Bonnie und Columbus

Zwei Samtpfoten erobern die Welt


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3 Wochen und Vier Jahre

3 Wochen ist es nun her, dass unser Bonnielein in den Himmel gestiegen ist. Unsere Tränen, und es waren viele, sind mittlerweile meistens getrocknet. Außer beispielsweise an Tagen wir heute. Besonders Montags, besonders sogar um diese Zeit wo ich jetzt schreibe, es ist 16:45, ist es schlimm. Etwa um diese Zeit muss sie gestorben sein. Damit sind wir schon auch gleich beim nächsten Punkt was vor allem mich so traurig macht – ich war nicht dabei, sie war allein 😥

Ich habe in den vergangenen drei Wochen so viele Gedanken gehabt, die ich hier nochmal „zu Papier“ bringen wollte, ich werde versuchen, sie ein wenig zu sortieren. Der Text ist seeehr lang geworden, wenn ihr bis zum Ende kommt, werdet ihr auch noch Fotos finden, ich habe ein paar besondere ausgewählt…

Als ich sie vor drei Wochen, am 30.01. zum Tierarzt gebracht habe, habe ich keine Sekunde daran gedacht, dass es so schlimm um sie stehen würde, dass sie noch am gleichen Tag, nur wenige Stunden später, sterben würde. Es war alles ok, am Sonntag hat sie nix gefressen, aber das war nicht so sehr ungewöhnlich, das kam immer wieder mal vor. Sei es auch Bauchweh oder weil sie sich etwas überfressen hatte. Seit etwa 4 Wochen hatten wir dauerhaft Trockenfutter stehen. Die Tierärztin hatte uns das empfohlen. Wir haben die Miezen vorher eigentlich nur morgens, mittags und abends mit Nassfutter gefüttert und Trockenfutter als Leckerlie. Der Grund war, dass die zwei sonst Wettessen gemacht haben. Bevor nicht alles alle war haben sie nicht aufgehört damit auch nur nicht der andere mehr kriegt. Nun haben wir es aber so gemacht, Bonnie hat auch relativ schnell aufgehört, das TroFu-Schälchen zu verschlingen, Columbus war da nicht so clever, der saß ständig da dran und hat gefuttert. Nunja, jedenfalls hat sie Sonntag nicht gefressen und wir haben gesagt, wenn es Montag noch immer so ist, dann gehen wir mal zum Arzt. Sie hatte 2 oder 3 mal eine kleine Magenverstimmung, wo der Arzt ihr eine Spritze gegen das Bauchgluckern geben musste. Was soll ich sagen, Montag war es immer noch so. Sie lag ziemlich platt in der Küche, hat etwas flach geatmet und ihr Bewegungsradius war ziemich klein. Immer wenn ich bis Mittag in die Küche kam, lag sie noch in der Nähe des Küchentisches – erst darauf später unterm Tisch. Ich hatte schon Andy angerufen, dass ich überlege das Baby am Nachmittag den Nachbarn aufzudrücken um mit ihr spazieren zu gehen, dass ich schneller zum Tierarzt komme, aber er meinte ob ich 15 Uhr gehe oder er 17 Uhr dürfte ja egal sein – stimmt dachte ich, eigentlich egal. Und dann kam 13.30 Uhr. Babylein hat gerade Mittagschlaf gemacht und ich habe Bonnie zufällig mal in Bewegung gesehen, weil Columbus sie versucht hatte zum spielen zu animieren, und ich sagte es bereits, so konnte nicht mehr laufen. Sie hat getorkelt und ist fast über ihre Beine gefallen, das war ein echter Schock und ich habe zuerst Andy angerufen um ihm zu sagen, dass ich gleich zum Tierarzt gehen will. Dann habe ich 13:45 beim Arzt angerufen, in der Hoffnung dass schon jemand da ist, weil die ja erst 14 Uhr öffnen. Ich sollte gleich kommen, dann brauch ich mit dem Baby nicht so lange warten. Also hab ich meine Mädels in Rekordtempo eingepackt und bin losgedüst. Ich hatte mir schon gedacht, dass sie Bonnie dabehalten, weil ich dachte sie braucht bestimmt eine Infusion weil sie so wenig gegessen hat und deswegen jetzt so kraftlos torkelt, dass es so weit gefehlt sein würde 😦 Ich hatte ja im Prinzip schon alles beschrieben was dort rauskam.

