich das früher gewusst, hätte ich das gleich anwenden können. Mama ist aber auch clever, sie hat mir das erst vor kurzem gesteckt, da waren die Fronte schon geklärt :/

Den Futternapf sollten wir lieber nicht nebeneinander stellen hatte die Frau in Weiß gesagt. Ich hab ihn nämlich immer gestört und auch mal aus seinem Napf geklaut, dann hat er sich oft gar nicht richtig da hin getraut. Deswegen wurden wir gegenüber angeordnet, mit den Rücken zueinander.

Tja, und so ging das eigentlich die ganze Zeit. Bis dann am Donnerstag Papa nach Dresden in die Uni musste! Für mich war das ja nicht so schlimm. Für Columbchen war das aber blöd, er hat sich ja immer bei ihm verkrochen. Aber das wird er euch sicher noch selber maunzen. Für mich war eher Mama die Bezugsperson und die ist ja nicht weggefahren. Mama hat dann am Schreibtisch gesessen und ihre Projekt-Arbeit geschrieben hat ganz viele Fotos von uns gemacht.

Und dann, nach drei Tagen… es deutete sich auch schon an – wir begannen uns zu mögen.

Ab jetzt wurde viel gekuschelt, wenn auch nicht immer ganz freiweillig. Meist wurde dann auch vorher oder nachher noch etwas gekämpft. Aber das war dann schon spielen, kein böses kämpfen mehr.

So schnell habe ich mich tatsächlich von den kleinen Öhrchen, den winzigen Pfötchen und schon etwas grünen Auglein einwickeln lassen. Katz kann sich vorstellen das Mama und Papa schon LANGE engewickelt waren. Aber das hatte ich ja schließlich auch schon geschafft, also kein Grund für mich neidisch auf ihn zu sein.

Nachdem Mama auf Pfotenspitzen an uns herum geschlichen ist, um die Kuschelfotos zu machen ohne uns vorher zu wecken, hat sie gleich Papa angerufen um ihm auch zu maunzen, dass ihre zwei Samtpfoten die Friedenspfeife ausgepackt haben und nun wohl Freunde werden würden.
Wir waren wahrscheinlich beide so erschöpft vom Chefposten klären, dass wir einfach eingeschlafen sind und dabei gar nicht mehr aufpassen konnten, uns nicht zu nahe zu kommen.

Klar, es gab und gibt auch immer noch den ein oder anderen Streitpunkt, aber im Allgemeinen verstehen wir uns ganz gut. Hauptsache ich bin der Chef hihi (:p hörst du Columbus?!) Gefaucht wurde auch noch ein/zwei Mal, aber nur wenn einer den anderen so überrascht hat, dass katz sich erschreckt, aber dann war auch gleich wieder gut.

Weitere Abenteur folgen bald. Ich denke mal, Columbus wird seinen Einzug auch nochmal aus seiner Sicht maunzen, außerdem muss noch unsere Entbömmelung bwz. meine, (katz wie heißt das denn dann bei Damen?), gemaunzt werden und dann können ja langsam mal aktuelle Geschichten ausgepfotelt werden. Es gibt natürlich noch soo viele Geschichte bis heute zu erzählen, beispielsweise Columbus Wild-Pinkelei (das war nicht schön kann ich euch maunzen *überzeugend nickt*), unser Weihnachtskalender (wir hatten zum Leidwesen von Papa sogar zwei Stück) und unsere blöden Besuche bei der Frau in Weiß….

Bis dahin, eure Bonnie


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Die Sache mit dem Kratzbaum

Hallöchen…

ich hatte ja letztens schon erwähnt, dass ich euch von meinem Kratzbaum berichten wollte.

Mama und Papa hatten schon vor meinem Einzug nach einem Kratzbaum gesucht, sich aber nie entscheiden können. Die Tierärztin hatte dann gesagt, sie sollen ruhig einen schön Großen nehmen. Für eine Wohnungs- und Balkonkatze die auch noch so jung ist, ist das besser. Puh, da war ich froh, dass sie das gesagt hatte. Mama war auch froh, Papa war nämlich für einen kleineren und sie für einen größeren. So konnte Mama dann einen Tollen aussuchen.

Als Mama und Papa gerade den Baum aufgebaut haben, hatte ich den ersten kleinen, ich sage mal, Unfall. Ich fand den so toll und wollte unbedingt gleich drauf und war so aufgeregt, dass ich auf eine der Liegeflächen gemacht habe (seht ihr den Wischeimer im Hintergrund? Meine Schuld :/ ). Da waren Mama und Papa erstmal bisschen böse auf mich. Ich hatte auch ein ziemlich schlechtes Gewissen – das war doch nicht meine Absicht. Aber wie ihr ja schon gesehen habt – ich bin eine süße Katze. Daher waren sie gar nicht lange böse auf mich.

Nachdem alles wieder sauber war und endlich auch aufgebaut – durfte ich gleich drauf spielen. Seht selbst:

Die Dosis haben den Kratzi im Flur unter die Treppe gestellt. Über den richtigen Standort gab es einige Diskussionen. Mama hatte ja keine Zeit, in der sie viel im Internet gesurft ist um ganz viel über Katzen zu erfahren. Unter anderem auch über den richtigen Standort von Liegeplätzen. Mama war der Meinung, dass der Kratzbaum lieber im Wohnzimmer stehen sollte. Papa konnte sich aber durchsetzen, und so kam er in den Flur. War aber auch nicht verkehrt wie sich herausgestellt hat. Nach wie vor liege ich gerne darauf. Auch auf dem mittlerweile neu angeschafften Kratzi.

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Ich habe meinen Stammplatz. Letztens habe ich auch festgestellt, warum ich so gerne da liege. Immer wenn nämlich jemand die Treppe hoch oder runter läuft, MUSS man quasi kurz anhalten um mir einen Schmatzi aufs Köpfchen zu geben oder einfach nur zum streicheln. So kurze Streichler nehme ich immer gerne. Mehr Schmusen mag ich nur, wenn ICH will, nicht wenn jemand anders gerade Lust hat.

Soo, ich geh mal wieder gucken, was ich hier so anstellen kann…

Bis bald wieder – Bonnie


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Die ersten Tage

Huhu,

ich melde mich heute mal wieder bei euch, um euch meine Geschichte weiter zu erzählen. Bis Columbus eingezogen ist, ist natürlich eine Menge passiert. Meine Mama hat noch studiert. Es waren zwar die letzten Züge, aber geschafft werden musste es trotzdem. Deswegen musste sie sich ganz doll konzentrieren um sich nicht von mir süßer Maus Katze ablenken zu lassen.

Gleich am Dienstag nach meinem Einzug (am Montag wurde erstmal ein Transportkorb besorgt und jede Menge anderer super Spielsachen und Futter und ein Klo und Streu…..) waren die Dosis auch mit mir bei so einer Tante in weiß. Tierarzt haben sie das genannt, das Wort klingt schon ziemlich bedrohlich oder? Aber die war eigentlich ganz nett. Leider hatte ich Ohrmilben und Würmer. Aber, ich bin ja eine furchtlose Katze und deswegen hab ich das schon ausgehalten.

Ein paar Tage nachdem ich hier eingezogen bin habe ich einen tollen Kratzbaum bekommen. Das werde ich euch beim nächsten mal erzählen.

Meine nächsten fünf Wochen waren wirklich traumhaft. Mama war die ganze Zeit zu Hause und sie durfte immer mit mir schmusen wenn sie ich wollte.

So weit erstmal von mir… ich muss mal gucken gehen wo Columbchen schon wieder steckt.

Bis bald – Bonnie