Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Es war einmal…

Hallo ihr Lieben, wir waren mal wieder zu lange abstinent, aber uns hat total die Frühlingsmüdigkeit gepackt. Am Samstag war Mamas Geburtstagsfeier die hat uns unsere Dosies ziemlich geschafft 🙂 Alle zu bewirten und auch sonst auf allen Gefühlslagen glücklich zu machen ist wirklich anstrengend. Wir können davon ja ein Liedchen maunzen – ihr sicher auch.  Ein Blick auf die Garderobe zeigt, was für ein Durcheinander fast 20 Gäste anrichten können:

Einen Blick wollen wir euch noch auf die tollen Blümchen geben, die Mama geschenkt bekommen hat:

Am Sonntag war hier jedenfalls nicht viel los. Das Wetter hatte sich ja schon am Samstag in Form gebracht damit es am Sonntag ganz ganz hervorragend werden konnte. Wir durften mal wieder auf den Balkon, auf dem 2. Balkon konnte schon innerhalb weniger Stündchen die Wäsche trocknen (das findet Mama immer supi, die duftet dann wohl so schön frisch) und Mama und Papa haben wir Ausgang gewährt damit sie einen schönen Spaziergang machen können. Wir durften sogar unser Mittagsmahl draußen einnehmen. Allerdings hat das nicht so richtig geklappt. Wir waren so aufgeregt und auch etwas durcheinander, weil wir nicht genau wussten was das jetzt sein soll. Ist das unser Essen, steht drinnen auch noch etwas … ? Weil wir so aufgeregt waren, das Columbchen hat richtig gezittert – wurden die Näpfe dann doch noch reingebracht und wir konnten in Ruhe weiter futtern.

Die Augenlider hingen den ganzen Tag trotzdem irgendwie auf halbacht bei den beiden. Deswegen haben wir erlaubt, keinen Blogbeitrag zu verfassen. Hätten wir gewusst, dass das die ganze Woche so weitergeht, hätten wir uns das zwar nochmal überlegt aber naja, wer kann schon heute wissen was morgen kommt. Dienstag hatte dann Mamas Cousine Geburtstag, da waren sie wieder auf Achse. Der verhängnisvollste Tag der Woche war dann der Mittwoch! *düstere Stimmung kommt auf* Mama war SCHON WIEDER unterwegs. Sie war mit ihrer Mama und ihrer Omi zum Theater verabredet. Der ein oder andere von euch kennt sicher den Film Sonnenallee – ein sehr schöner Film, auch wenn er noch vor der Zeit unserer Mama spielt. Sie als Jahrgang 89 hat sozusagen die Wende erst eingeläutet hihi 😀 Jedenfalls, Sonnenallee, das kommt seit dieser Spielzeit als Schauspiel am Staatstheater Cottbus. Sehr sehenswert nebenbei, sowohl das Theater ans sich als auch das Stück. Mama war ganz begeistert – bis sie nach Hause kam. Total geschafft, weil es war dann schon um 11 und sie war ja schon die ganze Woche so müde. Damit sie den nächsten Tag ein klitzekleines bisschen länger schlafen kann (sie maunzt, ich würde sie um kurz nach 6 immer mit kratzen an der Tür wecken, aber was soll ich machen wenn das Loch im Bauchi so groß ist oder) hat sie uns ein bisschen TroFu geben wollen. Aber dann – der Blick geht zu Columbchens Napf – steht da der alte Napf! Häää? Wo ist der schöne neue? Keine 4 Wochen alt, ihr erinnert euch? Naja, sie ist zu müde um sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, dass er evtl. kaputt ist (im Müll liegt er jedenfalls nicht). Am nächsten Morgen, sie steht sogar noch eher auf als der Papa – fragt sie ihn wo denn der Napf sei. Kaputt maunzt er zerknirscht. WAAAS?! Oah ne! Ihm fällt nie was runter – nie! Wenn einer hier was kaputt macht dann die Mama, oder vielleicht noch wir – aber noch mehr die Mama. Und ausgerechnet den neuen Napf sucht der Papa sich aus um mal was fallen zu lassen! Der kaputte Napf war übrigens im Schrank versteckt:

Die Auflösung dazu: Am Abend zuvor war Papas Handballtraining. Er musste einen Kasten Bier ausgeben weil er das 40. Tor geworfen hatte beim letzten Spiel. Jemand anders hatte das 30. Tor geworfen – der musste auch einen Kasten ausgeben. Da Mama nicht zu Hause war hat Papa keinen Grund gesehen, nicht mal ein bisschen tiefer in die Flasche zu leuchten. Als er denn eeendlich (aus unserer Sicht, denn wir hatten ja das bekannte Lochi) sind wir ihm so aufgeregt zwischen die vom Bier schon leicht wackeligen Beine gelaufen, dass er den Napf fallen lassen hat oO! Das ist zumindest seine Aussage an Mama. Die glaubt allerdings eher, dass unser Zutun zu dieser Misere von Papa ordentlich aufgebauscht wurde um Schuld von ihm abzulenken. Den nächsten Morgen hatte er sogar einen Kater (hihi, zusätzlich zu Columbchen :D), ihr könnt euch also bestimmt auch vorstellen, dass unser Anteil am kaputten Napf eher klein ist oder? Das war allerdings nicht der einzige traurige Augenblick an diesem Morgen. Die Orchidee, die schon seit einiger Zeit wieder einen Blütenstängel trug und fleißig am blühen war – abgeknickt! Ein Foto hat Mama aus Rücksicht auf die Gefühle der Pflanze nicht gemacht 😉 Ok, sie hats vergessen. Der Blütenstängel musste abgeschnitten werden und nun hofft sie, dass er im Wasser wenigstens noch ein bisschen weiterblühen darf. Aaaaber – das war immer noch nicht alles. Zur Arbeit wollte Mama dann noch ein letztes Stückchen Schokikuchen vom Geburtstag mitnehmen, bevor Papa alles aufisst. Ich denke ihr wisste was kommt – Kühlschrank auf – Kuchen weg. Mamas Idee war zu spät. Papa hat den Abend alles aufgegessen, ohne ein Anstandsstückchen für Mama zu lassen! Es war erst 07.30 Uhr am morgen, aber schon 3 Enttäuschungen für eine totaaal müde Mama. Wir haben versucht, sie so gut es geht zu beschmusen und aufzuheitern. Bis auf die angeknickte Blume konnten wir ja schließlich gaaar nix dafür. So richtig aufheitern konnten wir sie nicht, aber sie maunzte uns das wir nix dafür können – sie ist einfach zu müde um wirklich aufgemuntert werden zu können.

Das Ende der Geschicht: Noch ist der Orchideen-Strang am Leben, Papa hat erlaubt uns auf seine Kosten einen neuen Napf zu bestellen und der Kuchen, naja, es war immerhin noch ein Stückchen Quarktorte übrig (Mama maunzt, sie sollte trotzdem lieber ein Stück Schokokuchen). Das kommende Wochenende wird wieder etwas ruhiger. Wollen wir hoffen, dass das auch so bleibt – Mama würde gerne auch mal wieder etwas nähen, dazu hatte sie die letzten 2 Wochen gar keine Zeit. Das ist schlecht, denn Ideen hat sie viele (sie hat auch 4! Nähbücher geschenkt bekommen, das will alles noch bearbeitet werden :)) und viele Ideen + keine Zeit ist eine ganz schlechte Kombi.

Wir wünschen euch jedenfalls ein ruhiges, sonniges und entspanntes Wochenende mit euren Dosies!

Schnurris, Bonnie und Columbus


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Na eeeendlich…

Ihr Lieben,

zuallererst muss ich mich wirklich bei euch entschuldigen. 4 Wochen Blogruhe ohne vorher auch nur mal ein Wort anzukündgen ist wirklich nicht in Ordnung! Dazu muss ich allerdings maunzen, dass die Pause auch nicht geplant war.

In der ersten Woche hatte sie einfach keine Zeit und sie hat schon so ein bisschen vor sich hin gekränkelt. Die Woche danach war sie dann tatsächlich krank und hatte so gar keine Lust, den Laptop mal anzuschalten.