Kurz vor drei bin ich vom Tierarzt weg, Andy hatte ich gebeten, nicht so spät zu kommen um mir ein bisschen beizustehen. Ich war ziemlich traurig, hab viel geweint und brauchte Unterstützung für unser Kind. Er hatte gefragt, ob er nochmal zum Tierarzt kommen kann um Bonnie zu besuchen, das war kein Problem. Er war etwa 16:45 Uhr da, da wollten sie mich gerade anrufen, dass Bonnie gestorben ist. Könnt ihr euch vorstellen, was das für ein Schock für ihn war?? Er kam ins Untersuchungszimmer, da hatten sie Bonnie rausgeholt, da wusste er sofort was los ist. Als er nach Hause kam mit der Box, habe ich einen Wimpernschlag lang gedacht, dass sie Bonnie nach  hause geschickt haben weil sie gefunden haben was sie hat und das auch zu Hause behandelt werden kann. Nach diesem Wimpernschlag hab ich das realistischere gedacht – sie haben gefunden was sie hat, können ihr nicht mehr helfen und haben sie nach Hause geschickt um in Ruhe einzuschlafen. Dann habe ich gesehen, dass die Box leer ist. Andy hatte noch nix gesagt, und auf mein gequältes „NEIN“ kam bloß ein ersticktes, leises „doch“. Ich habe das Baby abgelegt, und bin weinend zusammen gesackt. Andy musste auch Weinen, und so haben wir drei geweint, Baby vor Schreck was los ist und wir beide vor Schock und Trauer. Es ging so schnell, so unerwartet und plötzlich.

Seit den drei Wochen haben wir so viel geredet und gerätselt. Wir haben uns auch Vorwürfe gemacht. Andy hat die Tierärztin gefragt, ob wir eher hätten kommen müssen. Sie sagte das kann man nicht sagen, weil sie nicht wissen ob sie Bonnie hätten helfen können. Aber ich frage mich, wieviel eher hätten wir kommen sollen?!

Bonnie hatte ein paar Anpassungsschwierigkeiten mit dem Baby. Schon in der Schwangerschaft, als erste Veränderungen in der Wohnung sichtbar wurden hat sie so kleine Pickelchen am Ohr bekommen, weswegen wir auch in den letzten Monaten ich glaube 4 Mal beim Arzt waren. Sie hat meist Cortison gegen den Juckreiz bekommen und zuletzt auch Globuli zur Beruhigung, Feliway wurde uns empfohlen und von Royal Canin Calm Futter. Zuletzt war ich ende Dezember mit ihr beim Arzt und habe gefragt, ob wir denn eine Chance haben, dass das überhaupt mal besser wird. Ich wollte sie ja auch nicht ewig Stress aussetzen. Beim Gedanken daran sie womöglich abgeben zu müssen wurde mir zwar auch ganz anders, aber wenn es keinen anderen Weg gegeben hätte. Die Ärztin war aber sehr zuversichtlich, dass das alles wird. Manchmal hat Bonnie auch den Bauch gezeigt und sich kraulen und streicheln lassen und wenn wir gesehen haben, die Augen sind groß und sie zieht sich zurück, haben wir sie in Ruhe gelassen und sind weg gegangen. Dadurch haben wir vielleicht einige Veränderungen in ihrem Verhalten nicht wahrgenommen und auf Stress mit Baby zurück geführt. Sie hat in den vergangenen Wochen auch öfters ihr Mittagsfutter ausgekot**. Und sie hat sich sogar selten unter der Couch verkrochen. All das denkt man jetzt im Nachhinein, war das schon irgendetwas? Wäre sie älter gewesen, hätte man auch manches ernster genommen vielleicht, aber sie war erst knapp 4, da denkt man doch nicht an eine ernsthafte Krankheit. Wir wissen es nicht und wahrscheinlich hat das auch keinen Sinn darüber nachzudenken, aber man wünscht sich doch auch Erklärung. Sie wissen ja auch nicht was es war, sie vermuten einen Tumor. Ich hab mal gegoogelt und denke, es könnte auch eine Herzinsuffizienz gewesen sein, die Symptome würden passen.

Ich hab mir auch so oft Vorwürfe gemacht, weil ich so gestresst mit ihr war manchmal. Gerade das, was Bonnie ja ausgemacht hat hat in manchen Situationen mit Baby einfach echt argh. Sie hat immer so schön mit einem geredet, regelrecht angemeckert hat sie einen. Und wenn ich auf der Couch saß, das Baby mühevoll in den Schlaf gewogen habe und dann kam Bonnie und hat in einer Lautstärke nach Futter gemaunzt, dann war ich manchmal richtig sauer auf sie. Im Nachhinein tut mir das so leid und ich will dass sie zurück kommt und mich ganz viel vollmeckert. Ich gebe ihr auch eine Extra-Portion.

Es sollte mich etwas beruhigen, dass ich ihr durch ihre Schwierigkeiten mit der Kleinen ganz bewusst ganz viele Streicheleinheiten zukommen ließ. Vielleicht war es nicht mehr als vorher, aber vermutlich auch nicht weniger. Der Kratzbaum steht ja auf dem Weg vom Wohnzimmer und Küche, da lag sie oft, und immer wenn ich dran vorbeigekommen bin habe ich ihr einen Kuss aufgedrückt oder die Ohren gekrault. Aber das tröstet nicht viel.

Der nächste Punkt, der mich sehr schmerzt und bei dem ich immer noch regelmäßig anfange zu weinen, ist dass ich sie beim Tierarzt alleine gelassen habe. Es war immer mein Wunsch und meine Vorstellung, dass meine Miezen ganz friedlich zu Hause einschlafen können und nun habe ich sie zum Sterben zum Tierarzt gebracht. Wenn ich ganz ganz in mich gehe, hätte ich vermutlich auch wissen können das es schnell vorbei sein wird. Als ich beim Tierarzt ankam, konnte sie die Hinterbeine eigentlich schon nicht mehr bewegen. Wenn ich mich recht erinnere, hat sie den Popo dort schon gar nicht mehr hoch bekommen.  Was mich dazu allerdings etwas beruhigt ist, dass wir um die Einschläfer-Spritze rumgekommen sind. Darüber habe ich schon einige Horror-Geschichten gehört dass ich immer schon Angst davor hatte.

