Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Heiligabend 2014

Hallo ihr Lieben,

endlich melde ich mich mal wieder. Es gibt zwei Gründe, weshalb ich diesen Beitrag eine Weile vor mir hergeschoben habe. Zum einen gibt es so viel zu erzählen und so viele Fotos dafür.  Ich hatte ganz einfach viel mehr Lust auf entspannen als mich durch die Fotos zu wühlen um gute und passende rauszusuchen und die Geschichtchen zu digitalisieren, die mir im Kopf rumspuken. Zum anderen hat Mama zu Weihnachten ein Geschenk bekommen, dass gerade eine Menge ihrer Aufmerksamkeit kostet und mich entsprechend auch – ich muss schließlich ihre Arbeit beaufsichtigen und die Endabnahme machen 🙂 Ihr werdet noch lesen, was sie bekommen hat.

Zunächst mal hoffe ich für alle, dass ihr ein schönes Weihnachtsfest hattet, die Zeit mit der Familie genießen konntet und von einer fleißigen Christkatz beschert wurdet 🙂

Unser Abenteuer begann am Freitag, 19. Dezember. Da hat der Papa nämlich den Weihnachtsbaum mitgebracht. Eigentlich hatte er gesagt, dieses Jahr werden wir einen Kleinen haben. Dieses Jahr steht in der Ecke wo der Baum stehen sollte nämlich ein Regal, was letztes Jahr noch nicht da war. Aaaaber Mama hat sich so sehr wieder einen großen gewünscht, den Wunsch konnte Papa ihr nicht abschlagen. Und so stand am Freitag als Mama von der Arbeit kam ein großer Baum da 🙂 Columbchen hat auch extra auf Mama gewartet und ihr sein neuestes Kunststück zu zeigen – er kommt schon bis ganz oben. Letztes Jahr kam er nur in die erste Etage vom Baum, dieses Jahr wie gesagt saß er schon fast auf der Spitze. Davon gibt es auch ein Bild, leider ist das auf dem Fotoknipsding gespeichert und nicht auf der Speicherkarte und das Kabel für den Apparat hat Mama noch nicht gefunden. Deshalb müssen wir euch vertrösten und hoffen es nachreichen zu können. Nachdem der Baum richtig aufgestellt war konnte er geschmückt werden. Mama hatte sich vorgenommen, dieses Jahr silberne und blaue Kugeln zu nutzen. Als sie fertig war, hat Papa festgestellt, da hängen zu wenige Kugeln dran – vor allem zu wenig blaue. Leider waren die blauen alle so das noch rot dazukam. Die Nacht haben dann 3 Kugeln nicht überstanden. Eine Blaue musste schon am Abend die Reise in den Müll antreten, zwei silberne waren am morgen dann futschikato. Am Samstag hatte Papis kleine Schwester Geburtstag. Mama hat war extra die Tür zum Wohnzimmer zugemacht, damit nicht noch mehr Kugeln dran glauben müssen aber, ich kann es vorweg nehmen, als sie heim kamen hatte ich die Tür selbstverständlich geöffnet 😀 Auf dem Rückweg vom Geburtstag haben die Dosies noch mehr blaue Kugeln mitgebracht und Mama hat den Baum dann tatsächlich nochmal umgeschmückt 😀 😀 Das Rot hat ihr in Verbindung mit dem Silber und Blau einfach nicht 100 %ig gefallen. Es sind übrigens bis heute keine weiteren Kugeln kaputt gegangen. Den Grund dafür vermutet Mama auch darin, dass wir am Samstag unser Kwichtel-Paket öffnen durften und neues Spielzeug zum entdecken hatten. Außerdem war dann auch Weihnachten und noch mehr Spielis zum Entdecken kamen zum Vorschein. Wir hatten einfach keine Zeit, den Baum weiter zu beachten.

