Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Immer was zu tun…

Hei Leute, ich kann euch was maunzen…

Wir haben hier alle Pfoten voll zu tun… Wie ihr evtl. wisst (wahrscheinlich aber eher nicht) hat die Mama am Samstag Geburtstag. Wir müssen ihr natürlich bei den Vorbereitungen für die große Party helfen!

Sie hat sich dazu entschieden, dieses Jahr nochmal in großer Runde zu feiern. D.h., ihre 2 Tanten + 1 Onkel, 1 Cousine plus Mann und Baby kommen noch zu den üblichen Verdächtigen wie Mama, Papa, Brudi, 2 x Omi und Opi und Schwiegermama + Schwägerinnen (einmal in groß/erwachsen und einmal in Grundschulkind) + Schwiegeropi und natürlich sie selbst plus Freund dazu. Ja, lest ruhig noch ein paar Mal durch und versucht es zusammenzuzählen – es sind insgesamt 19 Personen, das Baby wurde nicht mitgezählt! Nachdem letztes Jahr Beschwerden laut wurden, warum Tante und Cousine nicht eingeladen wurden, sollte es nun dieses Jahr nochmal groß werden. Sollen sich doch die Leute stapeln hat Mama sich gedacht, dann sehen wenigstens alle WIE VIELE das sind. Aber bevor ihr jetzt mit uns Mitleid bekommt, was wir bei so vielen Leuten in der Wohnung machen – es wird auswärts gefeiert. Die Party wird zu Mamas Eltern verlegt, die haben ein Häuschen. So viel mehr Platz im Wohnzimmer und Küche etc. ist dort zwar auch nicht, aber schon mehr.

Es gibt auch noch einen zweiten Grund für die Verlegung. Ich hab euch ja schon einmal berichtet, dass Mamas Mama große Angst vor uns hat, regelrecht eine Phobie. Wenn sie zu Besuch ist, wie beispielsweise zu Papas Geburtstag an Heiligabend, wird die Wohnzimmertüre zugemacht und da sitzen dann alle und wir besetzen des Rest der Wohnung – uns in ein Zimmer zu sperren würden wir niemals mitmachen, auch wenn das die Wunschvorstellung von Dosines Mama ist. So, diese Vorgehensweise geht mal für 2-3 Stunden gut, aber niemals einen ganzen Nachmittag+Abend und bei soo vielen Gästen. Unsere Omi traut sich beispielsweise nicht mal auf die Toilette, weil wir ja evtl. gerade auf dem Katziklo hocken könnten. Wir würde dort natürlich nur unser Geschäft verrichten und uns danach sofort aus dem Staub machen aber das weiß sie ja nicht und hat halt einfach Angst wir würde ihr was tun. Jaja wir wissen, wie kann man denn vor so süßen und flauschigen Wesen wie uns Angst haben, das können wir auch nicht so richtig verstehen. Aber dann macht Mama uns klar, dass eine Phobie halt irgendwie irrational ist und man das nicht erklären kann – es ist einfach so. Langfristig hat Mama geplant, vielleicht mal eine Art Training mit ihrer Mutti zu absolvieren. Erstmal unsere Sprache beibringen, Fotos von bestimmten Stimmungen und SItuationen anschauen und deuten, dann vielleicht schonmal beim Füttern im gleichen Raum sein. Danach kann man ja mal versuchen, ob sie sich traut uns anzufassen (natürlich werden wir dabei auf dem Arm gehalten damit wir möglichst still halten und sie in Ruhe vorsichtig probieren kann). Ziel des Ganzen soll dann sein, dass sie in der Lage ist, uns einfach vorsichtig wegzuschieben – kuscheln brauch sie ja nicht mit uns, wenn sie das nicht möchte. Aber schön wäre es schon, wenn sie uns und unsere Dosies einfach mal besuchen könnte, ohne dass die Wohnzimmertür immer zu bleiben muss. Habt ihr noch eine Idee, wie man versuchen könnte ihre Phobie loszuwerden?

Hach, ich schweife ab…. Aber das lag uns schon so lange auf der Seele und nun musste es einfach mal raus.