Außerdem ärgere ich mich, dass ich mich beim Arzt nicht richtig von Bonnie verabschiedet habe. Ich habe fast die ganze Zeit mehr auf das Baby geguckt, obwohl es ihr gut ging und nicht so viel Aufmerksamkeit gebraucht hätte. Kurz war sie ja alleine mit der Schwester, als mich die Ärztin ins Röntgenzimmer geholt hat. Ich habe die ganze Zeit rüber geguckt ob auch alles ok ist und Bonnie habe ich nur einen Streichler über den Kopf gegeben. Ich hätte nochmal in die Knie auf ihre Höhe gehen können und das Köpfchen richtig kraulen und ihr nochmal sagen dass ich sie liebe. Aber ich habe nicht realisiert, wie schlimm es ist und dass es vielleicht wirklich das letzte mal ist, dass ich sie lebendig sehe :((

Andy macht sich auch Vorwürfe. Eben ob wir eher hätten gehen sollen, vor allem aber weil er nur wenig zu spät kam. Sie hatten ja gerade mitbekommen, dass Bonnie gestorben ist, wäre er also vielleicht 20 Minuten eher dagewesen, hätte er noch bei ihr sein können.

Wir haben uns für eine Einäscherung entschieden. Wir konnten uns dort nochmal von ihr verabschieden und mittlerweile ist Bonnie wieder zu Hause. Wir haben jetzt eine Urne in Form einer schwarzen Katze hier und streicheln ihr oft über den Kopf. Wenn wir irgendwann mal einen Garten haben, werden wir die Asche dort verstreuen. Die Verabschiedung war seltsam aber wichtig. Bonnie war so kalt und so steif, aber wir konnten sie nochmal streicheln ihr nochmal sagen, was uns auf dem Herzen lag. Ich habe mich bei ihr für meine Ungeduld manchmal entschuldigt, und dass ich sie alleine gelassen habe.

Tja, und wie geht es Columbchen nun… Es schwankt ein wenig, manchmal habe ich den Eindruck ist es nicht so schlimm für ihn. Er schläft hat etwas mehr, die zwei mal täglich 5 Minuten mit Bonnie sind nicht mehr… Manchmal liegt er aber auch an der Trepe im Flur auf dem Rücken, wo sie oft gebalgt haben und guckt mit Hasenpfötchen zu uns. Oder auf dem Teppich im Wohnzimmer, lässt sich auf den Rücken fallen und guckt uns mit den Hasenpfötchen an. Wir wollten ihm eigentlich eine neue Katze oder Kater zur Seite stellen, aber die Tierärztin hat uns vorerst abgeraten. Sie meinte zunächst sollten wir ihm auf jeden Fall Trauerzeit geben, Katzen brauchen die auch. Und dann erstmal gucken, wie er alleine klar kommt. Eigentlich sind Katzen Einzelgänger und brauchen niemand weiter. Zudem ist er eine Wohnungskatze, das hier ist sein Revier und wenn wir ihm jetzt einfach jemanden vorsetzen, kann er nicht mal weg um Dampf abzulassen. Wenn er anfängt, Stresssmptome zu zeigen, er hat ja gerne mal in die Wanne gepullert oder gekackt, dann sollten wir drüber nachdenken, einen kastrierten Kater zu holen. Da wir demächst irgendwann umziehen wollen mit Möglichkeit zum raus gehen, werden wir auf jeden Fall bis dahin abwarten und dann mal sehen, ob wir einen neuen Kater holen und sie dort, auf neutralem Boden zusammen führen.

Jetzt war es ein seeeeehr langer Text, sollten ihr bis hier her gekommen sein, werdet ihr jetzt mit ein paar Fotos belohnt. Achso, und warum 4 Jahre im Titel. Heute ist Bonnies vierter Geburtstag, bedenkt man, dass ich knapp 1,5 Jahre nicht gebloggt habe, habt ihr quasi fast ihr halbes Leben verpasst. Das kann ich nicht mit Schreiben und nicht mit Fotos aufholen, aber ein paar besondere Bilder möchte ich zeigen. Ich weiß noch nicht, was ich mit dem Blog mache. Ich glaube nicht, dass ich es regelmäßig schaffe zu schreiben. Ich werde sehen und mir das überlegen.