Montag und Dienstag waren die Dosies dann damit beschäftigt, ganz viel vorzubereiten. Wie schon gemaunzt, hatte Papa ja auch Heiligabend Geburtstag und ganz viele Gäste kamen zu uns. Dafür musste die ganze Bude auf Vorderkatz gebracht werden und Köstlichkeiten für die hungrigen Mäuler vorbereitet werden. Für Kuchen war der Dosi verantwortlich, Mama für Plätzchen und Kekse. Davon habt ihr ja schon Bilder gesehen, Papas Torten wollen wir euch nicht vorenthalten:

Ich kann euch maunzen, beide sehen nicht nur lecker aus – sie schmecken auch lecker. In einem unbeobachteten Moment habe ich mal geschleckert, aber psst 😀

So sah die Tafel dann aus, bevor alle da waren:

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Zu 15 Uhr waren alle eingeladen. Und was soll ich maunzen – im Zeitraum von 15:10-15:13 waren ALLE da. Unser Flur ist vielleicht nicht klein, aber für 11 Leute in Winterjacken und Geschenktüten war er dann doch leicht zu klein. Da ich zur Zeit ja auch die Macke habe, gerne mal raus in den Hausflur zu entwischen war Mama sehr aufgeregt. Alle Gäste zu begrüßen, Jacken abnehmen, Tüten entgegennehmen UND zu gucken das ich nicht abhaue war nicht leicht. Um den Zwergi musste sie sich keine Gedanken machen, der würde sich so einer Menschenmasse nie freiwillig nähern. Sie hatte uns kurz vorher noch etwas zu futtern gegeben, damit wir nicht zwischen den ganzen Füßen umherirren aber bei Columbchen hat das nix genutzt. Sie hat später bemerkt, dass er vor lauter Lärm und Schiss nicht mal sein Schälchen aufgefuttert hat sondern gleich unter den Küchentisch geflohen ist. Jedenfalls, sie war froh als die Tür zu war und alles, Mensch und Katz, noch in der Wohnung zu finden waren. Dann nochmal 10 Minuten bis alle ihre Jacken abgelegt hatten und die Geschenktüten verstaut waren – dann konnten die Menschen anstoßen. Ich muss maunzen, ich habe mich der Menge gestellt und bin die Couch einmal auf und abgelaufen um mir die Leute alle anzugucken – es waren auch für meinen Geschmack sehr viele und ich hatte ziemlichen Respekt davor. Für das Kaffeetrinken wurden wir dann ausgesperrt. Ich hatte ja schonmal gemaunzt, das Dosines Mama Angst vor uns hat und deswegen durften wir nicht rein. Aber ich habe trotzdem für Unterhaltung gesorgt – ich habe immer und immer wieder versucht die Tür zu öffnen und da es eine Glastür ist, konnten alle meine Bemühungen sehen. Das hat mich schon stolz gemacht, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr und habe mich schmollend auf den Kratzi zurückgezogen. Gegen 17 Uhr sind dann die meisten, bis auf Papas Familie wieder gegangen und etwas mehr Ruhe kehrte ein. ich durfte dann auch endlich wieder in das Wohnzimmer. Auch wenn da kein Kuchen mehr da war, wenigstens durfte ich wieder mitten im Geschehen sein und alle mit meiner Zauberhaftigkeit beehren 😀 Columbchen saß die meiste Zeit unter dem Küchentisch, erst zum Essen gegen 18 Uhr kam er wieder hervor und hat dann auch mal die übriggeblieben Gäste beschnuppert und für nett befunden.

Nachdem die meisten weg waren haben sich die Dosies ans Vorbereiten des Abendessens gemacht. Eigentlich war das meiste Papas Arbeit, der hat alles vorbereitet und Mama durfte Hilfsarbeiten machen hihi. Zur Vorspeise gab es Bruschetta, seehr lecker wurde mir gemaunzt. Danach haben wir dann unser Abendessen bekommen. Als Hauptspeise gab es für die Dosies und die Gäste Gänsebrust mit Klößen. Ich habe Mama und Papa maunzen hören, woooow ist das lecker!, direkt nachdem es aus dem Ofen kam.

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Danach gab es noch eine Schokonachspeise mit pürierten Früchten und danach, endlich, die Bescherung! 🙂 Wir haben uns zunächst ferngehalten, weil Papas kleine Schwester als Weihnachtswichtel da ziemlich viel Lärm veranstaltet hat – aber für uns war auch ein Geschenk dabei. Unser erstes Geschenk haben wir ja schon am Vomittag bekomen, ein tolles Kratzbrett von Cat-On. Ich kratze da zwar nicht so drauf (ich bevorzuge zum Leidwesen meiner Dosies lieber Tapetenecken :/) aber ich liege total gerne da drauf und Columbchen liebt das kratzen. Unser zweites Geschenk haben wir dann am nächsten morgen, nachdem wirklich alle weg waren, bekommen.

