Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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Sauerei

Heute möchte ich euch über die Sauereien erzählen, die Columbchen hier nach seinem Einzug angestellt hat. Das war nämlich ein ganz schönes Ferkel und hat vor allem Mama sehr viel Nerven gekostet. Aber von vorn.

Er kam ja aus einer Familie, wo er ab und an auch mal im Garten streunern durfte. Mama hatte sich aber erkundigt, ob er im Haus geboren wurde und auch dort nach wie vor sein Klöchen nutzt – ob er also das Leben in der Wohnung kennt und nutzt. Ja alles ok, kennt er, nutzt er – also haben sie das Kerlchen zu uns geholt, die Geschichte kennt ihr ja mittlerweile. Apropos – ganz toll was? Zwergi kündigt hier groß an er will mitbloggen und Graf von und zu hier und da – und dann?! Nix! Nada! Niente! „Er hat so viel zu tun“ Aha, ja und ich nicht? Wir werden das im Auge behalten oder? 😉 Diese Geschichte kann ja sowieso nur ich maunzen, er würde wahrscheinlich versuchen sich irgendwie rauszumaunzen.

Als Papa wenige Tage nach Zwergis Ankunft nach Dresden musste, geschah das erste Malheur. Mama saß nix Böses ahnend auf der Couch, hört sie es auf einmal hinter sich am Esstisch kratzen. Hat der Blödkopp doch tatsächlich da hin gepullt! Aber gut, kann ja mal passieren, ruhig bleiben. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann er das nächste mal daneben gepinkelt hat, aber es passierte, mehrfach. Unter den Tisch noch ein- oder zweimal. Irgendwann hat er dort nicht mehr hingemacht. Mama hatte sich belesen, wie man die Düfte am Besten wegbekommt. Es war ja glücklicherweise Wochenende oder Urlaub, ich weiß es nicht mehr – Mama war jedenfalls die ganze Zeit da und konnte immer gleich wegwischen. Als nächstes: Wir haben unsere Transportbox immer im Flur am Kratzbaum stehen gehabt, damit wir die Angst vor der Kiste verlieren, wenn wir mal zum Tierarzt müssen. Tja, was soll ich sagen – zweckentfremdet. Ob mit Decke darin oder ohne, Columbus hat da rein gepullert. Das war so nervig! Langsam aber sicher waren Mama und Papa verzweifelt. Zuerst dachte Mama ja noch, Columbus protestiert weil Papa weggefahren ist, obwohl er bis dahin sich oft bei Papa versteckt hat und er seine Bezugsperson war. Aber dann war Papa ja wieder da. Weitere Orte zum wilden Entleeren waren natürlich der Badteppich, der grüne Kunstrasen auf dem Balkon und eine Ecke in Mamas Zimmer. Ich kann mich noch genau erinnern, einmal war Mama so wütend und vor allem verzweifelt, da hat Papa ratlos auf der Treppe gesessen und Mama gefragt, ob sie Columbchen etwa zurück bringen wollen? Natürlich nicht! Hat Mama gemaunzt (Mist 😉 ) Da war der Papa ganz erleichtert, er dachte wirklich Mama will aufgeben. Mittlerweile war ein neues Klo angeschafft, welches in Mamas Zimmer in der Ecke stand, wo eine Wild-Stelle war. Das hat auch vorübergehend geholfen, dann hat er weitergemacht, deswegen wurde es wieder entfernt, was an der Situation nichts geändert hat. Die Ecke in diesem Zimmer hat er seitdem aber verschont, warum auch immer. Dafür ist er ein oder zwei Mal auf den Teppich in Papas Zimmer gegangen. Da war Polen aber offen kann ich euch maunzen. Fand der Papa gar nicht lustig, dass sein Zimmer auf einmal auch betroffen ist. Das Ganze hat sich über etwa 4-6 Wochen hingezogen. Immer mal mehr, mal weniger. Das besondere an der Sache war, dass erst wenn die Dosis zu Hause waren, Columbus zielgerichtet bspw. die Transportbox anvisiert hat. Den ganzen Tag über hat er da hin gemacht wo es hingehört – erst wenn jemand zu Hause ist wurde wildgepinkelt. Es war wirklich auffällig – Essen, Kuscheln, Wildpinkeln. Als den Dosis das aufgefallen ist, sind sie ihm zu der besagten Zeit hinterher gelaufen. Erst mussten sie ihn dann aus der Box raus holen und zum Klo bringen. Wenige Tage später hat der Zwergi auch begriffen, dass sie ihm immer hinterherlaufen. Als er wiederum das bemerkt hat, ist er von ganz alleine abgedreht und zum Klo getippelt. Sieht doch ganz stark nach Protest aus. Aber weshalb? Ist es wirklich weil er seinen Garten vermisst oder ist es etwas anderes? Mama hat dann mal eine andere Streu ausprobiert. Bisher hatten sie dieses Holzstreu von Cats Best. Zur Probe ob es an der Holzstreu liegt hatten sie dann eine ganz billige Sandstreu von Aldi ausprobiert. Hat nicht geklappt :/ Also wieder die ursprüngliche Holzstreu. Der Kunstrasen vom Balkon wurde entfernt, war eh hässlich und hat nun gestunken (wurde trotzdem wieder bepieselt), die Box wurde entfernt, körperliche Gründe wurden aber auch ausgeschlossen. Außerdem wurde vom Klöchen die Klappe entfernt, hat aber auch nicht geholfen. Columbchen wurde zum Arzt geschleppt, aber war alles i.O. Wir haben dann neue Näpfe bekommen, weil die Tierärztin gesagt hat, dass sowas von allem Möglichen kommen kann – beispielsweise auch vom falschen Napf. Irgendwann hat die Pullerei aufgehört, wurde immer weniger und ist dann maximal 1 – 2-mal im Monat nochmal aufgetreten, aber nur noch auf den Badteppich, nirgends wo anders.