Party jedenfalls bei unseren Oma und Opa. Aber die Vorbereitungen laufen zum großen Teil trotzdem bei uns. Beispielsweise müssen wir Kuchen abschmecken, Hot-Dog-Vorkoster spielen, die Wohnung wieder mit Haaren vollstreuen (ohne Haare auf dem Boden ist doch blöd oder)? 🙂 Falls ihr euch fragt, warum die Wohnung extra geputzt werden soll, wenn doch sowieso woanders gefeiert wird – mit Papas Familie haben wir wieder Übernachtungsgäste. Die wohnen außerhalb und übernachten deshalb bei solchen Gelegenheiten bei uns. Übrigens: Die Wohnung wird natürlich auch ohne Besuch geputzt, nur bei Besuch wird sie nochmal EXTRA sauber gemacht. Nicht das hier einer denkt wir putzen NUR bei Besuch.

Nach all dem Gekoche, Gebacke und Geputze kuscheln wir uns dann immer wieder gerne zu Mama und Papa. Mama sind letztens schöne Bilder von Columbchen geglückt, als er in ihrem Arm lag. Total verschmust die kleine Stinkebacke 🙂 Ich bin ja meist eher ein alleine Kuschler. Schon in unmittelbarer Nähe der Dosies, auch gerne mit Fellkontakt durch Rückenberührung oder direkt neben dem Bein von Papa, aber eben meist nicht auf dem Bauchi oder im Arm.

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Einen guten Rutsch…

… wünschen wir Miezen und unsere Dosies euch! Wir hoffen, ihr hattet ein erfolgreiches Jahr und konntet viele von euren guten Vorsätzen des letzten Silvesters umsetzen 🙂 Natürlich soll auch das neue Jahr voller guter Taten, guten Vorsätzen, Gesundheit, Glück, Zufriedenheit, Liebe und Freundschaft verlaufen. Den vierbeinigen Lesern wünschen wir immer einen vollen Napf, genügend Streicheleinheiten, viele Leckerlies, Gesundheit und immer eine Maus zum spielen 😉

Den Miezen wünschen wir außerdem noch ein so stressfreies Silvester wie es eben geht. Hier wird schon ordentlich geknallt, aber noch sind wir tapfer. Unsere Mama hat irgendwo mal gelesen (glaubt sie sich zu erinnern), dass man sich als Dosie so normal wie möglich verhalten soll. Aber wie soll das denn gehen, man muss seine Samtpfote doch beschützen oder? Wir finden, bis jetzt machen sie alles aber ganz gut.

Wir werden jetzt noch ein wenig die Wohnung schmücken, und selber müssen wir natürlich auch noch aufübschen 😉 und dann kommen schon unsere Gäste – Papas Mama, evtl. mit kleiner Schwester – das ist noch eine Überraschung für uns.

Rutscht gut rein!!

PS: Wir wollen euch noch einen kleinen Hinweis geben, was Mamas Zeit kostet. Vielleicht könnt ihr es auf dem nächsten Foto schon erahnen. Im nächsten Post werde ich das Geheimnis dann auch lüften 🙂

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Ich gebe zu, es ist sehr schwer.

PPS: Wir sehen gerade, dass wir bei Engels und Teufels Gewinnspiel gewonnen haben! Wie toll!!! Wir haben noch nie nie nie etwas gewonnen (Mama und Papa mit eingeschlossen). Wir sind soo froh! Danke ihr lieben aus dem Nussbaumhaus! Einen extra-Knuddler für Glücksteufel, und an alle anderen auch gleich – nicht das einer schmollt 🙂

Ciao, bis 2015


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Mein Einzug

Hallo ihr Lieben,

Mama ist heute total kaputt, deswegen musste ich mal wieder ganz schön kämpfen, bis ich endlich den Laptop bekommen habe. Nun hab ich ihn aber endlich *puh* und kann euch ein bisschen was über meinen Einzug hier erzählen.