Die Woche danach – ihr werdet es kaum glauben!! Danach kamen unsere Ersatz-Dosies ins Spiel, denn Mama und Papa sind in den Skiurlaub gefahren!! Ist das zu glauben?! Eine Woche – einfach weggefahren – ohne uns! Wenn ich mich jetzt so zurückerinnere werd ich gleich wieder bissi sauer. Wisst ihr, erst der Himmel auf Erden. Mama eine ganze Woche zu Hause weil sie krank ist. Ab Donnerstag war Papa auch zu Hause, der war dann auch krank. Am Freitag waren wir schon etwas verunsichert, denn da kamen 2 große Kisten aus dem Keller in unser Revier und die Dosies haben da Zeug reingepackt. Aber das hatten wir dann irgendwann auch wieder vergessen, alles war gut, wir wurden beknuddelt und beschmust. Eigentlich hätten wir den Braten ja da schon riechen müssen, aber wir haben uns blenden lassen :/ Am nächsten morgen auch wieder erst alles fein. Dosies stehen auf und füttern uns, ohne dass wir schon an der Tür gekratzt hätten. DA haben wir dann aber gemerkt das etwas im Busch ist. Die großen Kisten wurden in den Flur geschleppt und irgendwie ist Stress durch die Wohnung gewabert. Dann wurden wir von beiden noch ganz intensiv verabschiedet – und zack, Tür zu, Kisten weg, weg waren sie. Bis zum Mittag hatten wir ja noch die Hoffnung, dass sie bald wieder reinkommen aber statt unseren Dosies kamen die Ersatz-Dosies rein. Allerspätestens da wussten wir – ok, sie sind wohl länger weg. Zunächst waren wir dann kurz eingeschnappt aber dann war es eigentlich ganz schön. Die Ersatz-Dosie-Omi hat uns jeden Tag pünktlich gefüttert, hat jeden Tag mit einem anderen Spielzeug mit uns gespielt und immer wenn sie gegangen ist, hat sie uns noch Leckerlies in die Küche geworfen. Ihr erinnert euch vielleicht, dass ich in letzter Zeit gerne mal durch die Tür entwische. Das hatte unsere Mama der Ersatz-Omi gemaunzt und deshalb hat sie das gemacht. Wir fanden das supi 😀 So verging die Zeit und eine Woche später waren sie wieder da. Wir haben sie natürlich erstmal ignoriert, katz darf schließlich nicht gleich zeigen, dass man sich eigentlich freut, dass die Dosies wieder da sind. Sie haben sich gleich an uns rangeschmissen und uns beschmust und Leckerlies gegeben. Lange konnten wir da nicht widerstehen. Sie waren um 11 Uhr wieder da, haben schnell die Koffer ausgepackt und weggeräumt und dann saßen sie 14 Uhr auf der Couch, bereit zum schmusen. Ein wenig haben wir uns noch geziert, aber Columbchen saß dann doch schon 14.05 Uhr auf Mamas Couch. Spielverderber, ich hätte noch ne halbe Stunde durchgehalten. Aber naja, dann bin ich kurz danach auch mal zu Papa gegangen und hab ihn beschnuppert – ob er auch noch der gleiche ist.

Naja, seitdem sind schon 1,5 Wochen vergangen, alles hat sich wieder normalisiert. Dosies gehen arbeiten, wir bewachen unser Revier. Ich hab meins übrigens ausgeweitet – neuerdings sitze ich gerne auf dem Kühlschrank. Hab ich mir vom Zwergi abgeguckt 🙂 Da oben hat man echt ne gute Sicht. Leider gibt es davon noch kein Bild, muss Mama erst noch eins knipsen.

Apropos Foto knipsen. Die Ersatz-Dosie-Omi war so lieb und hat das Kalenderblatt von Engels und Teufels Kalender umgedreht. Jetzt läuft da ein Mini-Mümrich vor einer Couch herum 🙂 Total niedlich! Auch davon gibt es noch kein Foto, aber das wird noch nachgeliefert – versprochen!

Jetzt will ich euch noch ein paar Fotos zeigen, die in der letzten Zeit so entstanden sind:

So, jetzt bin aber ich dran. Nicht dass hier nur Columbchen dran kommt.