Aaaber, es ging wieder los. Etwa zur Weihnachtszeit, als Mama und Papa viel zu Hause waren und Gäste da waren usw. da hat er teilweise sogar in die Badewanne oder ins Waschbecken gekackt! Neeeeiiiinn, Columbchen du bist so ekelig!! Es wurde geschimpft, ins Klo gesetzt, mit Leckerlis belohnt, wenn er alles richtig gemacht hatte. Nix hat geholfen. Der Höhepunkt war erreicht, als er einmal im oberen Flur auf die Auslegware hinter dem kleinen Kratzi gepullt hatte. Wenn es jetzt losgeht, dass Sachen bepieselt werden, die sich nicht so leicht auswaschen oder wechseln lassen – dann ist aus die Maus. Und ich weiß nicht mehr wie, aber Mama hat irgendwo gelesen, dass Holzstreu vor allem bei Katern nicht so beliebt ist, weil sie Gerüche nicht so gut aufnimmt. Also wurde doch nochmal die Streu gewechselt. Nach einigem hin und her überlegen ist sie auf Biokats Micro Streu gekommen. Und was soll ich euch maunzen?! Weg! Nie wieder gepinkelt! Keine Badematte, kein Balkon, nix. Wir sind alle so froh. Lag es wohl doch am Streu und das billige Zeug war einfach auch das falsche. Ich finde es auch gut, dass es aufgehört hat. Erstens weil es einfach eklig war und zweitens, weil der Zwerg dadurch so viel unnötige Aufmerksamkeit bekommen hat obwohl er frech war. Manchmal hab ich Mama maunzen hören, dass sie mich nicht vergessen darf zu loben und zu belohnen, dass ich nicht auch anfange, unsauber zu werden. Dabei bin ich doch immer lieb – schaut mal:

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Na… zwei ganz Liebe sind wir was 😀

So, nun habe ich euch meinen Eindruck von der Wildpinkelei meines Bruders gegeben. Nicht so schön was? Aber jetzt ist ja zum Glück alles ok.

Nun muss ich mal schauen wie es mit mir weitergeht die Tage. Heute morgen hatte ich so ein Gluckern im Bauchi. Mama macht sich ein kleines bisschen Sorgen, da ich ja scheinbar etwas anfällig für Magen-Darm-Angelegenheiten bin. Bisher hab ich aber gefressen und gespielt, also noch keine Panik. Mama hat gesagt bei Menschen gluckert es ja auch mal, ist nicht immer gleich was schlimmes, aber mal im Blick behalten was?

Ich maunze euch einen schönen Wochenstart morgen! Schnurris, eure Bonnie!