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Der Himmel weint

Ihr Lieben,

viel zu lange lange lange habe ich schon nix von mir hören lassen. Eigentlich wollte ich schon längst mal im Namen von Bonnie schreiben, was es denn so neues gibt – und davon gibt es eine Menge. Sie wollte berichten, dass sie jetzt stolze große Schwetser eines kleinen Windelpupsers ist, dass ihr das laute kleine Ding aber manchmal zu anstrengend ist und sie deshalb auch ein paar psychische Probleme bekommen hatte, die wir jetzt mittlerweile scheinbar wieder besiegt hatten. Sie wollte Fotos zeigen von sich, von Columbchen und ein paar Ausgewählte auch von Zwergeline. Ich wollte Engel und Teufel für ihre Weihnachtskarte danken, die sie uns geschickt haben obwohl wir uns so sträflich wenig gemeldet haben. Und wir wollten Malina schreiben, die sich ebenfalls nach uns erkundigt hat.

Aber heute melde ich mich, Toni. Wenn ihr das nun lest und bemerkt, dass nicht Bonnie schreibt sondern ich gehen die Alarmglocken schon an. Papa, Baby, Columbchen und ich brauchen alle eure Daumen, alle die ihr auftreiben könnt, alle einfach alle. Seit gestern ging es Bonnielein sehr schlecht, sie hat nix gefressen und vermutlich auch nix getrunken. Wir dachten uns, sie hat sich wahrscheinlich wieder den Magen verdorben, kommt bei ihr öfters vor. Wenn es heute nicht besser sein sollte, dann wollte der Papa nachmittags mit ihr zum Arzt gehen. Tja was soll ich sagen. Ich bin ja seit einem halben Jahr nächtlich des öfteren wach, habe diese Nacht jedes mal nach meiner kleinen Bonnie gesehen und konnte keine Besserung feststellen. Am Tage immer noch nicht, ihr Bewegungsradius beschränkte sich auf wenige Meter. Die Arztpraxis macht aber eh erst 14 Uhr auf. Halb 2 habe ich sie dann „Laufen“ sehen, es glich einem torkeln, sie konnte sich fast nicht auf den Beinen halten. Da war mir dann eine mögliche Überreizung meines Zweibeinigen Mäuschens egal, ich habe beim Tierarzt angerufen ob es möglich wäre mit beiden zu kommen und schnell dranzukommen. Naja, wenn ich mich beeile ok dann können sie versuchen es einzurichten. Ich also in Rekordtempo Baby geweckt (gerade im Mittagsschlaf auch das noch oO) und Bonnie eingepackt. Da kam tatsächlich ein bisschen Fahrt in sie, die ersten Laute von ihr seit mehr als 24 Stunden.

Beim Arzt dann ehrlich gesagt nicht viel Hoffnung. Ihre Körpertemperatur war so niedrig, gar nicht messbar. Ein Röntgenbild ergab sehr sehr viel Luft im Bauch, Lunge fast nicht zu erkennen. Sie wissen nicht was es ist, möglicherweise ein Tumor :-(. Sie haben die Kleine nun dabehalten, ihr etwas entwässerndes gegeben und sie auf eine Heizmatte und unter die Wärmelampe gelegt. Frau Doktor meldet sich morgen, hat aber auch gesagt dass es sein kann dass sie die Nacht nicht überlebt.

Sagt mir, wie soll ich vor meinem Baby fröhlich sein, es ist sehr schwer. Wir hoffen alle sehr, dass sie sich wieder erholt!

Ihr Lieben, dass war es erstmal von mir. Ich habe leider keine aktuellen Fotos auf dem Rechner und für das zusammen suchen, bräuchte ich mehr Zeit. Meine Kleine Maus hat mich ganz rücksichtsvoll diesen Text schreiben lassen, aber nun fängt sie doch an zu quengeln. Ich hoffe, ich kann mich ganz bald mit besseren Neuigkeiten melden und dann verspreche ich, nutze ich eine Schlafphase für einen Bericht mir Fotos.

Drückt uns die Daumen!

Columbus, Andy, Ayleen und Antonia


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Umräumaktion zu Hause

Katz wisst ihr was mir gerade einfällt?! Wir haben euch noch gar nicht von unserer Um- und Aufräumaktion gemaunzt. 4 Wochen haben unsere Dosies ja unser Reich im Flur etwas aufgehübscht. Ich hatte mich an den einen oder anderen Ecken verewigt und das soll ausgebessert werden (Wieso??!). Außerdem wurde der Flur seit sie da eingezogen sind noch gar nicht gestrichen und war entsprechend ganz und gar nicht mehr weiß. Wir waren natürlich voll mit dabei! Vor allem das auslegen mit der Malerfolie war ein ganz großer Spaß, sehr zum Bedauern von Papa, der hat abgekotzt*piiep*. Er wollte alles abdecken und wir haben immer schöne Löcher reingerissen. Mama war da entspannter. Sie hatte ihm vorher schon gesagt, dass er sich wohl darauf einstellen muss, dass der Boden mit der ausgelegten Folie ein großer Spielplatz für uns werden wird – das hätten wir ihm auch maunzen können. So, jetzt stellt euch auf eine kleine Bilderflut ein:

Aber selbstverständlich hatte nicht nur Columbchen viel Spaß:

Wie ihr seht – hatten wir alle ordentlich Spaß 🙂 🙂 Ok, sind wir mal ehrlich. Papa hatte je länger es gedauert hat immer weniger Spaß, Mama hatte nur Spaß wenn sie Fotos machen konnte wie wir faxen machen – und wir? Tja, wir hatten fast die ganze Zeit Spaß außer wenn wir vom Farbeimer weggescheucht wurden 🙂 Kommt doch auch fast gleich viel Spaß für alle raus oder? hihi