Die Luftschlangen hatten Mama und Papa in der Küche auf dem Schrank ‚gesichert‘. Wie ihr seht, nicht gut genug. Als die Dosies heim kamen lagen die Luftschlangen alle auseinandergewirbelt auf dem Boden. Naja, haben sie uns nicht übel genommen sondern lieber mit uns damit gespielt, wie sich das gehört nicht wahr 🙂

Ein Glück, dass Columbchen nicht so clever ist wie ich. Ich geh immer mal gucken, ob Mama oder Papa ein „leeres“ Glas Milch stehen lassen haben – ER nicht. Am wichtigsten allerdings, ich glaube er KANN das nichtmal so rauspfoteln wie ich hihi 🙂

So, ich hoffe ihr seit jetzt erstmal wieder auf den neuesten Stand.. Wir geloben, nicht nochmal so lange einfach zu verschwinden.

PS: Mama hat in letzter Zeit wieder ein bisschen genäht. Weil sie so stolz darauf ist, hab ich ihr erlaubt, ein paar Bilder zu zeigen.

Die Idee und die Anleitung zum Monsterchen kommt von Revoluzza, die Anleitung für die schnellen Hennen hat sie bei Kinderleicht und schön gefunden.

PPS: Übermorgen hab ich schon Geburtstag! Da werde ich schon 2 Jahre alt, Columbchen ärgert mich schon und sagt ihr wäre ja eine alte Tante. Pah, der vergisst dass er am 28. März auch 2 wird – dann ist er also auch ein alter Sack. Mama hat mir sogar geflüstert, dass sie schon ein Geschenk für mich hat. Wollte sie uns eigentlich schon zu Weihnachten schenken, aber da kam es nicht rechtzeitig an! Bei „UNS schenken“ wurde ich aber schon wieder hellhörig. Wie UNS? Kriegt der Zwergi etwa auch was von MEINEM Geschenk? Dann will ich gefälligst zu seinem Geburtstag auch etwas geschenkt haben. Seit ihr schon gespannt, was wir bekommen? Habt ihr eine Idee? Könnt ihr mir ein paar Tipps geben, ich bin schon ganz neugierig!

So ihr lieben, ich muss jetzt Leckerlies ergaunern gehen.

Ciao Ciao


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Da sind wir wieder…

Hallo ihr lieben lieben Katzis und Dosis, die schon soo lange auf einen neuen Beitrag warten…

Es tut uns sehr leid, wir waren total beschäftigt. Und wenn wir dann mal doch nicht beschäftigt waren, hatten wir auch keine Lust den Schleppi anzumachen.

IMG_5224 Tut mir voll leid Leute!!

Jedenfalls, bald ist ja Weihnachtszeit, wie auch schon aus dem vorhergehenden Beitrag zu ersehen war. Seitdem hat sich zumindest eine Neuigkeit ergeben. Bei Engel und Teufel haben wir vom Kwichteln gelesen – Katzen-Wichteln. Ist das nicht eine superduper Idee? Das Kwichteln wird von Haley bzw. ihrer Dosenöffnerin veranstaltet und wir haben natürlich gleich zugesagt, als wir davon gelesen haben! Das ist doch eine tolle Möglichkeit, andere Katzis besser kennen zu lernen und eine Freude zu machen. Ganz nebenbei werden wir auch noch überrascht, Überraschungen lieben wir ja sowieso… Ich bin mir gar nicht sicher, ob ihr euch noch anmelden könnt, aber einen Versuch ist es ja Wert. Dazu könnt ihr hier vorbeischauen…

Jetzt möchte ich euch noch eine kleinere Geschichte von vor etwa 1,5 Wochen erzählen. Unser Papa hat einen neuen Schlepptop gekauft und der war in einer Kiste eingepackt, in der das Gerätli natürlich gut geschützt wurde – mit Schaumstoff. Das hab ich mir gemopst hihi… Mama ist gucken gegangen, was da so schleift und dann hat sie mich gesehen, wie ich mit dem großen Stück Schaumstoff im Mündchen durch die Gegend gewackelt bin :D. Sie hat gelacht und mich gefragt wie ich das denn hinkriege, das ist doch fast so groß wie ich (also ich, die Bonnie). Ich hab bloß bissl abschätzig geguckt, schließlich muss sie doch wissen, dass ich so groß und stark bin das hinzukriegen. Mama hat sich das jedenfalls eine Weile angeguckt, dann hat sie versucht, mir das wegzunehmen, angeblich weil ich so daran rumgekaut habe und das doch nicht gut für mich ist. Sie hatte Angst ich würde etwas davon verschlucken. Ich bin doch aber nicht blöd! Ich habe es mir jedenfalls nicht wegnehmen lassen und bin damit durch die ganze Bude gewackelt – sogar die Treppe rauf und wieder runter, alles gar kein Problem für mich. Nebenbei, Columbchen hat zwar mal kurz versucht auch daran zu kommen und bissl zu spielen, aber ich habe meinen Anspruch auf den Schaumstoff durch knurren verdeutlicht und dann hat er mich in Ruhe gelassen. Mama ist mir dann noch ein bisschen aufs Fell gerückt und hat Fotos geknipst, aber irgendwann hat sie es mir dann doch wieder weggenommen.