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Krankheit Teil 2

Huuhu,

Ich wollte euch ja noch maunzen, was nach meine Kastration los war.

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann und wie es angefangen hat – entweder war da zuerst die Appetitlosigkeit oder das Kotzen. Ich glaube zuerst habe ich nix mehr gegessen. Ich kann mich noch erinnern, dass ich nicht mal die geliebten Schleckstangen mehr wollte. Mama ist dann wieder mit mir zum Tierarzt gegangen. Der Arzt der da war (die Praxis hat zwei Tierärztinnen und einen Doktor, der hatte mich auch operiert und kannte mich deshalb noch ganz gut) hat festgestellt, dass es in meinem Bauch auch ganz schön gluckert, ich wahrscheinlich einen Magen-Darm-Infekt habe. Er hat mir etwa sgegen die Bauchschmerzen gespritzt und Tabletten mitgegeben, die ich nur mit „Gewalt“ genommen habe. Aber dann fing noch das Kotzen an, so dass die Tabletten nicht dringeblieben sind. Es war so schlimm, dass ich irgendwann rosa Schleim gespuckt habe – Mama war völlig aufgelöst. Ein Anruf ganz spät beim Tierarzt ergab war, wir sollen wenn es bis morgen nicht besser wird – wieder kommen. Und was soll ich sagen, es wurde nicht besser. Es war Samstag, deswegen ist Papa mit zum Arzt gekommen. Das war auch gut, denn ihr glaubt nicht was dann kam! Erst war er total lieb, hat mich im Untersuchungsraum rumlaufen lassen, alles beschnuppern – wollte mir sogar eine Schleckstange geben die ich aber nicht wollte. Wahrscheinlich hab ich das schon als Bestechung erahnt. Denn dann: ich sollte eine Flüssigkeit aus der Spritze direkt ins Mäulchen bekommen. Das wollte ich aber nicht, deswegen musste ich in einen blauen Stinkesack. Darin war ich bis zum Hals eingepackt und konnte mich deshalb nicht bewegen. Der Sack hat so gestunken, war auch ganz schön dreckig. Wahrscheinlich hat da schon die ein oder andere Mieze reingepullt oder drauf gekotzt. Das Ding musste ich ab sofort 4 Tage lang einmal täglich anziehen. Aber nicht mit mir Freunde – so einfach hab ich mich nicht geschlagen gegeben. Mama und Papa tat ich sehr leid (haben sie zumindest immer gemaunzt) aber wenn ich wieder gesund sein wollte musste das halt sein. Am Rande: Columbchen ist voll auf das Ding abgefahren. Der hat sich da dran gesuhlt und gerieben – hat voll markiert der kleine Stinki. Hätte er doch das doofe Ding anziehen sollen. Naja, ich bin aber wieder gesund geworden zum Glück. Der Tierarzt war auch ganz nett- er hat gesagt ich solle erstmal gesund werden und dann können wir die Rechnung machen (Mama und Papa hatten am Samstag gefragt, was mit der Rechnung ist, da sie ja schon ein paar mal da waren). Als es dann soweit war, hat er alle Leistungen als Folgebehandlung nach der Kastration abgerechnet, was meinen Studi-Eltern natürlich entgegen kam.

Die Tage nach der OP und dem Magen-Darm-Infekt ist Mama ganz schön die Lust am fotografieren vergangen. Erst 2Wochen später gibt es die ersten fotos von uns. Dafür aber ganz süße – schaut selbst:

Ein einziges Mal waren wir seitdem noch krank – dafür aber beide gleichzeitig und an einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Wieder einmal hab ich nix gefressen und angefangen zu spucken. Der Unterschied zum letzten mal – ein oder zwei Tage später hat auch Columbchen nicht mehr gefressen. Und wir hatten beide Durchfall, richtig üblen Durchfall. Mama hat eine Stuhlprobe zum Tierarzt gebracht, die im eigenen Labor dort auf Würmer und Giardien geprüft wurde. Wir haben unterdessen beide Tabletten bekommen. Ich habe meine wieder nur mit „Gewalt“ zu mir genommen, bei Columbus hatte man den Eindruck er hält das für ein Leckerli. Mama und Papa haben das gar nicht gleich mitbekommen und haben erst ihm auch die Tablette reingezwungen. Aber nach ein/zwei Tabletten haben sie mitbekommen, dass er das Zeug freiwillig frisst. *köpfchen schüttel* Durch die Tabletten schienen wir wieder gesund. Mama und Papa haben das auch sehr gehofft – denn sie wollten in den Urlaub fahren und sie konnten doch die Ersatz-Dosis nicht uns Tabletten reinwürgen lassen! Nach den Tabletten kam der Durchfall und das Kotzen wieder!! Diesmal haben wir eine länger haltende Spritze und ein homöopathisches Mittel zum Wiederaufbau der Darm-Flora bekommen. Außerdem haben wir nochmal eine Stuhlprobe abgegeben, die in einem externen Labor nochmal auf Giardien überprüft werden sollte. Die Tierärztin hat aber gesagt, sie denkt nicht, dass es die Viecher sind. Die Dosis sind dann mit einem etwas flauen Gefühl in den Urlaub gefahren, aber es waren ja nur 5 Tage. Die neuen Tabletten sahen aus und rochen auch wie Brühwürfel, die haben wir eigentlich freiwillig genommen. Aber die Ersatz-Dosi kannten wir ja noch fast gar nicht, deswegen musste sie uns die Dinger doch zerkleinern und ins Essen mischen. Freiwillig haben wir ihr noch nicht aus der Hand gefuttert. Am Tag der Rückkehr aus dem Urlaub hat Mama einen Anruf von der Tierärztin bekommen – alles negativ. Keine Giardien, keine Würmer, keine Bakterien – nichts. Wenn das Kotzen und der Durchfall nicht wegehen würden – müsste man über eine Futtermittelallergie sprechen. Oooohhhjeeeeee…..

Aber nicht mit uns – wir haben nicht mehr gespuckt und auch nicht mehr auf Durchzug gestellt im Klo 🙂 Und jetzt mit dem neuen Futter ist sowieso alles besser 😉

Tja, *toi toi toi*, das wars mit unserer Krankengeschichte…

Ich wünsche euch, dass auch ihr nicht so bald wieder krank werdet! Jetzt wünsch ich euch aber erstmal einen schönen Abend und ein tolles Wochenende! 🙂

 


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Zum K****n

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es eine etwas weniger schöne Geschichte zu maunzen, aber von vorne.

Unser Papi ist seit Montag krank gewesen und deshalb zu Hause. Sonst wäre ich heute wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, meine und Clumbchens Krankengeschichte aufzupfoteln – ich hab heut nämlich gekotzt – nicht das erste Mal leider :/ Das hätte wahrscheinlich keiner mitbekommen, denn Papi hat gesehen, dass Columbchen schon wieder anfangen wollte das aufzufuttern.

Unsere jeweils erste Besuche beim Tierarzt haben wir euch ja schon gemaunzt. Das nächste Mal war dann irgendwann im Sommer, wo es richtig heiß war. Da musste wir beide wieder da hin, aber wegen unterschiedlichen Sachen. Columbchen hatte irgendetwas mit den Zähnen, weiß ich nicht mehr genau – mein Grund war nämlich viel wichtiger. Es war ja sehr heiß und ich hab ab und an angefangen zu hecheln. Mama hat aber beim googlen rausgefunden, dass das bei Katzen eigentlich kein gutes Zeichen ist. Immer wenn ich mich kurz mit Columbchen gekloppt hab, musste ich hecheln. Also ab zum Tierarzt… Den Zwerg lasse ich jetzt einfach mal außen vor, da kam sowieso nix besonderes raus, war alles ok. Ich wurde genau untersucht aber die Frau in Weiß hat gesagt, es wäre alles in Ordnung und bei der Hitze könne das auch schon mal vorkommen. Dieses Jahr musste ich übrigens nicht wieder hecheln obwohl es heiß war. Wahrscheinlich war ich tatsächlich einfach noch zu klein für die Hitze und die Aufregung.