Im Übrigen hatten der Zwergi und ich natürlich einige weiße Haarsträhnen am Ende des Tages (Meine Schwanzspitze musste sogar ausgewaschen werden – das war nervig maunz ich euch!), leider gibt es davon keine Fotos. Von der weißen Schwanzspitze nicht weil die hat Mama schnellstmöglich ausgewaschen und für die einzelnen kleinen Strähnchen haben wir uns nicht extra in Pose geworfen sodass keine vernünftigen Fotos entstehen konnten wo man was sieht. Ihr könnt es euch aber bestimmt ganz gut vorstellen 🙂

Achso, und was noch zu maunzen ist. Die erste Woche nach der Umräumaktion habe ich die Wände tatsächlich in Ruhe gelassen. Kurze Zeit später sah eine Ecke allerdings wieder so aus:

und das war nur der Anfang – mittlerweile sieht sie noch schlimmer aus. Irgendwie tut es mir ja auch leid. Aber ich kann einfach nicht anders. Ich kratze eben nicht an Kratzbrettern oder am Kratzi, hat meine Mama mir (scheinbar) nicht beigebracht also mach ich es auch nicht. Kratzpappe interessiert mich auch nicht. Weil die Dosies schon etwas verzweifelt waren, haben sie sich von Dosines Papa mal 2 Holzstämme (gekürzt natürlich) geben lassen die Papa auf den Balkon geschleppt hat – daran kratze ich ganz gerne. Aber ich bin ja nunmal nicht immer nur auf dem Balkon. Sorry Dosies 😉

Am Abend haben sich die Dosies ein paar Knabberein gegönnt.

Wer war das wohl? Ich maunze nur – sie hätten es wissen müssen und mich nicht alleine damit lassen dürfen 🙂

Sooo, das war es von uns für heute. Wir wünschen euch noch ein frohes Schwitzen. Ist es bei euch auch so heiß? Ich als schwarze Katze bin natürlich besonders bemitleidensdürftig – los, bemitleidet mich! 😉 Späßchen, wahrscheinich ist es bei den Temperaturen auch egal ob schwarz, weiß oder bunt – allen ist schweinekatzenheiß.

Deshalb, bleibt schön im Kühlen… Liebe Schnurris von uns an euch!


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Wir mal wieder…

Hallöchen ihr Lieben,

tut uns leid, dass wir derzeit irgendwie nicht so richtig in die Puschen kommen mit neuen Beiträgen. Das hat vielerlei Gründe. Zum Einen, um ein bisschen Schuld mal auf den Papa zu schieben, nutzt der zur Zeit viel den Laptop. Manchmal hat Mama abends auf der Couch gesessen hat und wir haben ihr unseren Text diktiert, geht jetzt nicht mehr – Papa nutzt ihn. Dann geht sie zur Zeit auch öfters mal fremd und stöbert in diversen Nähblogs und näht natürlich auch weiter. Schaut was sie jetzt schon geschafft hat:

2015-06-12 23.13.17 Das ist für die Tochter ihrer Cousine. Niemals hätte sie gedacht, dass sie sich mal an Kleidung traut. Dann doch und das auch noch nach nur 5 Monaten.
Mittlerweile sind auch schon Ärmel dran, nur das Ärmelbündchen und der untere Saum fehlen noch. Beim Bündchen ist sie letztens aber verzweifelt, und nachdem sie den Ärmel versehentlich zugenäht hat musste eine Pause sein.

Tja und dann ist zur Zeit auch noch auf Arbeit so viel zu tun, dass sie Abends auf der Couch auch einfach nur Schlafen fernsehen will.

Dafür möchten wir euch heute mal unser derzeitiges morgendliches Ritual zeigen:

Mama ist total über Zwergis Gehör erstaunt. Sie weiß natürlich, das wir Katzis ein, im Vergleich zum Menschen, supidupi-Gehör haben, aber das übersteigt doch ihre Vorstellungskraft. Sie schleicht sich in den Flur, nimmt sich ganz leise ihre Schuhe und macht so leise es geht die Schnürsenkel auf (am Vortag schlüpft sie immer bloß raus und macht die Schnürsenkel nicht auf) und setzt sich auf die Treppe. Tja, und das ist dann der Augenblick, in dem der verrückte kleine Kater angerannt(!) kommt, sich vor sie auf den Boden schmeißt und anfängt mit den Schnürsenkeln zu spielen. Da wird gebissen, abgeschleckt, rumgerupft, am Schuh geschnuppert und dran gerieben. Das verzögert Mamas Arbeitsankunft um etwa 5 Minuten. So lange lässt sie den Kleinen spielen, macht nebenbei wenigstens einen Schuh schonmal zu. Der Zweite erfordert meistens etwas Durchsetzungsvermögen, denn natürlich wird der nicht ohne weiteres hergegeben. Manchmal muss sie ein anderes Schnürchen ranziehen damit er abgelenkt ist 🙂 Mich interessiert das ganze eher weniger. Letztens habe ich mich sogar in die Höhle zurück gezogen und da liege ich nicht so oft, nur wenn ich wirklich nicht gestört werden möchte. Schaut übrigens her, welch süßer Kater mich da derzeit anlacht anguckt.