Ihr werdet ja nicht glauben, wie ausgerechnet ICH zu meinen Dosis kam. Die beiden hatten schon länger überlegt, sich eine kleine Miezekatze in die Wohnung zu holen. Sie sind nämlich erst 2 Monate vor MEINEM Einzug von Dresden, wo sie studiert haben, selbst in den Spreewald gezogen. Sie haben eine wunderschöne Wohnung gefunden und wollten sie durch eine (oder zwei) Samtpfoten noch schöner machen. Die Wochen sind nur so verflogen und irgendwie hatten sie nie mal die Ruhe, sich darum zu kümmern. Angeblich sollte es hier auch einen Tierschutzverein geben nachdem haben sie gesucht. Gab es aber nicht, wieder eine Möglichkeit verflogen. Ein Tierheim gibt es hier in der Nähe nicht. Nun kam aber doch der Tag der Tage. Ihr dürft aber nicht lachen oder die Mama aus irgendeinem Grund verurteilen ok?

Mama war nämlich beim Friseur und der hat sie in ihren Augen nahezu verunstaltet!! Dann war sie soo traurig und ist das erste mal in Ihrem Leben weinend vom Friseur nach Hause gelaufen. Unser Zweibeiner-Papa hat sie dann getröstet, indem er ihr eine Anzeige in einem Lokalblatt gezeigt hat. Ihr ahnt, was jetzt kommt. Sie haben dort angerufen und für den nächsten Tag (Sonntag) einen Termin ausgemacht. UND DANN KAM ICH 🙂 Als sie bei der privaten Familie ankommen, sehe ich sie, sie sehen mich – und es war Liebe. Sie haben dann mit mir geschmust und ich fand sie auch total süß. Sie wollten mich sehr gerne mit nach Hause nehmen. Allerdings waren sie noch gar nicht auf mich eingerichtet. Sie hatten noch kein Klo, kein Kratzbaum und auch kein Spielzeug. Deswegen wollten sie gerne den nächsten Tag wieder kommen und mich abholen. Ich hatte schon bisschen Angst, dass sie jetzt ohne mich gehen. Aber weil die Familie, bei der wir aufgewachsen sind wohl schon schlechte Erfahrungen mit reservieren oder vertrösten gemacht hat, wollten sie das nicht. Sie konnten meinen neuen Dosis nicht garantieren, dass ich noch da bin wenn sie jetzt wegfahren und erst Montag wieder kommen. Und das konnten sie nicht riskieren. Die Familie war dann so lieb, sie haben Mama und Papa etwas Streu, eine Streuschaufel und etwas Futter mitgegeben und so konnte ich mit in das neue Heim. Und dann gings los bissl gefährlich war die Fahrt ja auch, einen Transportkorb hatten sie ja auch noch nicht und somit bin ich auf Papas Schoß (Mama ist gefahren) heim gefahren. Ich habe den letzten Rest des Weges dann an seinem Nacken an der Nackenstütze auf der Rückbank gesessen. Kurz bevor wir zu Hause waren hab ich den beiden noch einen Schreck eingejagt. Ich hab nämlich gepupst (hihihi) und das hat so gemüffelt, dass sie dachten ich hätte gleich ein großes Geschäft ins Auto gemacht 🙂

Das waren meine ersten Stunden zu Hause. Ich war gar nicht ängstlich. Ich habe ein wenig unter der Couch geschlafen, aber ich bin sehr schnell auch schmusen gekommen. Furchtlos bin ich übrigend´s immer noch – nicht so wie Columbus hihi, der ist ein ziemlicher Schisser.

Die Eltern von Dosines Mama sind so gar nicht, also überhaupt gar nicht erfreut gewesen. Mama und Papa würden bloß zu zeitig irgendwelche Verantwortungen eingehen, die sie jetzt noch nicht haben müssten usw. usw…. Dosines Mama hat nämlich fürchterlich Angst vor allem was sich bewegt. Kann man sich DAS vorstellen?! VOR MIR?! ANGST?! Nicht vorstellbar was. Ich bin doch total lieb. Ich bin höchsten neugierig und möchte mal an ihr schnüffeln. Dazu komme ich allerdings gar nicht, denn ich werde direkt von ihr ferngehalten. Aber naja, solange sie uns akzeptiert, akzeptieren wir sie auch.

So, nun muss ich erstmal futtern gehen. Ich hab da in der Küche etwas klappern hören. Oh Columbchen rennt grad an mir vorbei. Ich muss w……….