Einige Wochen später musste Columbchen zum Arzt, gleich 2 mal innerhalb von 2 oder 3 Wochen. Der kleine Dummi… passt auf: seht ihr etwas?:

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Da hat er wohl ne dicke Lippe riskiert was 😀 Um auszuschließen, dass es eine Kinnakne ist oder was es sonst so sein könnte, ging es ab zur Tiertante. Aber war alles okidoki. Die Frau hat Mama gesagt, dass er einfach nur zu wild gespielt hat und gegen eine Tür oder so gerammelt ist. Es sollte noch bis er etwa ein hlbes Jahr ist anhalten, dann wird es weniger. Tatsächlich hat sie Recht gehabt – nach dem zweiten Besuch bei Frau Doktor hat der Zwerg kein dickes Kinn mehr gehabt. Sie hat ihm Arnika-Globuli mitgegeben, damit war alles wieder tippi toppi.

Tja, der nächste Tierarztbesuch war dann schon am 17.10.2013 unsere Entbömmelung, bzw. meine – tja keine Ahnung wie es heißt 😉

Wir durften nochmal schön chillen. Mama hat die Boxen schonmal mit Decken in die Boxen gelegt damit wir uns daran gewöhnen können. Der eigentliche Tag war dann gar nicht schön. Mama hatte einen Termin extra am Vormittag gemacht damit wir zeitig wieder zu Hause sind. Sie hatte sich für diesen und den nächsten Tag (Donnerstag und Freitag) extra von dar Arbeit abgemeldet (Urlaub bauchte sie noch nicht, war ja noch nicht offiziell angestellt). Womit sie aber nicht gerechnet hatte war, dass sie uns erstmal nur abgibt und wir erst Mittags operiert werden! Sie dachte, sie kommt noch kurz mit rein, sieht wie wir einschlafen und kann dann ganz in Ruhe nach Hause gehen. Aber nein, schlimm genug, dass sie es schon aushalten musste uns laut jammernde Miezekatzis zum Tierarzt zu bringen, sie musste uns auch noch am Empfang abgeben – jeder ganz ängstlich in seiner Box. Ich gucke mal kurz zu Mama rüber – ja wenn sie daran denkt steigen ihr tatsächlich wieder Tränchen in die Augen. Sie hat mir später gemaunzt, dass sie als sie wieder im Auto war ganz laut geweint hat, so leid taten wir ihr. Wir hatten auch ganz schön Angst. Was nachdem Mama weg war passiert ist weiß ich gar nicht mehr so genau. Gegen halb 5 nachmittags durfte Mama uns dann wieder abholen. Die Tierärztin hat gesagt, dass jeder von uns gleich in seine Box gekrabbelt ist als wir wach und einigermaßen krabbelbereit waren. Ihr wurde gesagt, dass sie uns noch eine Stunde oder so in der Box lassen solle und uns in einen ruhigen dunklen Raum stellen soll. Mama hatte zu Hause eigentlich schon alles vorbereitet – Klöchen, Handtuch alles da. Aber da ich nicht Ruhe geben wollte, hat sie uns dann doch in das Schlafzimmer gestellt. Als wir ENDLICH raus durften, wussten die Spätzünder Mama und Papa auch, warum ich so wild am Gitter gerüttelt hatte – ich musste dringend aufs Klo und meinen Sauberkeitssinn hatte ich nicht in der Narkose vergessen – aber so musste ich in die Box pieseln. Wir durften dann jedenfalls raus aus der Box und wir waren auch schon wieder ganz gut drauf – getorkelt sind wir fast gar nicht mehr. Mama hat aber wieder angefangen zu weinen. Sie hatte jeden von uns unser Lieblingsspielzeug in die Box gelegt und darauf hat man ganz deutlich die Blutspuren gesehen. Auf den Handtüchern die reingelegt waren hat man das gar nicht so sehen können. Wir armen kleinen Mäuse hat sie gesagt….

Die nächsten Tage stand Erholung auf dem Plan. Es ging uns eigentlich ganz gut – vor allem der Zwergi hatte keine Probleme. Ich musste einmal zum Arzt, weil sich an meiner Naht eine Beule gebildet hatte – war aber nix schlimmes wie sich rausgestellt hat. Aber Mama geht immer lieber auf Nummer sicher. Was dann in der Woche nach der OP kam, war allerdings ganz und gar nicht schön.