2015-06-15 07.13.08

Der Geburtstagskater von letzter Woche, nochmal alles Gute nachträglich liebster Franzi!

So, und nun? Nun versprechen wir mal wieder Besserung, Mama hat sogarschon einen Post angefangen, die Bilder fehlen aber noch. Und noch einen weiteren hat sie schon im Kopf.
Außerdem wartet sie auf das Wochenende, so kaputt ist sie. Und das schon am Mittwoch, gerade mal Bergfest… Eigentlich ist sie Urlaubsreif. Aber weder Wochenende noch Urlaub sind in Sicht. Im Grunde müsste sie sogar am Wochenende arbeiten gehen, Termindruck. Aaaber, ihr Brüderchen hat Abiball, da brauch man Frau natürlich bisschen um sich ordentlich schick zu machen. Deswegen, zumindest Samstag kein Arbeiten. Vielleicht Sonntag, eher aber nächstes Wochenende… Egal, abwarten wie es so läuft.

Jetzt habt erstmal noch einen schönen Tag, wir hören lesen uns hoffentlich bald wieder!
Schnurris, eure Bonnie


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Kuschel- und Aufräumstunde

Huhu ihr Lieben,

in unserer längeren Abwesenheit ist in unserem zu Hause natürlich trotzdem so einiges passiert. Heute möchte ich euch davon maunzen, dass noch Wunder geschehen 😉

Mama hatte ich lange und standhaft geweigert, ihr kleines Näheckchen vom Wohnzimmer in ihr eigenes Zimmer zu verlegen. Im Wohnzimmer war sie der Meinung, kann sie nähen und trotzdem bei uns allen sein und dabei vielleicht auch ein bisschen fernsehen. In ihrem Zimmer, wäre sie so alleine. In ihrem Zimmer hat sie letztes Jahr noch ihre Masterarbeit geschrieben, deswegen steht dort ein Schreibtisch, auch ein Gästebett und 2 Regale gibt es dort. Eigentlich ist der Schreibtisch auch ganz gut zum nähen geeignet, es gibt dort viel mehr Verstauungsmöglichkeiten als im Wohnzimmer. Sie müsste auch nicht mehr alles ganz so akkurat zurücklegen und die Nähmaschine immer in die Kiste zurück räumen. Also maunzen wir mal so, Mama waren die Vorteile, ihr Zeug dahin zu räumen eigentlich schon bewusst. Bloß sie hat sich trotzdem gegen Papas Wunsch gewehrt. An Männertag war es dann aber soweit. Sie wollte Papa eine Freude machen und hat sich überwunden, den Wohnzimmertisch zu räumen und stattdessen ihr Zimmer zu beziehen 🙂 Wir haben ihr dabei natürlich tatkräftig zur Seite gestanden.

Spielerisch beigestanden, hatte ich das nicht erwähnt? Nach einiger Zeit, musste schließlich vorher alles rundherum aufgeräumt und ausgemistet werden (überfällig maunz ich euch, absolut überfällig 🙂 ) wurde Mama auch müde und wir haben eine kleine große Kuschelstunde eingelegt.

Ich habe mich dann später, nach getaner Arbeit wieder als Nähaufpasser eingebracht:

Das war ein Einblick in unsere Arbeit 🙂

Bis hoffentlich wieder ganz bald! Eure Bonnie und der Columbchen

 


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Wieder zurück…

Hallöchen ihr alle,

es tut uns sooo leid dass wir uns so ewig nicht gemeldet haben. Hier war zwar zum Teil auch ganz schön was los, aber nicht so übermäßig viel, das wir nicht zum schrieben gekommen wären. Wir waren einfach irgendwie down. So, nun werden wir aber mal der Reihe nach durchgehen. Zuletzt haben wir ja Ostern von uns hören lassen. Vorneweg allerdings: Es geht uns allen gut.

Kurz nach Ostern musste Mama ja schon ins Krankenhaus. Davor war ihre Laune gar nicht so gut. Zum einen weil sie sehr aufgeregt war, ob etwas für ihre Probleme gefunden wird. Außerdem musste sie so eine doofe „pseudoallergenarme Diät“ einhalten. Sie hat uns das so erklärt: Es gibt nur ganz ganz selten echte Lebensmittelallergien, meist sind es nur Lebensmittel-Unverträglichkeiten. Weil sich die Symptome aber ähnlich wie eine Allergie verhalten, heißt das eben Pseudo-Allergie. Und um möglichst unbelastet an die Tests zu gehen, musste sie alles was , von dem bekannt ist, dass es Allergien auslöst, aus der Ernährung weglassen. Ich füge euch mal ein kleines Bildchen ein von der Liste, die alles aufzählt was gegessen bzw. nicht gegessen werden durfte. Mittlerweile ist das ja zum Glück vorbei. Das hat nämlich ganz schön auf Mamas Laune geschlagen.