Sie meinte, ich würde doch zu sehr daran rumzerren und sie möchte nicht die ganze Zeit zugucken und aufpassen müssen, dass ich nix verschlucke :/. Das Stück Schaumstoff wurde dann in die Kiste vom Schleppi zurück gepackt. Aber ich wäre ja nicht das clevere Bonnilein (*uh, hier müffelt es auf einmal so* 🙂 ) wenn ich mir das nicht zurück holen würde. So begann das Spiel von neuem. Ich habe wieder versucht meine Errungenschaft vor allen zu verteidigen, Mama war entzückt wie süß ich aussehe, wenn ich so schleppe und hat Fotos gemacht – und es dann wieder weggenommen 😦 Diesmal hat sie es auch wirklich richtig weggepackt. Naja, ich war auch eigentlich geschafft vom vielen verteidigen und rupfen – dann hab ich erstmal ein Schläfchen gemacht.

Das gleiche werde ich jetzt glaub ich auch wieder machen, oder ich geh mal gucken ob ich irgendwo ein Leckerli erbeuten kann 🙂 Machts gut, bis ganz bald wieder!

Eure Bonnie


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Dosis erschrecken

Hihi, gerade ist mir eine lustige Eigenschaft von mir in den Sinn gekommen, die ich seitdem Columbchen da ist gar nicht mehr gemacht habe…

Ungefähr in den 2 – 3 Wochen, bevor der Zwerg angekommen ist, hatte ich mir angewöhnt, die Dosis zu erschrecken. Sie konnten um keine Kurve gehen, ohne dass ich nicht schon dahinter gewartet habe um sie anzuspringen und zu erschrecken. Das war ein Spaß 😀 Besonders lustig war es, wenn sie die Treppe runtergekommen sind. Ich habe dann hinter dem Wandvorsprung gestanden und sobald sie die unterste Treppenstufe verlassen hatten bin ich aufgesprungen! Natürlich habe ich ihnen dabei nicht weh getan – ich habe immer kurz vorher gestoppt und bin davon gepfotelt. Nach einiger Zeit hatten die beiden sich natürlich dran gewöhnt, dann war es nicht mehr ganz so lustig – aber ich hab es trotzdem nicht sein gelassen.

Als der Eindringling hier aufgetaucht  ist, hatte ich natürlich erstmal besseres wichtigeres zu tun,  als mich um die Dosis zu kümmern und als ich endlich geklärt hatte, dass ich hier die Chefin bin, hatte ich dieses lustige Treiben ganz vergessen. Aber jetzt ist es mir ja wieder eingefallen, vielleicht könnte ich es ja mal wieder einführen 🙂 Columbchen hätte bestimmt auch seinen Spaß daran.

Soweit der kurze Bericht zu meinem Einfall – bis bald wieder! *wegtrippel*


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Der erste Tag von Columbus

Hallo Ihr mehr- oder weniger felligen Mitleser,

heute möchte ich euch Columbchens Einzug aus meiner Sicht maunzen. Columbchen hat mir gesteckt, er möchte demnächst nochmal aus seiner Sicht seinen Einzug schildern. Überhaupt möchte er gerne auch ein wenig mitpfoteln. Das finde ich aber super, vielleicht maunzt er ja auch Sachen, die er noch nicht mal mir gemaunzt hat *neugierig guckt*

Also von vorne. Mama und Papa haben sich nach langen Überlegen entschieden, mir einen Spielkameraden zur Seite zu stellen. Noch war Mama ja die ganze Zeit da, aber es war schon in Sicht, dass sie auch den Weg der arbeitenden Bevölkerung eingeht.