Aber ich denke, das erzähle ich euch morgen oder übermorgen, das ist eine ganze Menge was da noch kam…. Noch ein paar aktuelle Schnuffelbilder von mir:

PS: Ich hab heute auch nicht mehr gekotzt.. Vielleicht war ich heute früh einfach zu aufgeregt – hier hat es nämlich GANZ GANZ doll gewittert! So dolle hat es schon ewig nicht mehr geknallt! Papa hat uns zum Glück als er davon wach geworden ist, in sein Bettchen gelassen und wir konnten kuscheln.

Ciao Ciao, eure Bonnie


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Update

Hallo ihr 🙂

ihr könnt euch sicher noch an meine Erzählung über die Leckerlie-Dose unserer Ersatz-Dosi erinnern, die wir ich gemopst und angeknabbert habe oder? Wenn nicht, hier könnt ihr euch das hier nochmal angucken und durchlesen.

Jaaa, und nun kam meine Mama einen Tag nach Hause und wir hatten diese Dose einfach nochmal geklaut. Dieses Mal wurde sie allerdings richtig misshandelt. Irgendwie hat sie immer noch nach Leckerlie geduftet, deshalb musste da doch noch irgendetwas sein. Nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen:

Tja, also ich glaube, die Ersatz-Dosi wird die Dose wohl nicht weiterverwenden wollen können oder was meint ihr?

Wir schnurren euch ein sehr schönes Wochenende!!

PS: Meine Dosine hat leider morgen gar nicht viel Zeit für uns – ihr Papa (unser Opi sozusagen hihii, wenn er das hören würde 😀 ) hat Geburtstag und da macht sie einen Kuchen und ein Schokimuuus (Keine Ahnung was das sein soll? Klingt gar nicht nach Fleisch also nicht lecker)


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Dosis erschrecken

Hihi, gerade ist mir eine lustige Eigenschaft von mir in den Sinn gekommen, die ich seitdem Columbchen da ist gar nicht mehr gemacht habe…

Ungefähr in den 2 – 3 Wochen, bevor der Zwerg angekommen ist, hatte ich mir angewöhnt, die Dosis zu erschrecken. Sie konnten um keine Kurve gehen, ohne dass ich nicht schon dahinter gewartet habe um sie anzuspringen und zu erschrecken. Das war ein Spaß 😀 Besonders lustig war es, wenn sie die Treppe runtergekommen sind. Ich habe dann hinter dem Wandvorsprung gestanden und sobald sie die unterste Treppenstufe verlassen hatten bin ich aufgesprungen! Natürlich habe ich ihnen dabei nicht weh getan – ich habe immer kurz vorher gestoppt und bin davon gepfotelt. Nach einiger Zeit hatten die beiden sich natürlich dran gewöhnt, dann war es nicht mehr ganz so lustig – aber ich hab es trotzdem nicht sein gelassen.

Als der Eindringling hier aufgetaucht  ist, hatte ich natürlich erstmal besseres wichtigeres zu tun,  als mich um die Dosis zu kümmern und als ich endlich geklärt hatte, dass ich hier die Chefin bin, hatte ich dieses lustige Treiben ganz vergessen. Aber jetzt ist es mir ja wieder eingefallen, vielleicht könnte ich es ja mal wieder einführen 🙂 Columbchen hätte bestimmt auch seinen Spaß daran.

Soweit der kurze Bericht zu meinem Einfall – bis bald wieder! *wegtrippel*


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Wieder da…

Ich bin noch ganz aufgewühlt… Stellt euch vor:…!

Am Mittwoch, wir waren schon voll im Feiertagsmodus, sind wir aber doch leicht verwirrt worden. Mama kommt relativ zeitig nach Hause, rennt ganz hektisch hin und her, pfotelt hier und pfotelt da. Dann kommt Papa nach Hause auch zeitiger als normal. Sie rennen dann beide ganz hektisch durch unsere Wohnung. Sie holen sogar einen viereckigen Kasten raus und packen da Sachen rein!! Oh nein. Oh nein oh nein. Das habe ich doch schon mal gesehen. Damals sind sie für fast eine Woche davon gefahren! Och neeee, sie fahren wieder weg :/. Da sie aber schon unsere traurigen Gesichtchen sehen, trösten sie uns gleich und sagen, dass es nur für 2 Tage ist. Trotzdem, wir waren bedient…

Sie haben dann eine kleine(!) Kiste zusammengepackt mit Futter für uns. Wir sind dann gleich mal Mama um die Hinterpfoten gestrichen um schon mal etwas zu bekommen. Und was soll ich euch sagen – ich konnte etwas für uns ergattern. Meinem Blick kann eben niemand widerstehen 🙂 Nachdem sie fertig waren, sind sie auch schon abgedüst, die Futterkiste haben sie mitgenommen! Ja und nun?! Wie sollen wir nun futtern?