Jetzt kommt eine ganze Krankenhaus-Erzählung. Wer das nicht lesen möchte, überspringt am besten den nächsten Teil.

Sie war dann fast eine Woche im Krankenhaus. Sie war ja (zum Glück kann man sagen) schon sehr lange nicht mehr im Krankenhaus und hatte ganz vergessen, wie langwierig das alles so ist. Am ersten Tag wurde ihr zwar viel erzählt, was so gemacht werden soll, aber passiert ist bis auf Blut abnehmen nix.

Am zweiten Tag hatte sie dann einen Ultraschall vom ganzen Bauch um die Organe abzuschallen und sie musste in einen Beutel pusten um ein Bakterium, was bei einigen Menschen um Magen lebt nachzuweisen. Der Ultraschall war ok und später kam auch das Ergebnis, dass dieses Bakterium nicht bei unserer Mama wohnt. Da hat das Vieh auch Glück gehabt maunzen wir euch! Dem hätten wir’s gezeigt! Das wars aber auch schon wieder an diesem Tag. Etwa halb 10 waren die Termine durch und dann kam den ganzen Tag nichts mehr. Der Dritte Tag war auch supi: Es kam die Visite, etwa 7 oder 8 Leute sind das Zimmer gestürmt. Darunter Chefarzt, Oberarzt, 4-5 Assistenzärzte und eine oder 2 Schwestern. „Das ist Frau Sowieso, sie hat dies und das, alles unauffällig, kann eigentlich entlassen werden.“ Waaaaas?! Das solls jetzt gewesen sein? Der Oberarzt fragt: Was kam beim Belastungstest raus? „Ähm, den habe ich noch nicht gemacht, was für ein Belastungstest?“ Rollt der Chef tatsächlich mit den Augen! Genervt die Ansage an sein Gefolge (die haben sich alle tatsächlich so benommen, als wäre er der König, alle um ihn herumscharwenzelt, hat nur noch der rote Teppich gefehlt!), dass der Belastungstest schnellstmöglich durchgeführt wird. Das Ganze hat etwa 45 Sekunden gedauert, dann waren sie beim Nebenbett, da hat es auch nicht länger gedauert. Mama war wirklich enttäuscht. Sie hatte sich von der Visite irgendwie mehr erhofft, sie hatte noch so viele Fragen. Nunja, irgendwann kam dann eine Schwester und hat sie zum Treppensteigen gescheucht. Falls ihr euch fragt, wieso Belastungstest? Diese allergischen Schübe traten meist bei körperlicher Belastung in Zusammenhang mit Temperaturwechsel aus. Deswegen ist Mama auch vorher noch 10 Minuten rausgegangen, hat die Haut schön kühlen lassen und ist dann die Treppe hoch und runter gerannt. Falls ihr euch nun wieder fragt, wieso Treppe? Dieses Krankenhaus war tatsächlich nicht im Besitz eines Laufbandes oder Ergometers. Ergebnis: Es ist eigentlich fast nix passiert, aber eben nur fast. Es kamen einige, etwa 4-5 Quaddelchen an Armen und Beinen. Normalerweise sind es ganz viele die sich von Kopfhaut, über die Schläfen auf den gesamten Köper ausbreiten. ABER, immerhin einige sind aufgetreten, womit eine Ernährungs-ursache an und für sich ausgeschlossen werden kann. Denn Schließlich hatte Mama sich bis dahin ja pseudoallergenarm ernährt und TROTZDEM sind Quaddelchen gekommen. Das war allerdings auch schon wieder für den Tag. Weil der Test aber so frisch war und ausgeschlossen werden musste, dass nicht noch später irgendwelche schlimmeren Auswirkungen auf die Belastung auftreten, durfte sie an diesem Tag nicht nach Hause. Der nächste/letzte Tag. Diesmal war die Visite viel besser. Es kam nur eine Ärztin, die sich auch die Zeit für Fragen genommen hat. Dabei wurde festgestellt, dass man einen Test, der schon am ersten Tag gemacht werden sollte, vergessen hatte! Den Prick-Test, den kennt ihr ja vielleicht. Dazu musste wieder Blut abgenommen werden, das wurde zentrifugiert um es in feste und flüssige Bestandteile zu teilen.