Am Heiligabend gab es nach der Bescherung nicht mehr viel zu tun, alle waren sehr erschöpft und sind fast direkt in ihr Bettis befallen und eingeschlummert. Das war dann unsere Gelegenheit alles zu erforschen. Papas Opa hat eine Salami geschenkt bekommen. Ich habe sie am nachmittag schon entdeckt und den Qualitätstest gemacht, leider wurde ich erwischt und die Wurst vor mir versteckt. In der Nacht habe ich sie verzweifelt gesucht, aber leider nicht gefunden. Frühs wusste ich dann auch warum, die Dosies haben sie klau-sicher im Kühlschrank versteckt. Am Morgen des ersten Feiertags gab es dann noch ein leckeres Frühstück für alle (Wurst durfte ich wieder nicht absahnen :/) und dann sind die Gäste wieder nach Hause gefahren. Zum Kaffee und Abendbrot waren unsere Dosies dann bei Mamas Eltern. Dort gab es für beide noch mehr Geschenke. Stellt euch vor, beide haben ein Buch von Bob dem Streuner bekommen. Papa den ersten Teil der Reihe (von Mamas Oma und Opa) und Mama eine Weihnachtsgeschichte von Bob (von Mamas Eltern). Außerdem hat Dosines Brudi ihr ein Buch mit dem Titel – Krimikatzen geschenkt. Das fand sie sehr lieb, denn sie liest am liebsten Krimis und Katzis sind immer gut 😀 Was sie noch geschenkt bekommen hat und sie nun vom bloggen abhält werde ich im nächsten Beitrag berichten 🙂 Jetzt werde ich erstmal nach Abendessen fragen befehlen gehen.

Bis hoffentlich ganz bald wieder

Schnurris, eure Bonnie mit Columbus


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Weihnachtszeit

Wie ihr vielleicht gelesen habt, war vorletztes Wochenende bei uns großes Backwochenende. Wochenende ist ja noch untertrieben, Donnerstag fing das schon an.

Donnerstag hat Mama den Plätzchenteig für Samstag vorbereitet und Schokobällchen gebacken. Freitag waren die Zimtsterne dran. Samstag dann die normalen Butterpätzchen und Sonntag verzieren, Montag und Dienstag nach der Arbeit nochmal verzieren.  Samstag und Sonntag hat Mama außerdem noch Weihnachtsbäumchen zum essen gemacht. Außerdem waren unsere Dosis noch bei unserem Omi und Opi zum Adventsessen eingeladen. Ein Stress war das – zugegebenermaßen vor allem für die Mama. Wir haben uns zwar versucht zurückzuhalten, aber natürlich wollten wir auch was von den Leckerein abhaben. Konnten wir ja nicht wissen, dass das eigentlich gar nichts für uns ist.

So, genug der Umschreibung, jetzt ein paar Bilder:

Damit wir Mama dann dochmal eine Weile in Ruhe lassen beim Backen und Verzieren, haben wir auch eine Extra-Portion TroFu bekommen. Da können wir doch nur sagen, Mission erfüllt 🙂


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OOOHHHH!!!

Schaut was heute bei uns angekommen ist!

Ist das toll! Danke Engelchen, Teufelchen und Anja und Georg!! Columbchen, Mama, Papa und ich natürlich haben uns total gefreut! Wir haben noch nie eine Weihnachtskarte bekommen! Mama maunzte gerade, sie auch nicht… Ein Ding was? Und dann noch so ein fotogenes Model vorne drauf 🙂 Und mit so lieben Text! Danke Danke Danke!!