Einige wenige Stunden später wussten wir es. Die liebe Nachbarin, die uns auch das letzte Mal schon gefüttert hatte, kam wieder. Die finden wir super. Sie spielt immer noch etwas mit uns und vor allem bringt sie uns auch immer noch Leckerlies mit – zusätzlich zum richtigen Futtern. So einen Luxus gibt es bei Mama und Papa nicht.

Wir können uns also im Großen und Ganzen nicht beklagen. Sie kennt uns, vor allem MICH auch noch nicht so gut, dass sie wüsste, wozu ich im Stande bin. Si hat nämlich eine kleine Leckerliedose auf dem Schuhschrank stehen lassen. Der ist etwa 1,2m hoch und ihr könnt euch sicher denken was folgt – als die Nachbarin am nächsten Tag da war, waren wir zwar noch da mit einem Loch im Bauchi versteht sich – die Dose aber war leer und verschleppt hihiii… Gemopst….

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Einmal war die Nachbarin auch mit ihrer Tochter hier um uns zu füttern. Dazu muss ich sagen, die Tochter hatte bis vor kurzem auch noch einen Kater den sie verständlicherweise seeeehr geliebt hat, den Dr. House. Aber der wurde von einem doofen doofen Autofahrer angefahren (House hat am liebsten am Bordstein in einer ruhigen Siedlung gechillt) und das Beinchen wurde schwer verletzt. Deswegen musste er über die Regenbogenbrücke gehen :/ Wir kannten ihn ja alle nicht, waren aber trotzdem traurig über den Verlust für die Tochter. Columbchen hat sich natürlich mal wieder nicht getraut, ihr das persönlich zu maunzen aber ich hab sie getröstet. Ich hab mit ihr geschmust und ein paar Leckerchen geben lassen (ganz uneigennützig 😉 ). Sie hat gesagt, wir sind so dünn! Das war ja Musik in unseren Lauschern. Das mussten wir direkt Mama und Papa maunzen. Dabei wiegen wir beide um die 4 Kilo. Ist das wirklich zu wenig?

Nun sind Mama und Papa jedenfalls wieder da. Wir haben uns sehr gefreut, was sie natürlich nicht merken sollten. Sie haben uns auch etwas mitgebracht. Leider fährt Columbchen darauf viel mehr ab als ich, klappernde Mäuschen. Columbchen ist völlig durchgedreht und hat geknurrt und gefaucht.

Irgendwann hatte Columbchen sogar seine und meine Maus im Maul! Konnte das Mäulchen nicht voll genug kriegen der Zwerg. Zum Glück hat Mama die Mäuse irgendwann wegräumt, sonst hätte der Winzling irgendwann womöglich noch Oberwasser bekommen.

Schaut mal, einige Bilder von Mamas und Papas Reise – erkennt ihr wo sie waren?

 

Na, jetzt aber:

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So, jetzt erstmal ein paar Leckerlies erschmusen gehen 🙂


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Futtersuche

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch maunzen, wie wir zu unserem derzeitigen Futter gekommen sind.

Mama und Papa (der sich darum aber eher weniger kümmert) hatten ja gar keine Ahnung, was das richtige Futter angeht. Papa hatte zwar mal eine Katze (der kleine Charly, der leider Anfang des Jahres über die Regenbrücke gehen musste) aber um dessen Futter hat er sich nicht so gekümmert.