Der flüssige Teil wurde dann als Quaddelchen unter die Haut gespritzt. Außerdem wurde noch eine Positiv-Probe (entwickelt sich zu juckender Quaddel) und eine Negativ-Probe (geht schnell zurück ohne zu jucken) genauso gespritzt. Je nachdem wie sich das Blut verhält, also entweder wird größer und juckt oder geht weg und juckt nicht, wird eine Autoimmun-Erkrankung bestimmt. Problem war bloß, das dauert natürlich ein bisschen und das ASB-Taxi war schon bestellt, welches weitere Patienten nach Hause bringen sollte. Das Ende vom Lied: das Auto musste etwas warten und es liegt keine Autoimmunerkrankung vor. Falls ihr euch jetzt fragt, und was kam nun raus?! Tja, das fragen wir uns auch! Das einzige ist „belastungsinduzierte Urtikaria“. Na toll, wo beginnt denn Belastung? Mama wurde gesagt, sie soll vor dem Sport eine Allergietablette nehmen die nicht müde macht. Die meisten Antihistaminika machen ja müde, das ist für Sport natürlich kontraproduktiv. Problem ist bloß, dass diese Schübe ja teilweise auch schon bei einem etwas flotteren Spaziergang aufgetreten sind. Aber naja, Mama maunzt, sie kennt ja ihren Körper und weiß so etwa, welche Außen-Temperaturen kritisch sind für einen Spaziergang. Eine Sache war allerdings noch. Ihre Schilddrüsenwerte waren ziemlich erhöht, das hat ihr sehr zu schaffen gemacht. Seit heute gibt es allerdings erstmal wieder eine kleine Entwarnung. Sie soll ja einen Ultraschall der Schilddrüse machen lassen, das macht ihr Hausarzt. Dazu wurde NOCHMAL Blut abgenommen. Heute hat sich angerufen und zu fragen, wie die Werte diesmal waren – sind wieder ok. Im September letzten Jahres wurden die Werte auch schon mal überprüft hat die Hausärztin gesagt – da waren sie auch normal. Nun sind wir erstmal beruhigt. Im Juli ist dann noch der Ultraschall, aber erstmal sind wir beruhigt. So, das war jetzt seeehr viel zu Mamas Zeug, ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt aber das lag ihr auf dem Herzchen, und was ihr auf dem Herzen liegt, dass liegt natürlich auch uns Vierpfötigen Mitbewohnern auf dem Herzen.

So, Krankenhaus-Zeug vorbei. Wer übersprungen hat, kann jetzt gerne weiterlesen 🙂

Die Zeit nach dem Krankenhaus war für uns alle auch nicht leicht maunz ich euch. Papa war gar nicht gut drauf. Das große Problem war, dass Mama sich natürlich totaaal gefreut hat endlich wieder da zu sein und dann der griesgrämige Papa. Der erzählt Mama dann auch nicht gleich was sein Problem ist. Nein, sie muss ihm das in mühevoller Kleinstarbeit aus der Nase ziehen. Über eine Woche hat sich das hingezogen und ihr könnt euch vorstellen, das frustriert. Die Mama war ganz schön traurig. Wir sind da auch ein wenig zwischen den Stühlen hin und her gepfotelt. Wir mussten ja irgendwie beide aufmuntern. Wir haben Papa zwar immer wieder gemaunzt, er soll Mama endlich sagen was los ist, aber er hat nicht auf uns gehört. Mittlerweile ist aber alles wieder gut und beide wieder fröhlich. Papa hatte Stress auf Arbeit, das ist aber erstmal wieder geklärt…

Das einzige was es jetzt noch nicht so schönes zu erzählen gibt ist, dass Columbchen seit einiger Zeit wieder in unregelmäßigen Abständen in die Badewanne macht, mal groß – mal klein. Aber nicht jeden Tag. Im Schnitt würde ich maunzen so jeden zweiten Tag. Keine Ahnung wieso. Bevor er rein macht, kratzt er ein bisschen in der Badewanne rum, als würde er versuchen eine Kuhle für sein Geschäft zu machen. Manchmal hört Mama das und geht schnell hin. Am Samstag ist das gleich zweimal gewesen. Beim ersten Mal hat er sie gesehen, ist schuldbewusst rausgesprungen, gleich ins Klo gegangen und hat gepullt. Beim zweiten Mal, etwa 5 – 10 Minuten später das gleiche. Nur dieses Mal ist er nicht gleich rausgesprungen sondern hat Mama erstmal anmiaut. Sie hat ihn dann rausgenommen und ins Klo gesetzt, dort hat er dann gek… . Er bekommt schon, wenn wir das schnell genug mitbekommen Belohnungsleckerlies. Hat einer eine Ahnung, woran das liegen könnte? Damals, als er auch schon willd gepinkelt hat, hat er ja an viele Stellen pepinkelt, meist nicht gek… und sofort damit aufgehört, als wir die Streu gewechselt haben. Was nun?

Noch eine kleine Geschichte zu dem was so los war. Es gibt noch einige Bilder, die während unserer Abwesenheitsphase entstanden sind, die werden wir euch nach und nach zeigen. Beispielsweise hat Mama den Kühlschrank und Tiefkühlschrank abgetaut. Das war ein Abenteuer maunzen wir euch!

So ihr lieben, der nächste Post liegt schon in den Startlöchern. Versprochen ist versprochen. Morgen erstmal einen schönen Pfingstsamstag!

PS: Bei uns wird gerade übrigens renoviert.. Ich, eure Bonnie, habe *hüstel* ja einige Ecken *hüstel* verschönert. Die werden jetzt ausgebessert. Papa hat schon die Wasserpissi angedroht, sollte ich danach wieder an den Ecken kratzen. Aber sie haben Hoffnung, in letzter Zeit ist das Kratzen nämlich deutlich besser bzw. weniger geworden als früher, als ich noch jung und wild war 🙂 Bilder folgen!

Gehabt euch wohl und liebe Schnurris von uns an euch alle