Ich muss maunzen, das kam heute ganz recht. Als Mama heim kam hat nämlich nebenan jemand angefangen voll laut krach zu machen. Mama hat mir geflüstert, da bohrt jemand. Aber stellt euch mal vor, das war so laut, dass ich regelrecht Angst hatte! Wir haben gerade unser Nachmittags-Fresschen bekommen, da fing es an und ich habe bestimmt 30 Sekunden aufgehört zu futtern und stattdessen die Flaschenbürste gemacht. Columbchen hat sich zwar auch erschrocken und kurz gelauscht aber dann einfach weitergefuttert. Unglaublich, dabei war die Lage doch noch gar nicht geklärt. Ich habe mich auch nur ganz schwer beruhigen lassen. Zwergi war dann natürlich auch eher fertig, so dass Mama ausnahmsweise mal IHN von MEINEM Futter fernhalten musste. Denn ich war verständlicherweise nicht in der Verfassung meinen Napf zu verteidigen. Auch danach bin ich ersteinmal nur in geduckter Haltung durch die Bude gepfotelt. Bis 19 Uhr etwa, also fast 2 h haben die Nachbarn auch immer wieder mal den Bohrer angesetzt. Das hieß, immer wieder in die Hab-Acht-Stellung gehen. Aber mittlerweile ist Schluss mit dem Krach, wir haben unser Abendbrot bekommen und vor allem: wir haben eine wunderschöne Weihnachtskarte bekommen.

Jetzt können wir wieder chillen. Schaut mal, entdeckt ihr uns?


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Ein Lob für Columbchen!

Hallo Katzis und Dosis,

heute muss ich das Columbchen wirklich mal loben. Gleichzeitig färbt dieses Lob natürlich ein bisschen auf mich ab, ihr werdet auch gleich wissen wieso.

Oft ist es so, das Mama frühs aufsteht und uns schonmal füttert. Das passiert meist so gegen 7 Uhr früh. Ihr drückt dann die Blase und vor allem (!) weil ich an der Schlafzimmertür kratze und mein Futter lautstark einfordere. Damit sie dann noch ein bisschen schlafen könen, gibt sie nach uns füttert uns schonmal. Papa die Schnrachnase kriegt das in 95 % der Fälle nicht mal mit! Wenn wir dann aufstehen fragt er Mama ob wir schon gefüttert wurden. Wir gucken immer so verhungert, dass er meist glaubt ausgerechnet HEUTE wäre sie früh nicht zum Füttern aufgestanden.

So gestern morgen dann mussten unsere Dosis frühs gleich wegfahren. Deswegen war Arbeitsteilung bei den beiden angesagt. Papa ist dann schonmal rutergegangen und als Mama runterkam – ihr glaubt kaum! hat Papa uns gefüttert. Columbchen hat Papa so überzeugend angemaunzt, dass er wirklich dachte, wir wären TATSÄCHLICH noch nicht gefüttert worden. Ich war SO stolz auf den Zwergi! Wenn ich Papa anmaunze, durchschaut er mich meistens und weiß das ich nur versuche ihn um die Pfote zu wickeln. Bei Columbchen dagegen war das neu.

Versteht ihr jetzt, warum auch ich meinen Anteil an dem Erfolg habe? 🙂 Ich kann ihm schon so einiges beibringen wie man merkt.

Ich denke, das kann man so stehen lasen. Ein ganz ganz großes Lob für den Zwergi! (Und ein kleines Lob für mich 🙂 )


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Da sind wir wieder…

Hallo ihr lieben lieben Katzis und Dosis, die schon soo lange auf einen neuen Beitrag warten…

Es tut uns sehr leid, wir waren total beschäftigt. Und wenn wir dann mal doch nicht beschäftigt waren, hatten wir auch keine Lust den Schleppi anzumachen.

IMG_5224 Tut mir voll leid Leute!!