Es war ein Dienstag, ca. 6 Wochen nachdem ich eingezogen bin, Mama war zu Hause und schon den ganzen Tag total aufgeregt. Sie hat die ganze Zeit mit mir geschmust und immer wieder etwas von einem Brüderchen erzählt. Sie war ganz ungeduldig, dass der Papa endlich von der Arbeit kommt.

Als er dann nach Hause kam hab ich vor lauter Aufregung gleich eine kleine Blumenvase runtergeschmissen. Kann ich doch nix dafür, die haben mich ganz nervös gemacht.

Sie sind dann losgefahren (diesmal mit Transportbox) und ich dachte mir „hää? Wo wollen die denn jetzt nochmal hin?“ So richtig habe ich das mit den Brüderchen nicht in Verbindung bringen können.

Tja, und dann kamen sie wieder. Zu dritt!!

Dann war erstmal Krisenstimmung angesagt. Der Kleine ist zwar irgendwann rausgekommen, aber gleich unter die Badezimmerkommode und dann auf den Kratzbaum gekrochen. Das ganze natürlich streng beobachtet von mir.

Papa hat versucht, den Kleinen zum Spielen zu animieren, Mama hat mit mir geschmust damit ich mich nicht vernachlässigt fühle, besser so. Die haben sogar Columbchen das Spielzeug gegeben, mit dem auch ich zuerst gespielt habe. Das war ein ausrangiertes Nadelkissen in Form einer Tomate mit einer kleinen Tomate dran. Zwar hatten sie auch eine größere Kratzkugel aus Sisal, aber davor hatten wir beide etwas Angst. War wohl noch zu groß für uns. Jetzt mag Columbchen sie nämlich ganz gerne.

Am Abend, wo Mama Papa und ich uns immer vorm Fernseher versammelt haben, hat sich der Winzling sogar langsam aus der Deckung gewagt – auf meine Couch!

In der Nacht durfte er dann auch ins Bett – aber der hat sich bei Papa verkrochen – hatte wohl Angst vor mir.

Das war der erste Tag von Klein-Columbus bei uns. Die nächsten Tage wurden aufregend, seid also gespannt 🙂

Bonnie


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Die ersten Tage

Huhu,

ich melde mich heute mal wieder bei euch, um euch meine Geschichte weiter zu erzählen. Bis Columbus eingezogen ist, ist natürlich eine Menge passiert. Meine Mama hat noch studiert. Es waren zwar die letzten Züge, aber geschafft werden musste es trotzdem. Deswegen musste sie sich ganz doll konzentrieren um sich nicht von mir süßer Maus Katze ablenken zu lassen.

Gleich am Dienstag nach meinem Einzug (am Montag wurde erstmal ein Transportkorb besorgt und jede Menge anderer super Spielsachen und Futter und ein Klo und Streu…..) waren die Dosis auch mit mir bei so einer Tante in weiß. Tierarzt haben sie das genannt, das Wort klingt schon ziemlich bedrohlich oder? Aber die war eigentlich ganz nett. Leider hatte ich Ohrmilben und Würmer. Aber, ich bin ja eine furchtlose Katze und deswegen hab ich das schon ausgehalten.

Ein paar Tage nachdem ich hier eingezogen bin habe ich einen tollen Kratzbaum bekommen. Das werde ich euch beim nächsten mal erzählen.

Meine nächsten fünf Wochen waren wirklich traumhaft. Mama war die ganze Zeit zu Hause und sie durfte immer mit mir schmusen wenn sie ich wollte.

So weit erstmal von mir… ich muss mal gucken gehen wo Columbchen schon wieder steckt.

Bis bald – Bonnie


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Mein Einzug

Hallo ihr Lieben,

Mama ist heute total kaputt, deswegen musste ich mal wieder ganz schön kämpfen, bis ich endlich den Laptop bekommen habe. Nun hab ich ihn aber endlich *puh* und kann euch ein bisschen was über meinen Einzug hier erzählen.