Ich weiß gar nicht mehr, was ich bekommen habe, als ich noch ganz alleine hier war. Meine Zieheltern hatten meinen Dosis ja ein bisschen was mitgegeben. Zwei Dosen Nassfutter und einen kleinen Beutel Brekkies. Die mochte ich aber gar nicht mal soo sehr. Mama hat immer ein Schüsselchen stehen gehabt, aber gegessen habe ich nur wenig davon. Mama hat schnell rausgefunden, das Trockenfutter auch gar nicht so gesund ist. Deshalb war das TroFu nur Ergänzung. An mein Nassfutter kann ich mich wie gemaunzt nicht mehr erinnern. Ich glaube es waren Tütchen von MultiFit von Fressnapf. Was Dosis gleich wussten – kein Whiskas, kein Felix, kein Kitkat etc. – das ist alles kein so gutes Futter. Mama hat dann in ihrer spärlich vorhandenen Zeit über das Futterthema viel gelesen, was denn nun gutes Futter ist. Auf der anderen Seite, beide Dosis waren noch Studis, das Beste vom Besten (was ich zweifellos verdient hatte :)) konnten sie mir nicht geben, auch wenn sie es mir gegönnt hätten. Mama hat dann mal ein Probepaket von Animonda Carny Kitten bestellt, das war im Bereich des Machbaren. Leider hab ich davon immer etwas Durchfall bekommen.

Als dann Columbchen, ach, Chefchen, kam, hat die Ziehmama von ihm gemaunzt, sie füttert immer Lux von Aldi. Das hat einen hohen Fleischanteil. Das haben Mama und Papa dann überprüft und ja es stimmt. Über 50 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Nun wusste Mama ja schon, dass die „tierischen Nebenerzeugnisse“ alles sein können. Aber mangels Alternativen musste das für den Moment erstmal ausreichen.

Mama hat aber vor ein paar Wochen mal wieder geguckt, wie und auf was sie uns umgewöhnen könnte. Vor allem das Columbchen, ich aber auch, hatten manchmal nach dem Essen so wie Schluckauf. Die Geräusche die wie teilweise von uns gegeben hatten und auch der Output im Klöchen waren Anreiz genug, mehr zu investieren und uns etwas Besseres zu gönnen.

LirumLarum, sie ist auf GranataPet gestoßen. Sie wollte es mal probieren. Wir sind ja sehr dankbare Futterverwerter. Wir fressen bisher zumindest alles, was man uns vorsetzt (ok, ich futtere keine rohe Leber, Columbchen mag die gekochte Leber nicht so gern). Mama hat uns trotzdem langsam und schrittweise umgewöhnt, damit mein leicht zu Durchfall neigender Magen alles gut verkraftet. Und was sollen wir sagen – alles supi. Wir mögen das Futter wirklich gern. Ich hab sogar wieder angefangen Columbchen anzuknurren wenn er mal eher fertig ist als ich und bei mir mopsen kommen will.

Normalerweise bin ich viel schneller beim Futtern als er und versuche dann bei ihm zu mopsen. Mit dem neuen Futter hat sich das aber komischerweise ausgeglichen. Ich weiß nicht woran das liegt, aber jetzt brauchen wir meist genauso lange. Vielleicht, weil jetzt keine Bröckchen mehr da sind. Der Zwerg hat immer eeewig gebraucht, die zu kauen und zu schlucken.

Übrigends noch zum Trockenfutter. Wie ich ja schon sagte, ich mochte es eigentlich nicht so sehr. Mama konnte ruhig ein Schälchen stehen lassen und wenn ich wirklich Hunger hatte, hab ich halt ein bisschen geknabbert. Nicht so seit Columbchen da ist! Der könnte mir ja was wegfuttern. Wenn es jetzt nochmal TroFu gibt, dann nur ein bisschen und für jeden ein extra Schüsselchen. Das bleibt dann auch nicht stehen sondern wird von uns beiden ratzeputzi leergefressen.

Das war die Geschichte, wie wir zu unserem Futter gekommen sind. Entschuldigt, dass ich so viel geschwafelt habe, irgendwie erschien mir alles so furchtbar wichtig 🙂

PS: Mittlerweile sind wir übrigends im die Küche umgezogen zum futtern, aber immer noch mit dem Rücken zueinander. Das hat Mama und Papa schon oft zum Lachen gebracht. Manchmal guckt einer über die Schulter zum anderen, dann dreht sich der andere womöglich auch um – dann wir ein zwei Sekunden gestarrt – dann wird weiter gefuttert. Und das mehrmals während einer Mahlzeit. Auch wenn der andere nicht im gleichen Moment guckt, gestarrt wird trotzdem. Seit dem neuen Futter (bei dem ja der Futterbedarf halbiert ist) machen wir das aber nicht mehr so oft, jetzt geht’s ja schneller alles aufzufuttern.