Jedenfalls, bald ist ja Weihnachtszeit, wie auch schon aus dem vorhergehenden Beitrag zu ersehen war. Seitdem hat sich zumindest eine Neuigkeit ergeben. Bei Engel und Teufel haben wir vom Kwichteln gelesen – Katzen-Wichteln. Ist das nicht eine superduper Idee? Das Kwichteln wird von Haley bzw. ihrer Dosenöffnerin veranstaltet und wir haben natürlich gleich zugesagt, als wir davon gelesen haben! Das ist doch eine tolle Möglichkeit, andere Katzis besser kennen zu lernen und eine Freude zu machen. Ganz nebenbei werden wir auch noch überrascht, Überraschungen lieben wir ja sowieso… Ich bin mir gar nicht sicher, ob ihr euch noch anmelden könnt, aber einen Versuch ist es ja Wert. Dazu könnt ihr hier vorbeischauen…

Jetzt möchte ich euch noch eine kleinere Geschichte von vor etwa 1,5 Wochen erzählen. Unser Papa hat einen neuen Schlepptop gekauft und der war in einer Kiste eingepackt, in der das Gerätli natürlich gut geschützt wurde – mit Schaumstoff. Das hab ich mir gemopst hihi… Mama ist gucken gegangen, was da so schleift und dann hat sie mich gesehen, wie ich mit dem großen Stück Schaumstoff im Mündchen durch die Gegend gewackelt bin :D. Sie hat gelacht und mich gefragt wie ich das denn hinkriege, das ist doch fast so groß wie ich (also ich, die Bonnie). Ich hab bloß bissl abschätzig geguckt, schließlich muss sie doch wissen, dass ich so groß und stark bin das hinzukriegen. Mama hat sich das jedenfalls eine Weile angeguckt, dann hat sie versucht, mir das wegzunehmen, angeblich weil ich so daran rumgekaut habe und das doch nicht gut für mich ist. Sie hatte Angst ich würde etwas davon verschlucken. Ich bin doch aber nicht blöd! Ich habe es mir jedenfalls nicht wegnehmen lassen und bin damit durch die ganze Bude gewackelt – sogar die Treppe rauf und wieder runter, alles gar kein Problem für mich. Nebenbei, Columbchen hat zwar mal kurz versucht auch daran zu kommen und bissl zu spielen, aber ich habe meinen Anspruch auf den Schaumstoff durch knurren verdeutlicht und dann hat er mich in Ruhe gelassen. Mama ist mir dann noch ein bisschen aufs Fell gerückt und hat Fotos geknipst, aber irgendwann hat sie es mir dann doch wieder weggenommen.

Sie meinte, ich würde doch zu sehr daran rumzerren und sie möchte nicht die ganze Zeit zugucken und aufpassen müssen, dass ich nix verschlucke :/. Das Stück Schaumstoff wurde dann in die Kiste vom Schleppi zurück gepackt. Aber ich wäre ja nicht das clevere Bonnilein (*uh, hier müffelt es auf einmal so* 🙂 ) wenn ich mir das nicht zurück holen würde. So begann das Spiel von neuem. Ich habe wieder versucht meine Errungenschaft vor allen zu verteidigen, Mama war entzückt wie süß ich aussehe, wenn ich so schleppe und hat Fotos gemacht – und es dann wieder weggenommen 😦 Diesmal hat sie es auch wirklich richtig weggepackt. Naja, ich war auch eigentlich geschafft vom vielen verteidigen und rupfen – dann hab ich erstmal ein Schläfchen gemacht.

Das gleiche werde ich jetzt glaub ich auch wieder machen, oder ich geh mal gucken ob ich irgendwo ein Leckerli erbeuten kann 🙂 Machts gut, bis ganz bald wieder!

Eure Bonnie


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Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…