Ihr werdet ja nicht glauben, wie ausgerechnet ICH zu meinen Dosis kam. Die beiden hatten schon länger überlegt, sich eine kleine Miezekatze in die Wohnung zu holen. Sie sind nämlich erst 2 Monate vor MEINEM Einzug von Dresden, wo sie studiert haben, selbst in den Spreewald gezogen. Sie haben eine wunderschöne Wohnung gefunden und wollten sie durch eine (oder zwei) Samtpfoten noch schöner machen. Die Wochen sind nur so verflogen und irgendwie hatten sie nie mal die Ruhe, sich darum zu kümmern. Angeblich sollte es hier auch einen Tierschutzverein geben nachdem haben sie gesucht. Gab es aber nicht, wieder eine Möglichkeit verflogen. Ein Tierheim gibt es hier in der Nähe nicht. Nun kam aber doch der Tag der Tage. Ihr dürft aber nicht lachen oder die Mama aus irgendeinem Grund verurteilen ok?

Mama war nämlich beim Friseur und der hat sie in ihren Augen nahezu verunstaltet!! Dann war sie soo traurig und ist das erste mal in Ihrem Leben weinend vom Friseur nach Hause gelaufen. Unser Zweibeiner-Papa hat sie dann getröstet, indem er ihr eine Anzeige in einem Lokalblatt gezeigt hat. Ihr ahnt, was jetzt kommt. Sie haben dort angerufen und für den nächsten Tag (Sonntag) einen Termin ausgemacht. UND DANN KAM ICH 🙂 Als sie bei der privaten Familie ankommen, sehe ich sie, sie sehen mich – und es war Liebe. Sie haben dann mit mir geschmust und ich fand sie auch total süß. Sie wollten mich sehr gerne mit nach Hause nehmen. Allerdings waren sie noch gar nicht auf mich eingerichtet. Sie hatten noch kein Klo, kein Kratzbaum und auch kein Spielzeug. Deswegen wollten sie gerne den nächsten Tag wieder kommen und mich abholen. Ich hatte schon bisschen Angst, dass sie jetzt ohne mich gehen. Aber weil die Familie, bei der wir aufgewachsen sind wohl schon schlechte Erfahrungen mit reservieren oder vertrösten gemacht hat, wollten sie das nicht. Sie konnten meinen neuen Dosis nicht garantieren, dass ich noch da bin wenn sie jetzt wegfahren und erst Montag wieder kommen. Und das konnten sie nicht riskieren. Die Familie war dann so lieb, sie haben Mama und Papa etwas Streu, eine Streuschaufel und etwas Futter mitgegeben und so konnte ich mit in das neue Heim. Und dann gings los bissl gefährlich war die Fahrt ja auch, einen Transportkorb hatten sie ja auch noch nicht und somit bin ich auf Papas Schoß (Mama ist gefahren) heim gefahren. Ich habe den letzten Rest des Weges dann an seinem Nacken an der Nackenstütze auf der Rückbank gesessen. Kurz bevor wir zu Hause waren hab ich den beiden noch einen Schreck eingejagt. Ich hab nämlich gepupst (hihihi) und das hat so gemüffelt, dass sie dachten ich hätte gleich ein großes Geschäft ins Auto gemacht 🙂

Das waren meine ersten Stunden zu Hause. Ich war gar nicht ängstlich. Ich habe ein wenig unter der Couch geschlafen, aber ich bin sehr schnell auch schmusen gekommen. Furchtlos bin ich übrigend´s immer noch – nicht so wie Columbus hihi, der ist ein ziemlicher Schisser.

Die Eltern von Dosines Mama sind so gar nicht, also überhaupt gar nicht erfreut gewesen. Mama und Papa würden bloß zu zeitig irgendwelche Verantwortungen eingehen, die sie jetzt noch nicht haben müssten usw. usw…. Dosines Mama hat nämlich fürchterlich Angst vor allem was sich bewegt. Kann man sich DAS vorstellen?! VOR MIR?! ANGST?! Nicht vorstellbar was. Ich bin doch total lieb. Ich bin höchsten neugierig und möchte mal an ihr schnüffeln. Dazu komme ich allerdings gar nicht, denn ich werde direkt von ihr ferngehalten. Aber naja, solange sie uns akzeptiert, akzeptieren wir sie auch.

So, nun muss ich erstmal futtern gehen. Ich hab da in der Küche etwas klappern hören. Oh Columbchen rennt grad an mir vorbei. Ich muss w……….