Hallo ihr lieben 🙂

Bald ist ja schon Weihnachten ist uns hier aufgefallen. Halloween haben wir mehr oder weniger unbeschadet überstanden. Columbchen ist natürlich jedes Mal wenn es an der Tür geklingelt hat unter den Tisch gerannt oder die Treppe rauf geflohen, der alte Schissi 😀 Was ich aber eigentlich erzählen wollte, ist die Geschichte unserer letzten Adventszeit. Wir hatten von Mama einen supi Katzen-Adventkalender bekommen. Da war jeden Tag ein lustiges Spielzeug drin. Natürlich jede Menge kleiner Krimskrams und ob der Preis von 25 € wirklich angemessen war darf doch bezweifelt werden – aber es war jeden Tag ein großer Spaß! Auch ich habe ab und an mal gespielt. Meist habe ich aber aufgehört wenn der Zwergi dazu kam. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie ist es halt immer so, dass mir total die Lust am Spiel vergeht wenn er auch mit guckt oder mitspielen will. Egal, denn das ist nur ein Teil der Geschichte. Der Onkel von unserer Mama hat uns nämlich auch ein Geschenk gemacht. Seine Tochter (Mamas Cousine also) hatte nämlich seit kurzem auch einen Kater –Bobby. Klingt ähnlich wie ich und sieht auch noch ähnlich aus wie ich hihi. Nur einen viel kürzeren Schwanz hat er. Ich weiß nicht genau was er hatte, aber irgendwann musste der wohl mal zum Teil amputiert werden. Ich leide mit ihm wenn ich daran denke. Seit kurzem war er jedenfalls vom Tierheim zu Mamas Cousine gezogen. Es durfte uns dann allen gut gehen, denn Onkelchen hat uns Leckerlie-Adventkalender geschenkt! Ist das nicht eine super Idee von ihm gewesen?! Der stand dann auch zusammen mit dem Spielzeug-Adventskalender auf der Küchentheke bis es endlich 1. Dezember war. Das Spielzeug war ja super – aber Leckerlie sind dann doch unschlagbar. Jetzt wussten wir auch endlich, was das für Kartons waren, die da schon so lange rumstanden. Mama und Papa sind dann am 1. Dezember gleich irgendwo hingefahren. Weihnachtseinkäufe erledigen oder Verwandte besuchen, irgendwo hin – für uns hieß das – auf die Kiste fertig los. Soll ich euch mal zeigen, wie es im Flur und den angrenzenden Räumen aussah, als die Dosis abends wiederkamen? Hihihii

Tja, damit haben sie nicht gerechnet, sonst hätten sie die Kiste bestimmt weggeräumt. Den Spielzeug-Adventskalender haben wir natürlich nicht angerührt, der hat ja auch nicht so verführerisch geduftet. Lirum Larum, danach hatten wir nur noch für 9 Tage etwas zu öffnen – selbst schuld. Dafür waren wir diesen 1. Dezember aber mal so richtig pappsatt geworden 😀

Wir sind ja schon gespannt, ob wir sowas dieses Jahr wieder bekommen. Den Spielzeug-Kalender werden wir wahrscheinlich nicht wieder bekommen, Mama ist aber noch unschlüssig. Eigentlich war da ja nur Sch…. rott drin, aber irgendwie war es auch schön, jeden Tag was Neues zu spielen zu kriegen. Ein paar Mäuse waren da drin, klappernde und nicht klappernde. Die haben wir teilweise heute noch, aber nur weil Mama sie immer mal wieder weggeräumt hat. Kullerbälle waren drin, die waren aber doof – die konnten nix außer bunt sein und ob die bunt sind oder nicht ist uns ja total egal. Ein paar Kuschelkissenchen waren auch drin, aber die haben gar nicht gestunken geduftet. Deswegen waren die auch nur mittelmäßig interessant. Eins der besseren Dinge war eine klappernde Wurst :). Sieht aus wie eine Wurst und klappert halt. Die hat Mama an unseren Kratzbaum gebunden, da spielen wir noch manchmal mit ihr. Das Beste ist und waren die klappernden Mäuse. Scheint so als sollte ich Mama maunzen, sie solle uns doch lieber extra Klappermäuse und vielleicht ein bisschen Stinkespielzeug schenken. Ich finde ja die Mama-Schlangen toll, die ich zuerst bei den Fellindianern gesehen habe. Genau, das werde ich Mama maunzen.

Aber was ich wirklich hoffe ist, dass wir wieder einen Leckerlie-Adventskalender bekommen. Hoffentlich lesen Mama und Papa sich das durch, dann wissen sie um unsere liebsten Wünsche.

Jetzt muss ich erstmal gucken gehen, ob ich vielleicht ein paar voradventliche Leckerlies abpfoteln kann!

Ciao Ciao


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Columbus: Zur Begrüßung ein paar Worte

Hallöchen,

wie mein großes Schwesterchen bereits vermuten ließ, werde ich zukünftig einiges hier verbreiten. Und unter anderem Sachen richtigstellen (die das Bonnielein verbreitet), die ja so gar nicht stimmen.

Aber wo bleiben meine Manieren. Ich stelle mich selbstverständlich erst einmal vor. Ich bin der große Graf von und zu Columbus. Manche, mir sehr vertraute Personen, nennen mich auch Columbchen oder Knuddelbär (weil ich so Knuddelig bin 🙂 ). Ich persönlich bevorzuge allerdings die Spitznamen Boss oder Big Boss oder alternativ würde ich auch Chef akzeptieren. Allerdings konnte ich noch nicht durchsetzen, dass mich irgendjemand so nennt -.- . Aber ich arbeite weiter dran.

Ich bin derzeit 1,5 Jahre alt und wohne seit 18.06.2013 bei meinen Ernährern und Sanitäranlagensäuberern. Geboren bin ich am 28.03.2013 (Gründonnerstag was mich selbstverständlich zu was ganz besonderem macht ^^). Meine ersten Eindrücke von dieser Welt sammelte ich im Kreise meiner Geschwister und Eltern in der Stadt Calau, wo ich mich auch oft draußen im Garten herumgetrieben habe. Manch einer würde meinen, ein so süßer (aber dennoch erhabener) Kater wie ich hätte in so jungen Jahren nix in der wilden Natur verloren, dem muss ich aber entschieden widersprechen. Denn mein großer Bruder (der zwei jahre älter ist als ich) hatte damals auf mich aufgepasst. Nicht das ich das nicht auch allein geschafft hätte, aber so einen erfahrenen und stolzen Kater an der Seite zu haben war schon schön. Mein Bruder war zu dem der durchtrainierteste Kater in gesamten Revier, in dem wir wilderten. Jede Faser seiner Muskeln konnte man sehen. Sein Fell war pechschwarz (im Grunde so wie Bonnieleins). Man muss schon sagen, ich hab wohl stattliche Gene in mir :p. Aber neben den wilden Erlebnissen in meiner Jugend, wurde ich dennoch im behaglichen Häuschen geboren und habe auch dort gelernt die Sanitären Anlagen entsprechend zu benutzen. Auch das Bettchen meiner damaligen Dosi durfte ich mit nutzen.

Nachdem ich mich nun kurz vorgestellt habe, werde ich noch mal mein äußeres und inneres kurz beschreiben, bevor ich mich der Öffentlichkeit in Form eines Fotos präsentiere.

Ich bin ein Tiger, der ein wenig klein geraten ist. Manch einer (z.B. Bonnie -.-) behaupten ich wäre ja gar kein echter Tiger, aber da täuschen die sich alle gewaltig :). Auch das mit dem „Dummerchen“ kann ich ja so nicht stehen lassen. Manche von mir ausgeführten Aktionen mögen für Außenstehende tolpatschig erscheinen, aber ihr könnt mir glauben, dass ich alles vorher bis ins kleinste Detail durchgeplant und in einer akribischen Präzisionsarbeit ausgeführt habe!
(Ja auch das mit der Nase voran gegen die Tür laufen, dass mir hin und wieder widerfahren ist, hatte ich scheinbar irgendwann mal mit einem Tieferen Sinn planerisch ausgearbeitet. Allerdings ist mir der Sinn abhanden gekommen. Ob das vielleicht miteinander zu tun hat? Dem werde ich zukünftig in weiteren Selbstversuchen auf den Grund gehen.)

Für den ein oder anderen, der sich noch nicht ganz ein Bild von mir gemalt hat, hier mal ein Selbstporträt.

Wie Ihr seht, ein Bild von einem Kater :). Und weils so schön ist gleich noch eins.

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich mit meinen samtig weichen Pfötchen alles im Griff. Und durch meine Schallsensorempfänger (die Öhrchen) entgeht mir kein piep.

Wie ich es nun geschafft habe in mein Königreich zu gelangen, inklusive einer Spielkameradin und Gehilfin (ja damit ist Bonnie gemeint) und natürlich den zwei bereits oben erwähnten Dienern, die es immer wieder schaffen meine Residenz ordentlich zu halten und mir die gewünschten Speisen auf Abruf (mehr oder weniger) zu servieren, erzähl ich euch ein anderes mal.

Mit herrschaftlichem Gruß, euer Graf von und zu Columbus 😉